Altbayerische Onlineschau zwischen Gaudi und Grant

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Josef Maria Wagner

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Die biedermeierliche Biergartenszene ist eine anonyme Lithographie um 1830 in meiner digitalen Bearbeitung. Wahrscheinlich handelt es sich beim Original um die älteste Darstellung eines Biergartens in München. Der Beitrag beinhaltet die Entwicklung des Stadtbereichs Tivoli von der anfänglichen Nutzung der Isarauen bis zu den Eigenarten und Missständen der Gegenwart. Er steht im Zentrum der Weiterentwicklung bei Tivolifoto.

“Schön wie ein Märchen, mein München bist Du“, schrieb Ludwig Prell in den 1930er Jahren im Isarmärchen für seine Tochter Bally. Mein Isarmärchen ist ein alter Hut aus der Anfangszeit von Tivolifoto, der schon längst die Isar hinab geschwommen ist. Plötzlich ist er mir aber als 2.0-Version wieder begegnet. Es geht um 100 Ansichten aus München, die ich neu bearbeitet als Fotostrecke und Fotobuch vorstelle.

Das Titelbild ist wie ein Symbol für die Zerstörung Münchens durch rote und grüne Stadtpolitik und Stadtverwaltung. Die Chronik beinhaltet den tabellarischen Überblick zum Tivoliskandal seit 2014 mit Aktualisierung, umfangreiche Text- und Fotobeiträge sowie meine Motivation und die Hintergründe der Vorgehensweisen.

Hintergrund der WirtshausWiesn 2021 war nicht Tradition oder ein Lebensgefühl wie Freude, sondern die Habgier von Wirten. Reservierungen und andere Missstände widersprechen der Münchner Wirtshauskultur. Hier gibt es die Wahrheit aus meiner Sicht als Gast in Münchner Wirtshäusern und im Hofbräuhaus.

Ich habe ungern gegen die Zerstörung des Tivoli, die Interimsnutzung und Erweiterungen mit der Socceranlage geschrieben. Ein Beitrag für die Wiederherstellung der Tennisanlage wäre mir lieber gewesen als dieser mit der rechtswidrigen Verlängerung. Die Stadtverwaltung wütet am Tivoli wie ein gewissenloser Immobilienhai, und der Freistaat Bayern schaut zu. Pfui Deife!

Der erste Biergartentag im Jahr ist immer ein besonderer Tag. Weil das Hofbräuhaus im Corona-Jahr 2021 noch keine Eröffnung anbietet, ist der Hofbräukeller eine naheliegende Möglichkeit für dieses festliche Ereignis. Fotos gibt es keine, aber einen spannenden Bericht, was einem in der Krise alles passieren kann.

Nach einem Jahr pandemiebedingter Fotobuchpause ist es mir endlich gelungen, ein neues Projekt zur Wirtshausmusik fertigzustellen. Lebensfreude, Vielfalt und Freiheit kennzeichnen diese typisch münchnerische Veranstaltung für alle, die sicher bald wieder angeboten wird. – Aktuelle Fotoalben zum Musikantentreff gibt es mit diesem Link: So schön ist’s im Hofbräuhaus.

Meine Ansichten sind wie immer Fotos und persönliche Meinungen. 2020 umfassen die Fotos den Englischen Garten, den Eisbach und die Theodorparkstraße, Musikanten und Trachten sowie meine Fensterblicke am Tivoli. Die Meinungen bewegen sich zwischen Naturschönheiten, Partyrevolution und Ballermann mit Massen, Lärm, Müll und Infektionsgefahren.

Bisher habe ich den Tivoliskandal ein wenig bei den Tivoligeschichten versteckt. Jetzt muss daraus aber ein Hauptbeitrag innerhalb meines Fotoangebots werden. Das ist mir unangenehm, leider werde ich dazu gezwungen. Die Stadt hat nämlich den Schwarzbau der Socceranlage genehmigt. Und ich muss dagegen klagen, um mir selbst treu zu bleiben. Meine Klageschrift ohne Rechtsanwalt ist vom Verwaltungsgericht München angenommen worden.

Während der Wiesnzeit hatte mir die Coronakrise die gewohnten Fotomotive weggenommen. Mein Denken und Erleben musste ich aber dennoch mitteilen. Die Wirtshaus Wiesn ist für mich das Dümmste, was München, Altbayern und dem Hofbräuhaus in der Krise passieren konnte. Die Münchner Wirtshauskultur wurde missbraucht.

Aller guten Dinge sind drei. Nach Josefifeier und HHO veröffentliche ich vermutlich in der frühen Coronakrise Berichte, Links zu Fotoalben, Meinungen und Wünsche zur Wiederöffnung des Hofbräuhauses. Der Aspekt des Daheimbleibens hat dabei viele Gesichter. Das Wichtigste ist natürlich, die Gesundheit, den Humor und die Lebensfreude nicht zu verlieren.

Bei der Tivolifoto-Schreiberei lässt mich das Coronavirus noch nicht los. Die Fotothemen müssen warten. Ich bin noch mehr an den Computertisch gebunden als in gewöhnlichen Zeiten. Deshalb muss ich meinem Schreiben den offiziellen Status in einem Homeoffice verleihen. Die Benennung mit Hofbräuhaus ergibt sich durch den gegenwärtigen Fotoschwerpunkt meines Internetangebots. – Verliert nicht den Humor, bleibt gesund und genießt das Leben.