Altbayerische Onlineschau zwischen Gaudi und Grant

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Das Titelbild zeigt das Bücherregal im Arbeitszimmer von Tivolifoto. Dort befinden sich meine Fotoalben, alle Fotobücher meines Internetangebots sowie die Bücher zum Stadtbereich Lehel, Englischer Garten und Tivoli. Online sind die letzten Titel mit kurzen Beschreibungen auf den folgenden Seiten gelistet:
Der lateinische Name Monacensia bedeutet „Münchnerisches“ und bezeichnet das Literaturarchiv der Stadt München. Meine Monacensia sind eine bunte Mischung von Sachbüchern und Romanen mit Münchenbezug. Historische Romane und Kriminalromane aus München werden aber auf den nachfolgend verlinkten Seiten vorgestellt.
Links zu allen Buchempfehlungen
Inhalte der Empfehlungen und Links
Erich Kästner (Autor), Sylvia List (Herausgeber) – Kleiner Liebesbrief an München – Erich Kästner und seine Stadt (E-Buch) Kauf wegen des bekannten Namens und München: Ich hatte mir viel mehr erwartet. Die Liebesbeweise sind wenig unterhaltsam und informativ. Das Adjektiv im Titel ist ernst zu nehmen.
Wiggerl Hagn, Brigitte von Imhof – Jessas, a Wirt! – Erinnerungen von Wiesn-Legende Wiggerl Hagn. Von Bier und Politik, weltweiten Freundschaften und der Magie des Oktoberfests. (E-Buch) Ein Bilderbuch-Münchner: Ich freue mich, den Autor persönlich zu kennen, seit er in der dem Münchner Tivoli benachbarten Hirschau anfing. Das Buch ist ein i-Tüpferl in einem großartigen Lebenswerk: glaubwürdig, humorvoll, liebenswert und münchnerisch. Ein heimatlicher Menschenfreund und traditioneller Gastgeber erzählt Geschichten aus dem Leben. Für mich war das eine sofortige Leseempfehlung, obwohl ich andere Wege als die Hirschau gegangen bin. Beim Lesen erkennt man die Armut der heutigen Betriebswirte, die ihre gastronomischen Angebote nur als Geldquelle verstehen.
Thomas Kraft – Der nackte Wahnsinn – München-Roman (E-Buch) Kenntnisreich, kritisch und humorig: Etwas knapp, ein wenig durcheinander, manchmal unvollständige Sätze, insgesamt aber mit sinnvoller Kritik zur überteuerten, chaotischen Wohnsituation in München. Nicht immer ist sofort feststellbar, ob der Autor Aussagen von Anderen für sich beansprucht oder ihnen zuschreibt.
Leo Reisinger – Bavarese – Roman (E-Buch) Typisch Münchnerisch: Man kann dem Autor zu diesem Erstlingswerk nur gratulieren. Die Mischung stimmt. Es geht um Beziehungen, kriminelle Handlungen, wirtschaftliche Erfolge und Misserfolge sowie Macht. Das Ganze ist verpackt in einer abwechslungsreichen Handlung mit vielen Wendungen zwischen Gut und Böse. Besonders freut mich, dass dabei die Glaubwürdigkeit nicht verloren geht. Die Personen sind vielschichtig angelegt und zeigen ihre guten und schlechten Seiten. Bei den Orten greift der Autor auf persönliche Erfahrungen zurück, die dem Leser das Gefühl des Insiders geben. Klischees werden nach dem Gebrauch gleich wieder zerstört. Spannung und Humor machen das Lesen zum Genuss.
Rose Marie Braun, L. Alexander Metz – Lustig und kreizfidel – Ein Leben 1910–1999 (E-Buch) Lesegenuss zum Miterleben
Bhavya Heubisch – Das süße Gift des Geldes – Roman (E-Buch) Lesenswertes Porträt der Adele Spitzeder
Martin Arz – Stadtpanther – Vom Pfadfinderclub zum Verbrechersyndikat (E-Buch) Gemischt, aber empfehlenswert: Für einen Krimi fehlt mir die Spannung. Ein historischer Roman ist es auch nicht. Die Akteure sind nämlich weniger erzählerisch, aber glaubwürdig angelegt. Was bleibt, ist die Zuordnung zu den Monacensia. Es geht also um Münchnerisches. Da ich erst in den 1970er Jahren zum Wahlmünchner wurde, erlebe ich mit dem Werk die Nachkriegsgeschichte. Dabei stelle ich eine Sachlichkeit fest, die mir gefällt, aber manchmal auch Probleme bereitet. Nicht immer kann ich die Personen richtig zuordnen. Die Brutalität der Taten schreckt mich ab, obwohl sie nicht übertrieben dargestellt sind.
Gisela Welzenbach – Die Prinzessin vom Lehel – Erinnerung einer Münchnerin (E-Buch) Eine gute Freundin erzählt mir Geschichten: Zuerst gratuliere ich der Autorin zur Buchveröffentlichung. Eine solche Leistung muss man erst schaffen oder nachmachen. Oft behauptet jemand, ein Buch über etwas schreiben zu können. In den seltensten Fällen wird das auch umgesetzt.
Dann gebe ich zu, beim Erlesen voreingenommen gewesen zu sein. Mir sind nämlich viele schöne Erinnerungen an meine studentische Jugend in den Sinn gekommen, als ich nur eine Straßenecke entfernt von der Autorin gewohnt habe.
Das nördliche Lehel der 1970er-Jahre ist mir also bekannt, die etwa gleichaltrige Autorin dagegen nicht. Wir haben uns aber schon E-Mails aufgrund meines Internetangebots Tivolifoto München geschrieben. Die Tivolistraße und die zerstörte Tennisanlage liegen ja im Nordteil des Lehels. Und ich biete Beiträge über die Geschichte des Tivoli und seiner Umgebung an.
Für mich war das Erlesen der Lehelprinzessin, als ob jemand einer befreundeten Person Geschichten erzählte. Sprachliche Mittel sind einfach und treffend. Nichts ist schwierig zu verstehen, alles nachzuvollziehen und mitzuerleben. Ich empfinde die Geschichten als natürlich, sympathisch und originell.
Vergleiche zur eigenen Kindheit und Jugendzeit kommen mir in den Sinn, obwohl ich in einem bäuerlichen, dörflichen Umfeld aufgewachsen bin. Meine fotografische und textliche Dokumentation aus dem Elternhaus und Heimatdorf ist eine Gemeinsamkeit mit der Autorin. Sie hat ein Buch geschrieben und ich betreibe ein Internetangebot mit privaten Fotobüchern und Geschichten.
Sprachlich erkenne ich städtische Einflüsse, z. B. wird viermal das bayerische Unwort lecker verwendet. Der Schweinsbraten hat das falsche Mehrzahl-e bekommen, weil er nur von einem Schwein ist. Aus dem Metzger ist ein Schlachter geworden, aus dem Wirtshaus oder der Boazn eine Kneipe.
Die erste Hälfte des Buchs bezieht sich nicht umfänglich auf den Stadtteil Lehel, sondern mehr auf die Kindheit, Familiengeschichte sowie auf die Verwandtschaft in Niederbayern und der Oberpfalz. Auch das ist für mich durch das eigene Erleben nachvollziehbar. Außerdem kenne ich etliche Buchveröffentlichungen zur Kindheit und Jugendzeit in München und Niederbayern.
Nach den Kindheitserinnerungen werden die städtische Umgebung sowie die Alltäglichkeiten von Medienwelt und Popkultur der 1970er und 1980er Jahre aus der Sicht der damals jungen Vorstadtbewohnerin vorgestellt. Ich habe Vergleichbares im gemeinsamen Stadtviertel als zugezogener Student erlebt.
Das Lehel wird in der zweiten Hälfte zum Schwerpunkt. Dann erinnere ich mich an Häuser und Personen in der Umgebung der Lerchenfeldstraße. Beispielsweise kannte ich den Metzger-Sepp und den Jake. Die Verherrlichung der Gaststätte Hammerschmiede kann ich nicht ganz nachvollziehen. Für mich war sie damals eher spießig. Heute wäre ich aber froh um ein solches Wirtshaus im Viertel.
Höhepunkt ist die Faschingszeit, Ende der 1970er Jahre. Die Autorin war zu dieser Zeit städtische Angestellte und Faschingsprinzessin. Ich habe studiert und musste als Taxifahrer Geld verdienen. Damals wie heute kann ich mit Faschingsveranstaltungen, Ballvergnügungen und Prinzessinnengefühlen nicht viel anfangen. Die Erlebnisse dieser Prinzessin haben mir aber gefallen.
Mit Kritik an den Veränderungen im Viertel wird nicht gespart. Sie ist gegen Ende umfassend ausgeführt und begründet. Hierzu habe ich auch etliches geschrieben, z. B. den derzeitigen Höhepunkt: Die Umweltsau vom Tivoli.
Meine Buchbewertung ist keine Gefälligkeit an die Autorin und erfolgt ungefragt. Ich möchte aber dieses Erinnerungsbuch empfehlen und lasse natürlich den Hinweis auf meine eigenen Veröffentlichungen im Internet einfließen. Dort geht es nicht nur um die Vergangenheit, sondern um gegenwärtige Auswüchse der Stadtzerstörung im Viertel.
Insgesamt ist das Buch sehr ehrlich und persönlich. Dazu braucht man erst einmal Mut und muss sprachliche Fähigkeiten entwickeln. Es fällt mir auf, dass dieses Werk nicht von einer professionellen Autorin geschrieben worden ist. Gerade das bewirkt aber die Natürlichkeit und macht den Charme der Lehelprinzessin aus. Viele originale, fotografische Zeitdokumente unterstützen die Aussagekraft der originellen Geschichten. Für mich sind die Erinnerung einer Münchnerin ein besonders angenehmer Lesegenuss.
Franz Freisleder – Meine Münchner Kindheit – Fliegeralarm, Pferderennen und Schwarzmarkt (E-Buch)
Thomas Grasberger – Gebrauchsanweisung für München – München (E-Buch) Ich habe mich von Grant, Stenz und Flins begeistern lassen. Hier vereint der Autor alle Sichtweisen auf meine Heimatstadt. Mir hat es gefallen.
Eva-Maria Bast, Heike Thissen – Münchner Geheimnisse (Band 2) – 50 neue Geschichten aus der Weltstadt mit Herz Das hervorragende Münchenbuch hat einen angenehm unterhaltsamen und einen hohen sachlichen Anspruch. So wie Band 1 würde es sich auch hervorragend für jemanden als Geschenk eignen, der schon viel über München weiß.
Florian Kinast – Menschen in München – Geschichten, die das Leben schrieb Gute Unterhaltung mit 24 Münchner Lebensgeschichten, welche für die Serie „Mei Münchner Leben“ in der Münchner tz geschrieben wurden
Felix Leibrock, Melanie Sommer, Karin Wolf (Hrsg.) – München mit anderen Augen sehen – 23 Stadtrundgänge zu besonderen Orten Eine angenehme und bereichernde Erweiterung der Münchenbücher, auch wenn man die Touren nur in der Vorstellung macht. Leider hat das für die Jackentasche gedachte Buch eine so feste Klebebindung, dass es sich nur schwer aufmachen lässt.
Axel Winterstein – Der Viktualienmarkt – Mit Fotografien von Alexander Winterstein Für Marktgänger und Münchenliebhaber ist diese Neuveröffentlichung nach der 2007er Ausgabe des Autors eine Pflicht, die sich trotz vieler Wiederholungen lohnt.
Harry G – Unter Deppen – Vom Leben mit Isarpreißn und anderen Rindviechern Der Autor lässt erkennen, dass er mehr kann als die dauernde Beschimpfung der Isarpreißn, die gelesen zunehmend langweilig wird. Und außerdem braucht er sich ja nicht ständig mit den Deppen abgeben, dann muss er sich nicht aufregen.
Olaf Maly – Mittersendling – Münchner Lausbubengeschichten Liebens- und lesenswerte Kindheitserinnerungen aus dem München der Nachkriegszeit
Max Spiegl – „S’Münchner Herz wird’s immer geben!“ Geboren, aufgewachsen und dahoam in München, der Weltstadt mit Herz – aus der Lebensgeschichte des Autors und Beschreibungen der gleichnamigen Benefizveranstaltungsreihe zugunsten des Bayerischen Blinden- und Sehbehindertenbund e.V.
Karl Stankiewitz – Die Große Gaudi – Geschichte und Geschichten vom Münchner Fasching Gesellschafts-, Politik- und Stadtgeschichte vor einem ungewöhnlichen Hintergrund – reich bebildert, lesenswert, unterhaltsam und informativ dargestellt
Karl Stankiewitz – Minderheiten in München – Zuwanderung, Ausgrenzung, Integration – vom Mittelalter bis zur Gegenwart Der 1928 geborene Journalist und Buchautor zeigt, wie schwierig Integration in der Vergangenheit war und in der Gegenwart ist.
Karl Stankiewitz – Außenseiter in München – Vom Umgang der Stadtgesellschaft in München Lesenswertes von einem hervorragenden München-Kenner
Karl Klühspies – München nicht wie geplant – Stadtpolitik, Bürgerwille und die Macht der Medien – Herausgegeben vom Münchner Forum Als Wahlmünchner seit 1974 wurden mir durch diese Veröffentlichung viele Entwicklungen verständlich, die zur Zerstörung der Stadt durch die eigene Verwaltung und Politik führten. Ausführlich werden Methoden offengelegt, welche auch zur Zerstörung des Tivoli führten. http://www.sueddeutsche.de/muenchen/muenchen-buerger-an-die-macht-1.2851252
Annette von Altenbockum – Das Münchner Hofbräuhaus – Das Wirtshaus, das Bier und weitere Glaubenssätze Als ich einigen, sogar abgebildeten Stammgästen das schöne und preiswerte Buch zeigte, fragten sie, wo man es kaufen könne. Dieses gestalterisch, fotografisch und inhaltlich gelungen Werk von 2008 gibt es nicht mehr im Buchhandel, sondern nur mehr vor Ort im Fanshop des Hofbräuhauses und im Webshop.
Heinz Gebhardt – Als die Oper mit Bier gelöscht wurde – Münchner Bilder und Geschichten von 1158 bis heute München mit kurzen Geschichten, fantasievollen Überschriften und leider nur sehr kleinen Fotos, aber von einem großen Fotografen
Historischer Verein Laim e. V. – Laimer Almanach 2014/15 und Laimer Almanach 2015/16 Beide Werke sind ein Geschenk des Historischen Vereins Laim. Zunächst beachtete ich die Bücher wenig, weil ich kaum Bezüge zu diesem Stadtteil habe. Bald stellte ich aber fest, dass es sich um hervorragende Beiträge zur Stadtgeschichte handelt, die ich mit Genuss und Gewinn gelesen habe.
Eva-Maria Bast, Heike Thissen – Münchner Geheimnisse – 50 Spannende Geschichten aus der Weltstadt mit Herz So geheimnisvoll sind diese Geheimnisse auch wieder nicht. Dieses hervorragende Münchenbuch hat einen angenehm unterhaltsamen und einen hohen sachlichen Anspruch.
Cornelia Ziegler – Einmal rundherum – Das Lesebuch für München und das Umland Hier wird vieles, das man in anderen München-Büchern nicht findet unterhaltsam und lesenswert erzählt.
Markus Schreiber – Was geschah wo in München – 50 Schauplätze Überflüssig
Hans Fischach – Die vier Heiligen Drei Könige – Geschichten und Geschichtliches um Münchner Denkmäler Heitere Ausflüge in Münchner Geschichte mit einer geschickten Mischung von sachlichem Hintergrund und erzählerischer Kommentierung
Hans Fischach – Solang die grüne Isar – Münchnerische Erzählungen und Plaudereien Der Titel sagt alles. Das kleine Buch ist ein Genuss.
Miriam Antretter und Uta Künkler – Stadtgespräche aus München Der Begriff des Gesprächs wird in dieser Reihe des Gmeiner Verlags im weitesten Sinne verwendet. Manchmal hatte ich den Eindruck, dass dies auch für Sachverhalte gilt. Die sogenannten Gespräche haben aber nur einen unterhaltsamen Anspruch, den sie erfüllen.
Sigi Sommer – Erinnerungen – Werner Meyer (Herausgeber) Die Geschichten aus dem Leben von Sigi Sommer wurden in seinem Todesjahr 1996 von Werner Meyer, dem damaligen Chefreporter der Abendzeitung herausgegeben.
Axel Winterstein – 200 Jahre Viktualienmarkt München – Tradition und Frische Empfehlenswert, auch wenn ich mir manchmal ein bisschen mehr Markt und weniger Stadt gewünscht habe. Eine Neuauflage oder Nachproduktion der Erstausgabe von 2007 soll in Vorbereitung sein.
Wie rasend verfliegen die Jahr: Sigi Sommer – Chronist, Journalist, Spaziergänger von Werner Meyer (Herausgeber) Mein zweiter Sigi Sommer, der mir wiederum sehr gut gefallen hat.
Elisabeth Tworek (Hg.) – grad raus – Musik und Literatur im Wirtshaus
Christine Metzger, Franz Marc Frei – 99x München wie Sie es noch nicht kennen
Sigi Sommer – Sendlinger G’schichten – Herausgegeben von Helga Lauterbach-Sommer Es ist mein erstes Buch mit Geschichten von Sigi Sommer. Ich las und genoss es sehr gerne. Diese Vorstadtgeschichten führten mich auch in meine Dorfkindheit zurück.
Oliver Braun, Thomas Götz, Thomas Grasberger, Sylvia Krauss-Meyl, Dominik Tomenendal – Revolution in München: 1800 – 1848 – 1918 – 1933 – 1968 Ein abwechslungsreicher Überblick, der sich unterhaltsam liest – Pflichtlektüre für München-Liebhaber
Andreas Hallaschka (Herausgeber) – Merian erzählt München In meinem Bücherregal befinden sich fast alle Münchner Merian-Hefte. In diesen hervorragenden Textbeiträgen mit inhaltlich gegliederter Anordnung nochmal im Zusammenhang zu schmöckern, ist ein Genuss.
Alexandra Brücher-Huberova – 111 Geschäfte in München, die man erlebt haben muss – Der ungewöhnliche Shopping-Guide Eine gute Idee! Der Verlag baute mit diesem Titel offensichtlich auf die Veröffentlichungen von Rüdiger Liedtke. Die Umsetzung des Themas war für mich langweilig und überflüssig. Wer sich für Shopping in München interessiert, wird aber vermutlich angemessen bedient.
Rüdiger Liedtke – 111 Orte in München, de man gesehen haben muss – Band 2 Empfehlenswertes Lese- und Fotobuch auch für Münchner
Rüdiger Liedtke – 111 Orte in München, die Geschichte erzählen Angenehm lesbare und gut gestaltete Unterhaltung und Information
Mirela Stanly, André Stanly – Unnützes Wissen München – 711 erstaunliche Fakten Der Titel trifft zu. Es ist erstaunlich, wieviel man dennoch weiß und was man entdecken kann.
Hans Fischach – Solang die grüne Isar – Münchnerische Erzählungen und Plaudereien Die Veröffentlichung erfolgte 1983 in der Bayerland-Reihe “Kurz und guad”. Das sagt alles.
Merian München Das September-Heft 2013 ist die achte Ausgabe mit München seit dem Jahr 1949. Ein Hinweis zum aktuellen Titelbild beinhaltet: “…im Vordergrund steht das Lebensgefühl, der Sommer im Englischen Garten.” Die Themenwahl und die Inhalte mit Texten und Fotos sind hervorragend.
Werner A. Widmann: Ein Stück Schönheit liegt über dem Eisbach. Das Tivoli-Kraftwerk im Englischen Garten. Tivoli Handels- und Grundstücks-Aktiengesellschaft, München 1986 Zu dieser antiquarischen Neuerwerbung kann ich keine Links anbieten. Der Autor widmet sich der Vorgeschichte und der Geschichte der industriellen Entwicklung am Eisbach kenntnisreich und eingehend. Die Geschichte und die Geschichten, um alles, was mit dem Namen Tivoli in München zusammenhängt, werden liebevoll beschrieben. Diese zwei Aussagen des Geleitworts sind sehr zutreffend. Für mich ist diese neu entdeckte Veröffentlichung ein Glücksfall, weil ich die Geschichte meiner nahen Wohnumgebung noch besser erfahren und verstehen kann.
Daniela Schetar, Friedrich Köthe – Münchner Schmankerl: 66 Lieblingsplätze und 11 Biergärten – Für Münchner Kindl und Zugroaste Der kitschige Dackel mit dem Tirolerhut auf dem Umschlagbild hätte mich fast vom Kauf abgehalten. Die Fotos von Friedrich Köthe sind ein Genuss. Die Begleittexte des Autorenteams machen München vielfältig, lebendig und bunt erlebbar.
Cornelia Oelwein – München – Bildpostkarten von 1887 bis 1930 Eine großartige Wanderung durch die Stadt und die Vergangenheit
Astrid Assél & Christian Huber – München und das Bier – Auf großer Biertour durch 850 Jahre Braugeschichte Eine hervorragende Veröffentlichung zur Münchner Stadtgeschichte und zum Münchner Bier
Rüdiger Liedtke – 111 Orte in München, de man gesehen haben muss Empfehlenswertes Lese- und Fotobuch auch für Münchner
Martin Maier – Der Mensch ist gut, nur die Leute sind schlecht. Mit Karl Valentin Sinn und Wahnsinn des Lebens entschlüsseln Martin Maier: “Kaum jemand dürfte mit der Sprache, mit ihrem Sinn, Unsinn und Irrsinn mehr experimentiert haben, als der Münchner Komiker und Philosoph Karl Valentin.” So möchte z. B. der Oktoberfestbummler von der Hellseherin wissen, ob sie auch bei Nacht hellsehen kann.
Hans Mühlberger – Der Stenz von der Au Kriegserinnerungen eines Kindes und Jugendlichen, spannende Geschichten aus dem Münchner Zuhälter-Milieu der Nachkriegszeit sowie der 1960er und 1970er Jahre, die in Stadelheim, in Straubing und im Altenheim enden.
Sarah Hakenberg – München. Wo Bavaria Dirndl mit Highheels trägt – ein Heimatbuch Ein Heimatbuch über München von einer Autorin, die gar nicht so lange in München lebt.