Vorstellung

Aktualisiert am 27. September 2020

Portrait 250Mein Name ist Josef Maria Wagner. Ich bin im bäuerlich dörflichen Niederbayern des Gäubodens aufgewachsen und in Schulen der Heimatregion gegangen. Nach dem Zivildienst wurde ich Münchner durch Studium, Beruf und Wohlgefallen. Mein Privatleben entwickelte sich als Junggeselle durch Erfahrung und Haltung. Mit dem Geburtsjahr 1954 kann ich als abnehmend ernsthafter, älterer Herr am Computer, im Internet und im Leben wahrgenommen und angesehen werden. In Gesprächen weise ich gerne auf meine Angebote im Internet hin und lade mit einer Visitenkarte zum Besuch von Tivolifoto ein. Bei Interesse zeige ich ein aktuelles Fotobuch aus meiner Fototasche her.

Aus meinem Leben

Zwischen 1980 und 2009 erfolgten verschiedene Tätigkeiten in mehreren Einrichtungen und Funktionen des bayerischen Bildungsbereichs. Dabei eignete ich mir Computerwissen an und erarbeitete nebenher Ausdrucksmöglichkeiten mit Digitalfotografie, Texterstellung und Mediengestaltung. Danach veröffentlichte ich persönliche Fotostrecken, Fotobücher, Fotoalben und Texte in meinem Internetangebot Tivolifoto München. Mit diesen Onlinemöglichkeiten konnte ich ohne berufliche und wirtschaftliche Zusammenhänge Arbeitstugenden, Arbeitsfreude, Lerneifer und Begeisterungsfähigkeit zeigen und weiterentwickeln. Es war und ist mir eine Freude, hier mit eigenen Texten und Fotos persönliche, freie, heimatliche, selbstgemachte und werbefreie Unterhaltung anbieten zu können.

Mein gegenwärtiges Erleben und Verhalten sind durch ein hohes Maß an Freiheit geprägt. Ich habe keine Verpflichtungen mehr, die sich aus Familie, Verwandtschaft, Verbänden oder Einrichtungen ergeben. Je nach Wetter, Befindlichkeit und Ideenlage bin ich bewusst aktiv oder passiv, z. B. als Autor, Leser, Computeranwender, Internetnutzer, Spaziergänger, Radfahrer, Fotograf und Wirtshausbesucher. Unterwegs notiere ich handschriftlich und fotografiere seit 1998 digital. In der Wohnung verfasse ich Texte am Bildschirm und gestalte freie Onlinebeiträge mit Fotostrecken, Fotobüchern, Fotoalben und Tivoligeschichten.

Seit 2004 erarbeite ich private Fotobücher, aus denen ab 2011 meine öffentliche Onlinefotoschau Tivolifoto München hervorgegangen ist. Der Name Tivolifoto ergibt sich durch meine Münchner Wohnung mit Blick auf eine Umgebung, welche die historische Ortsbezeichnung Tivoli hat. Die Beiträge sind meist aus dieser Wahlheimat zwischen Isar und Englischem Garten sowie aus Niederbayern und aus dem persönlichen Natur Erleben. Ein aktueller Schwerpunkt ist mein Musik Erleben meist mit nicht kommerziellen Angeboten der neuen und traditionellen Volksmusik.

  • Meine Wünsche sind Gesundheit, glückliche Zufälle, vertrauens- und verantwortungsvolle Beziehungen, anregende Textideen, schöne Fotomotive, Sonnenschein, leichtes Gefälle und Rückenwind.
  • Ich habe Verständnis für alle Arten und Grade von Bildung und freue mich über Freundlichkeit, Ehrlichkeit, Unabhängigkeit und Anspruchslosigkeit.
  • Mir gefallen meist leise, langsame und heimatliche Töne, Klänge und Geräusche. Ich brauche aber auch das Gegenteil, lehne jedoch Übertreibungen ab.

Meine gesamte Internetnutzung ist vielgestaltig und umfangreich, z. B. für Kontakte, Informationen, Bildung, Unterhaltung, Nachrichten, Wetter, Vergleichen, Einkaufen und Bezahlen. Dabei will ich keine natürlichen Wege ersetzen, sondern diese unterstützen und erweitern. Nicht zuletzt möchte ich ganz einfach lebenslang lernen und arbeiten. Abhängigkeit, Beschränkung und Überwachung im Internet sind mir bewusst und nicht egal. Alle, die sich befreien wollen, haben mein vollstes Verständnis – besonders Jugendliche, die für ihre Zukunft protestieren und demonstrieren. Sie müssen sich anpassen, aber nicht an die Fehler vorheriger Generationen. Heutige Jugendproteste haben jedoch ein großes Glaubwürdigkeitsproblem.

Onlineangebote

Mit 44 Jahren habe ich begonnen, digital zu fotografieren, mit 57 Jahren meine Fotos mit Tivolifoto München im Internet herzuzeigen. Die Bilder sollen einfach nur unterhalten und erfreuen. Ich lade zum Schauen und Lesen ein, zu sachlichen und humorvollen Mitteilungen, zu sinnvollen Anregungen oder zu freundlichen Grüßen, die ich gerne beantworte. Kommentare, die beinhalten, dass meine Fotos handwerkliche, technische und inhaltliche Mängel haben, wären richtig und sind dadurch überflüssig. Mir ist bewusst, dass ich als Amateur und Autodidakt nicht die Qualität von ausgebildeten Mediengestaltern und Fotografen erreichen kann. Ich habe aber dennoch eine Freude mit dem persönlichen Angebot. Außerdem kann ich mit dem Internet lebenslang lernen und arbeiten.

Meine digitale Fotosammlung ist ein System aus Ansichten, Blicken und Freiheiten mit zeitlicher und inhaltlicher Ordnung. Ich kann schnell auf einzelne Aufnahmen, Motive und Orte zugreifen. Vorläufer von Tivolifoto waren Fotoalben, eine Fotogalerie in der Wohnung, ein paar Fotobücher, die mit heutiger Software nicht mehr herstellbar wären, einige Sammlungen auf CD, die ich verschenkt hatte. Mit dem Internet sollen die Fotografien in meinen Beiträgen öffentliche Geschenke sein.

Von mir verfasste Texte und gestaltete Fotostrecken erzählen Geschichten. Ich möchte den Gästen von Tivolifoto zeigen, was sie sehen. Es ist möglich, diesen Satz mit einem Können, Dürfen, Wollen, Sollen oder Müssen zu formulieren. Ohne diese Wörter gefällt er mir aber besser, weil die Aussage Freiheit beinhaltet. Man kann meine Fotostrecken überfliegen oder einen persönlichen Eindruck anstreben. Motivwahl, Bildanordnung und Begleittexte lassen erkennen, was ich mir dabei gedacht habe. Dies ist einfach feststellbar, so wie meine Themenwahl viel über mich mitteilt. Meist fotografiere ich im wörtlichen und übertragenen Sinn vor der Haustür.

Meine Inhalte sollten sich anfänglich auf Fotos beschränken. Dann wurden mir Texte notwendig und wichtig. Dabei wollte ich zuerst nur Positives mitteilen und das Gegenteil einfach weglassen. Mittlerweile schreibe ich aber ganzheitlich und umfangreich mit dem Anspruch, möglichst ohne Schubladen, Zeitgeist und Internetoptimierung auszukommen. Absichtlich teile ich die Schubladen meiner ehemaligen Studienfächer und Berufsbezeichnungen nicht mit. Die heutigen Themen entwickeln sich natürlich und teilweise intuitiv nach meinem Erleben. Ich will nichts verschweigen oder übertreiben, meine Djangogeschichten verfügen hingegen über alle Freiheiten. Insgesamt sollen die Texte persönlich, unangepasst und frei sein. Sehe ich Möglichkeiten zur Heiterkeit, versuche ich diese zu nutzen.

Bei anderen, vor allem jüngeren Internetanbietern nehme ich häufig eine Neigung zum Zeitgeist war. Dort findet man beispielsweise Nordizismen und Anglizismen, die ich vermeiden will. Mein Angebot soll also nicht modern, kultig, schräg oder cool sein. Ich mache deshalb keine Shooting-Action bei einem Event in einer Location und gebrauche den Schreibstandard Deutsch in ganzen Sätzen. Weitere Internetautoren entwickeln sich bei Themenwahl und Texten in Richtung Bezahlung oder veröffentlichen Werbung, z. B. sogenannte Influencer. Das lehne ich für meine Beiträge ab.

Selbstverständlich soll mein Angebot möglichst häufig gelesen und angeschaut werden. Dazu könnte ich Voraussetzungen und Ziele analysieren und festlegen. Solche Internetoptimierungen für Suchmaschinen, Lesen, Schauen und Gestaltung würde meinem Freiheitsdrang widersprechen. Ich verzichte auf das Teilen und die Kommunikation in den sogenannten sozialen Medien, nutze aber vielfach und gerne andere Internetangebote und E-Mail-Mitteilungen.

Ursprünge und Absichten meines Onlineangebots sind ganz einfach Unterhaltung. Diese bedeutet mir Darbietung, Beschäftigung, Austausch und Spielerei mit Freude, Wohlgefallen, Heiterkeit, Spaß und Gaudi. Hoffentlich wird dies von Besucherinnen und Besuchern auch so wahrgenommen. Manchmal kann oder muss ich aber auch granteln oder schimpfen.

Entwicklungen

Meine foto- und computertechnischen Geräte sind dem jeweiligen Stand der Technik angepasst. Am Anfang ist der Aufwand immer größer geworden, heute bleibt er eher klein, aber aktuell. Motive sind mir wichtiger als die Qualität der technischen Umsetzung. Ich beabsichtige keine fotografische Perfektion. Es geht mir nicht um Fotopraxis oder Fotokunst, wie sie in Fachliteratur, Ausstellungen, Wettbewerben und Bildungsmedien angestrebt wird. Ich lese keine Fotoliteratur, plane jedoch meist gezielt die Wahl von Motiven, Aufnahmestandorten und Bildausschnitten. Folge ist häufig eine große Anzahl von Bildern. Die Wirkung einzelner Ergebnisse wird mir oft erst hinterher bewusst. Dann möchte ich unterhaltsame Geschichten erzählen und schöne Bilder herzeigen.

Das Sammeln von Ansichten und Blicken, das Auswählen, Anordnen und Bearbeiten ist für mich eine sinnvolle und bereichernde Beschäftigung. Ich kann dabei mein Onlineangebot vergrößern und weiterentwickeln. Wer einen Artikel von Anfang 2011 aufruft und mit aktuellen Beiträgen vergleicht, der wird inhaltliche und formale Entwicklungen feststellen. Der Aktualisierungsstand einiger Seiten ist hoch, weil ich diese ständig an Wahrnehmungen und Erfahrungen anpasse. Bei Beiträgen mit großen Fotostrecken und der Veröffentlichung als Fotobücher aktualisiere ich nur mit eigenen Kommentaren.

Meine Onlinebeiträge sind frei von Verpflichtungen, Abhängigkeiten und Gewinnstreben. Was ich hier ohne Werbung herzeige, habe ich mir selbst beigebracht. Diese öffentlichen Foto-, Text- und Netzaktivitäten sind für mich anregender als passiver Medienkonsum. Die Weiterentwicklung der Idee von Tivolifoto mit freien Texten und Fotos bereitet mir Unterhaltung und Freude sowie ab und zu oder immer öfter eine Gaudi.

Im Lauf der Zeit von Tivolifoto haben sich mein Erkenntnisstand und meine Motivationslage verändert. Heute möchte ich mich mit Onlinebeiträgen umfassend ausdrücken und so wie im richtigen Leben weiterentwickeln. Wichtiger Grund ist die Wahrnehmung, dass vieles in meiner Beziehungsumgebung stehen bleibt. Stillstand wird für mich ein Anlass für Veränderung von Kontakten, Unternehmungen und des Onlineangebots. Ich verzichte bewusst und absichtlich auf telefonische Kommunikation und Internet mit einem Smartphone, schreibe aber gerne E-Mail-Nachrichten und mute den Gästen von Tivolifoto auch umfangreiche Texte zu. Sogenannte soziale Netzwerke, die Werbung aufdrängen, Freiheiten einschränken, sich am Konsum orientieren und sprachlich zum Müll tendieren, lehne ich ab.

Bei meiner Feststellung, dass sich anfänglich freie Internetangebote in Richtung bezahlte Werbung entwickeln, meide ich sie künftig, weil die Inhalte nicht mehr unabhängig sind. Gesponserte Internetbeiträge, die nicht als solche gekennzeichnet sind, und als persönliche, freie Aussagen getarnte Werbung sind Betrug. Leider muss ich solche Betrügereien bei Münchner Anbietern immer öfter wahrnehmen. Sind es WordPress.com-Seiten, blockiere ich sie. Veröffentlichen, ohne in irgendeiner Form Konsum anzuregen, anzubieten oder zu bewerben, ist nicht möglich. Jenseits vom Geld gibt es für mich die Freude am Schreiben und Lesen, am Fotografieren und Herzeigen als Lohn.

Bei den Entwicklungen hervorzuheben, ist mein Beitrag Freiheit für Bayern, den ich wegen der zunehmend kritischen Haltung im politischen Bereich verfassen musste und ausbaue. Ich konnte es nicht mehr unwidersprochen hinnehmen, dass Bayern von heimatlosen, zentralistischen, deutschnationalen und opportunistischen Kräften kontrolliert, bevormundet, ausgebeutet und gefährdet wird. Nach meiner Wahrnehmung schützt der deutsche Staat die Bürger nicht mehr. Folgen des Staats- und Politikversagens sind fragwürdige und käufliche private Sicherheitsangebote.

Bayern muss eigenständig werden, damit nicht wie in Deutschland regionale muslimische Mehrheiten entstehen, welche Extremismus, Islamfaschismus und Terror nicht verhindern. Ich bin überzeugt, eigene heimatliche Leistungen, Traditionen und Fortschritte können in Bayern auch ohne Zuwanderung bewahrt und weiterentwickelt werden. Wirtschaftliche Produktion und Dienstleistungen gedeihen nicht durch billige, bildungsferne Arbeitskräfte, sondern durch Qualität.

Politisch erkenne ich den Niedergang der sogenannten Volksparteien und bin für die Hinwendung von der repräsentativen zur direkten Demokratie. Meine grundlegenden politischen Forderungen sind die Eigenstaatlichkeit Bayerns und ein Europa der Regionen. Ich befürworte die Programme der Bayernpartei und der Europäischen Freien Allianz (EFA). Politischen Extremismus jeglicher Art mit Einstellungen und Aktivitäten, die jenseits von Freiheit und Demokratie sind, lehne ich ab.

Eine persönliche Entwicklung ist die Erkenntnis, dass man sich nichts für die Zukunft aufheben soll, weil es anders kommt. Ich würde meine Tivolifotobeiträge heute anders gestalten als zur Anfangszeit und könnte dies nachträglich machen. Das Neue ist mir aber lieber. Ebenso verhält es sich mit der Vergangenheit. Erlebtes ist nur scheinbar geistiger Besitz, weil sich Umstände und Zusammenhänge ändern. Das gilt auch für konsumierte, weltweite Reisen. Für mich bereichern neue Wahrnehmungen und Erkenntnisse in der Heimat das Leben.

Wirtshaus und Tourismus

Vielleicht wird es als ungewöhnlich wahrgenommen, dass ich in meinem Vorstellungstext mitteile, Wirtshausbesucher zu sein. Mein aktueller Bekanntenkreis besteht aber vorwiegend aus Wirtshausgästen. Ich treffe sie ohne Verabredung im Wohnviertel und in der Innenstadt. Dabei bevorzuge ich gegenwärtig das Hofbräuhaus wegen persönlicher Bekanntschaften, fotografischer Möglichkeiten und musikalischer Unterhaltung. Als Alleinstehender suche ich Gesellschaft, Gespräche und Abwechslung, freilich auch serviertes Essen und Trinken. Andere beabsichtigen Vergleichbares, weil sie in Partnerschaft oder Familie leben.

Wirtshausbesuche von älteren Herren sind in Altbayern Tradition und Kultur, wenn auch eine gefährdete. Tischgemeinschaften können Eigenschaften wie gemütlich, griabig oder zünftig entwickeln. Außerdem gibt es gelegentlich eine Gaudi. Gesprochen wird Bairisch oder was es davon in München noch gibt. Mein Gesprächsverhalten ist eher zurückhaltend, allerdings bewusst personenbedingt und situationsorientiert. Eigene Redebeiträge erfolgen, wenn ich sie als erwünscht wahrnehme und sie etwas Besonderes oder Humorvolles beinhalten. Wiederholungen versuche ich zu vermeiden. Aussagen zu allbekannten Zeitungsberichten, zum Passivsport und Fernsehkonsum langweilen mich. Rechthaberei und Kampf um Redeanteile bei Tischgesprächen sind mir zuwider so wie Geschwätzigkeit, Anstandslosigkeit, Abstandslosigkeit und Trunkenheit. Maßvoller Biergenuss gehört aber zum Wirtshaus.

Am Wirtshaustisch fallen mir mangelnde Ordnung und Sauberkeit unangenehm auf. Ich bewerte solches Verhalten als eine Missachtung der eigenen Person und des Personals. Auf den Tisch gehört für mich nur, was vom Personal gebracht worden ist. Essen und Trinken sind möglich, ohne Reste oder Spuren auf Tischen zu hinterlassen. Als Gast gebieten sich mir Wohlwollen, Respekt und Großzügigkeit gegenüber dem Personal. Habgier und Geiz lehne ich ab und gebe dies auch solchen Tischnachbarn zu verstehen.

In der Schwemme des Hofbräuhauses kann man neben unordentlichen Tischen auch Auswüchse im Verhalten erleben, z. B. Massengeplärre, Ohne-Gruß-und-Frage-Dazusetzen, Auf-Bänke-Steigen, Auf-Tischen-Pennen, Mit-Maßkrug-Wandern, Mit-Maßkrügen-Klopfen. Das Sicherheitspersonal geht zwar geben solches Fehlverhalten vor, kann die Entstehung jedoch nicht verhindern. Manche Touristen vergessen im Hofbräuhaus wie auf dem Oktoberfest, was sie in ihrer Heimat nicht dürfen, und drängen vernünftige Einheimische zurück. Nicht dagegen vorzugehen, wäre für mich falsch verstandene Duldsamkeit und Freiheit. Idiotisches Einzel-, Gruppen- und Massenverhalten im Wirtshaus zeigen mir Anfänge sittlicher Verrohung, die bayerischer Tradition und Lebensart widersprechen.

Viele internationale Touristen sind jedoch harmlos gegenüber deutschen und europäischen Burschen-, Weiber-, Sauf- und Fußballhorden, die meist an Samstagen in der Münchner Altstadt und in Biergärten ihr Unwesen treiben. Etliche Innenstadtwirte und öffentlich für Sicherheit und Ordnung Verantwortliche dulden idiotische Übertreibungen, solange die Ärgernisse begrenzt bleiben und weil konsumiert wird. Nach unangenehmen Erfahrungen gestalten aber viele Münchner – wie auch ich – die Samstage ohne Wirtshausbesuche im Stadtzentrum. Bedauerlicherweise wird in München nichts gegen den zunehmenden, exzessiven Party- und Sauftourismus unternommen.

Einheimischen und Touristen gefallen in traditionellen Münchner Wirtshäusern die langen Tische, Bänke mit Lehnen, Stühle und das Dazusetzen. Solche altbayerischen Traditionen müssen aber mit Umgangsformen und Regeln erhalten werden. Leider wird man bei großen Tischen gelegentlich gezwungen, unpassendes Verhalten, unangemessene Äußerungen oder unerwünschtes Dazusetzen mitzuteilen und zu verhindern.

Lange Tische befinden sich auch als billige Biergarnituren im sogenannten Biergarten auf dem Viktualienmarkt. Ich meide diese von der Stadtverwaltung verpachtete Touristenfalle in bester Innenstadtlage nicht nur aufgrund der unkomfortablen Sitzbänke ohne Lehnen, sondern auch wegen minderer Speisenqualität, mangelnder Bierpflege und Selbstbedienung. Gelegentlich setze ich mich aber zu Bekannten im dortigen Servicebereich mit Stühlen. Auf lehnenlose Bänke oder mittlerweile auch Hocker für Touristen und Preußen würde ich mich nur in Ausnahmefällen dazusetzen. Essen und Trinken im Stehen sieht man häufig auf dem Markt oder im Zentrum, kommen für mich jedoch nicht infrage.

In der Münchner Altstadtgastronomie ist besonders zu beobachten, dass Reisen zum internationalen Konsumartikel geworden sind. Ich habe solche Reiseformen schon immer abgelehnt, weil sie nicht natürlich und umweltverträglich sind. Menschen suchen in anderen Erdteilen, innerhalb Europas oder Bayerns zeitlich begrenzt nach Lebensverhältnissen, Unterhaltungsmöglichkeiten und Freiheiten, die sie lieber in ihrer Heimat schaffen sollen. Im Pauschaltourismus lernt man nicht Land und Leute kennen, sondern einen Tourismusbetrieb. Menschliche Sichtweisen, die durch ein Land geprägt werden, bleiben verborgen.

Auch Bayern reisen weltweit und kennen dabei oft nicht die Schätze von Natur und Kultur in der Heimatregion. Nach verschiedenartigen Reiseerfahrungen habe ich Altbayern seit 2001 nicht mehr verlassen und beschränke mich auf Ausflüge mit Fahrrad und öffentlichen Verkehrsmitteln. Gerne erinnere ich mich an meine Fahrradreisen als junger Mann in Südeuropa.

Ich verstehe, warum München und Bayern den vielen Touristen gefallen. Insgesamt wird hier noch versucht, Identität, schönen Lebensraum, Tradition und Brauchtum zu bewahren. Dazu gehört auch ein natürlicher und eigenständiger Umgang mit Grundbedürfnissen. Reisegäste suchen beispielsweise nach Schönheit in Natur und Kultur, Eigenheit beim Essen und Trinken, Originalität bei Verhaltensweisen, Kleidung und Gebäuden. Tourismus-München und Bilderbuch-Bayern scheinen solche Bedürfnisse zu befriedigen. Außerdem bestätigen die vielen Touristen, dass Bayern viel zu schön für Deutschland ist.

Meine Aussagen zu Wirtshaus und Tourismus in diesem Vorstellungstext sind notwendig und ausführlich, weil Wirtshaus Erleben in München für mich als Alleinstehenden ein wichtiger Lebensinhalt ist.

Einige Einstellungen

Ein Wesenselement des menschlichen Lebens ist für mich das Glauben, weil wir alle zu jeder Zeit und überall etwas für möglich und wahrscheinlich halten. Glauben ist ein Mittel für oder gegen Lebensbewältigung. Je nach Lebenszusammenhängen und Persönlichkeitsprägung ergeben sich positive und negative Ausrichtungen. Dann erst kommt erziehungsbedingt das Glauben als religiöse Anschauung.

Hierzu muss ich dem Eingottglauben der drei Bibelreligionen Hass, Freiheitsentzug, Machtmissbrauch, sexuellen Missbrauch, Raub und Mord vorhalten, weil Personen und Institutionen teilweise und sogar noch in der Gegenwart mit verbrecherischen Mitteln vorgehen. Die heutigen Religionsgemeinschaften nutzen immer noch aus, dass Glaube und Bekenntnis durch Angst entstanden sind und durch Erziehung vermittelt werden.

Die Natur und das Leben zeigen mir viele friedliche und tolerante Gottheiten. Nach meiner Einstellung sind das erste biblische Gebot: „Du sollst neben mir keine anderen Götter haben“ und jegliche Missionierung in Vergangenheit und Gegenwart nicht gerechtfertigt. Es gefällt mir, was christliche und vorchristliche Volksfrömmigkeit an Kunst, Brauchtum und Tradition zu allen Zeiten hervorbringt.

Fantasie ist neben dem Glauben eine Möglichkeit des Menschen, Naturgesetze zu überwinden. Dabei werden Gedächtnisinhalte zu Vorstellungen verknüpft. Diese Gedankenmalerei oder Einbildungskraft in Verbindung mit historischen Ereignissen kann zusätzlich als Ursprung für Religionslehren angesehen werden. Erziehung war für die Weiterentwicklung zuständig. Es folgten Schriftsprache und Buchdruck. Und schon war die Menschheit bei unterschiedlichen Religionen, die sich zum Machtfaktor entwickelten. Adel und Staat wollten sich das nicht gefallen lassen und legten eigene Gesetze fest, die gegen Naturgesetze verstießen. Folgen waren Konflikte, Krisen, Kriege und Katastrophen.

Ich verstehe und akzeptiere andere Weltanschauungen und Glaubensrichtungen, die außerhalb des katholischen Altbayerns gegeben sind. Ausnahme ist der Islam, weil er sich gegen Frieden, Freiheit und Demokratie richtet. Nach meiner Wahrnehmung handelt es sich dabei in Geschichte und Gegenwart um keine Religion, sondern um eine faschistische, rückständige Ideologie. Für mich ist die weltweite Trennung von Kirche und Staat grundlegend für Freiheit und Frieden.

Erziehung hat mich zum christlichen Bayern gemacht. Als getaufter und Steuern zahlender Katholik gehöre ich der Pfarrei St. Anna im Münchner Stadtteil Lehel an, befolge jedoch keine Kirchengebote. Bei meinem Glauben stehen nicht Angst, sondern Liebe, Freude, Kraft und Mut sowie die gesamte Gesundheit von Leib und Seele im Mittelpunkt. Freiheit, Frieden und Lebensfreude sind mir wichtiger als Glaubens- und Schuldbekenntnisse, die von den Kirchen mit Symbolen, Handlungen, Erziehung und sogar Politik erzwungen werden. Dienen und Büßen für Sünde und Schuld sehe ich als überflüssig an, solange keine irdischen Gesetze verletzt werden. Zudem gibt es Sünden, die so schön sind, dass man sie nicht bereuen muss. Institutionen und Mitarbeiter von Kirchen, Moscheen und Synagogen zielen oft nicht auf Gesundheit, sondern nur auf Geld und Macht.

Neben den, durch Angst, Schutzbedürfnis und Machtanspruch entstandenen, Religionslehren nehme ich gegenwärtige Übertreibungen durch Lautheit und Öffentlichkeit im Bereich der Sexualität wahr. Aussagen und Handlungen zu sexuellen Orientierungen und Verhaltensweisen gehören für mich nicht ins öffentliche Umfeld, sondern ins Privatleben. Politische Machtansprüche und finanzielle Förderung aufgrund der Sexualorientierung halte ich mit Blick auf Gleichstellung, Gleichberechtigung und Gleichbehandlung für unnötig. Männliche Angeberei zu sexuell einseitigen Begierden und vermeintlichen Leistungen empfinde ich als ordinär und selbstabwertend. Weibliche Schönheit mit natürlichem Ausdruck und in künstlerischen Darstellungen gefällt mir. Dabei gibt es aber Grenzen der unangemessenen Zurschaustellung oder Verhüllung. Private, natürliche und lustvolle Sexualität orientiert sich nicht an Kommerz, Macht oder Religion, sondern an Freiheit, Gesundheit und Liebe.

Gesundheit bedeutet für mich unter anderem Mäßigung und keine Übertreibung. Beispielsweise halte ich Lautheit in den widernatürlichen Formen, der heute vermeintlich modisch gewordenen Körpermodifikation, für hässlich, abstoßend und idiotisch. Dabei geht es nicht um Körperschmuck, Mode oder Freiheit, sondern um Anpassungsdruck, Konsumzwang und Körperverletzung, also um das Gegenteil von Gesundheit. Beschränkte lassen sich in einer Lebenssituation tätowieren und zeigen dies öffentlich, obwohl allgemein bekannt ist, dass sich Zeitgeist und individuelle Erkenntnisse im Lebensverlauf ändern. Ebenfalls Beschränkte machen es nach. Ich bewerte Tätowierungen in unserem Kulturkreis als möglichen Ausdruck von Extremismus, Kriminalität und Dummheit. Meine Akzeptanz begrenzt sich auf Hautverletzungen mit Tinte unter der Kleidung. Anderes muss ich leider erdulden oder ertragen.

Bei Sprechen und Sprache verkennen viele Menschen den Sinn. In Gesprächen schätze ich gleiche Anteile, angemessene Zurückhaltung und lehne Geschwätzigkeit ab. Die Sprache meines Denkens und Redens ist bairisch, obwohl ich lange die deutsche Sprache verwenden musste. Bei der Telekommunikation ist mir schriftsprachlicher Austausch lieber als Telefon- und Handyschwätzerei. Mein Schreiben ist standarddeutsch mit bairischen Anteilen. Insgesamt vermeide ich Nordizismen, Anglizismen, Fremdwörter und Fachbegriffe. Wörter wie Hallo, Tschüß, lecker, toll, doof, pusten, scheuern und kucken würden mir nie über die Lippen kommen.

In privaten und öffentlichen Begegnungen bevorzuge ich klassische Verhaltensweisen, z. B. Grüßen mit bayerischen Grußformen und kein Hallo-Tschüss, Bitten und Danken, Vorstellen und Fragen nach einem Sitzplatz, einvernehmlicher Kontakt und kein Handy auf dem Tisch, vernünftiges Gesprächsverhalten und keine Machtkämpfe. Bei Begrüßung, Verabschiedung oder Bestätigung gefallen mir natürliche Gesten. Angebotenes High five oder Abklatschen und die sogenannte Ghettofaust nehme ich auch in Coronazeiten nicht an. Der virusbegründete Verzicht auf das Händeschütteln ist mir lieber als ein unbayerisches Begrüßungsritual mit Ellenbogen oder Fäusten. Wie bei der idiotischen Körpermodifikation lehne ich beschränktes Ausdrucksvermögen ab, das beispielsweise in Zusammenhängen mit Fußball, Rockmusik und falsch verstandener Jugendkultur steht.

Subkulturen der Jugend sind mir von den Ursachen und vom Wesen her verständlich und durch Miterleben bekannt. Ich habe jedoch eine Abneigung gegen Kommerzialisierung und Auswüchse entwickelt, z. B. bei Menschenfeindlichkeit, religiösem und politischem Extremismus. Für mangelnde Körperpflege, Körperverletzung, zerrissen gestaltete Kleidung, Sachbeschädigung mit sogenannten Graffitis, Drogenkonsum und körperliche Gewaltanwendung fehlt mir das Verständnis. Erscheinungsformen der Jugendkultur mit bayrischer Prägung gefallen mir. Diese hat es schon immer gegeben, und sie werden weiterentwickelt. Insgesamt bevorzuge ich traditionell bayerische Lebensart und Volkskultur. Einflüsse aus anderen Erdteilen und Kulturkreisen sind unaufhaltsam, aber nicht notwendig. Es gefällt mir und freut mich, dass sich Jugendkultur in Bayern und in meinem Lebensumfeld wieder mehr zu Tradition und Eigenständigkeit hinwendet.

Dagegen ist die virtuelle Welt des Internets geprägt durch Verlust der Individualität auf Betreiben von internationalen Konzernen: Facebook bedroht die Demokratie, Google die Freiheit und Amazon die Wirtschaft. Ich nutze die Angebote und Dienste, bin aber für die Zerschlagung dieser Macht- und Marktkonzentration durch die Politik. Leider fehlt der repräsentativen Politik die Einsicht und dem Volk das Durchsetzungsvermögen mit direkter Demokratie.

Beim Konsum in den Bereichen Bekleidung und Ernährung versuche ich mich, auf regionale Produkte zu beschränken. Um asiatische Produkte kommt man aber in der Verwendung technischer Geräte nicht herum. Ich lehne Information und Kommunikation mit dem Smartphone ab. Für mich gibt es keine Speisen und Getränke im Stehen und auf dem Weg, wie sie in Großstädten üblich geworden sind. Das hat mehr mit Müll als mit Ernährung und Genuss zu tun. Konsum mit Müllvermeidung muss wieder möglich werden.

Sport ist vielfach zu einer Sonderform des Konsums geworden, z. B. passiver Sportkonsum  im Fernsehen oder als Zuschauer bei Wettkämpfen am Austragungsort. Für mich ist Sport Bewegung im Dienst der Gesundheit. Ich bin Fußgänger und Radfahrer soweit es meine Möglichkeiten erlauben – am liebsten im wohnungsnahen Englischen Garten. Passiver Sportkult mit Idolen und Fanatismus ist für mich geistig anspruchslos.

Mein Bedürfnis nach Mobilität hat sich im Lauf der Zeit rückgebildet. Zur Fortbewegung nutze ich meine Beine, mein Fahrrad und öffentliche Verkehrsmittel einschließlich Taxi. Das ist in München möglich. Neben dem Studium war ich Taxifahrer und lebenslang brauchte ich kein eigenes Auto. Ich akzeptiere die Bedeutung des Autos in ländlichen Regionen und bei berufsbedingten Zusammenhängen. Autoindustrie halte ich für profit-, aber nicht für systemrelevant. Künftige Infrastrukturmaßnahmen für den Individualverkehr und die Luftfahrt lehne ich mit Ausnahme des Rückbaus ab.

Umwelt-, Natur- und Klimaschutz haben Aufgaben und Ziele, die für jeden Menschen abhängig von seinen Lebensumständen unterschiedlich sind. Ich kann nur kleine Beiträge leisten, stelle aber fest, dass dieser Schutz künftig vor die Wirtschaftlichkeit gestellt werden muss. Ich habe Verständnis für jugendliche Proteste, nehme aber gleichzeitig jugendlichen Lärm und Müll sowie eine riesige Verlogenheit der sogenannten Ökologen wahr. Wer sich mit Unwahrheit, Lautheit und Übertreibung durchsetzen will, hat und ist für mich verloren.

Wachstum ist für mich unsinnig, wenn es beispielsweise in die Richtung von Wirtschaftlichkeit, Gewinnsteigerung, Billigprodukten, Billigdienstleistungen, Flächenversiegelung, Gewerbe- und Wohnraumverdichtung geht. Menschen sollen ihr Handeln, Können und Wissen in Richtungen verändern, die nur teilweise vorgeschrieben und nicht erzwungen werden können. Jeder hat ein Recht darauf, etwas nicht zu tun, zu haben, zu wissen oder zu können. Die Anpassung darf keine lebensfeindlichen Wege gehen.

Die beschriebenen Einstellungen sind nur eine kleine Auswahl, bei der ich meine Festlegung und Veröffentlichung im Lauf der Zeit für wichtig gehalten habe. Mir ist bewusst, dass mein öffentliches Schreiben auch eine Form von Lautheit ist. Dabei möchte ich aber nicht übertreiben, sondern sinnvoll, begrenzt, gemäßigt und sachlich bleiben. Andererseits dürfen Heiterkeit und Humor im Sinne einer lächelnden und wohlwollenden Unterhaltung bei meinem Schreiben nicht fehlen.

Lesen, Schauen, Lachen

Abschließend teile ich meine, seit der Kindheit bestehende, Vorliebe für das Lesen mit. Heutige Leseinhalte sind bevorzugt aus München und Altbayern. In meinem Onlineangebot befinden sich umfängliche Bücherlisten. Für Nachrichten informiere ich mich mit täglichen Internetabfragen in den Münchner Tageszeitungen und im Lokalteil der Osterhofener Zeitung, also der Passauer Neuen Presse. Zusätzlich nutze ich kommerzielle Nachrichtenportale und persönliche Inhaltsanbieter.

Lesen vom Papier gehört für mich meist zur Vergangenheit. Printmedien sind nicht frei, weil sie sich teilweise über Werbung und in Abhängigkeit von Käufern und Anzeigenkunden finanzieren. Lesen im Internet bietet mir durch vielfältige und persönliche Angebote mehr als Printmedien oder sogenanntes öffentlich-rechtliches, zwangsfinanziertes Radio und Fernsehen. Dieses nutze ich nur gelegentlich, aber gezielt für Nachrichten und die Angebote von Mediatheken im Internet. Privatrechtliche, werbefinanzierte Medienangebote meide ich.

Mein bevorzugter Leseort ist die Wohnung. In der Öffentlichkeit verzichte ich auf das Lesen mit digitalen Medien. Nach meiner Einschätzung ist es ein Rückschritt in der Menschheitsentwicklung, öffentlich Smartphones zu nutzen und diese dem Schauen und der gesamten Personen- und Umgebungswahrnehmung vorzuziehen. Für mich sind direkte Sinneswahrnehmung und persönliche Gespräche wichtiger als technische Mittel. Insofern verstehe ich mich am Computer fortschrittlicher als Smartphonenutzer. Computer müssen Werkzeuge bleiben und dürfen Menschen nicht beherrschen. Nach meiner Erfahrung ist das klassische Erlernen der traditionellen Kulturtechniken im Bildungsbereich notwendiger als der Umgang mit digitalen Medien.

Zum Lesen und Schauen gibt es in den Begleittexten von Tivolifoto noch zusätzliche und ausführliche Informationen, die ich hier nicht wiederholen möchte. 2011 hatte meine Vorstellung oder diese im Internet verbreitete Über-mich-Seite noch wenige Zeilen. Heute ist mir der große Umfang bewusst. Diese Seite wird häufig aufgerufen, der gesamte Text vermutlich wenig gelesen. Ich halte aber alle Inhalte für notwendig.

Andererseits ist mir bewusst, dass jemand nach dem vollständigen Lesen genau so viel wissen kann wie vorher. Nichts geht über das direkte, persönliche und ganzheitliche Wahrnehmen von Personen und Situationen. Trotzdem halte ich Schreiben für eine wesentliche Erkenntnisquelle des Bewusstseins und Lesen für eine Annäherung an Wirklichkeiten. Sprache kann sehr viel mehr vermitteln als Fotos oder Videos, auch wenn der Zeitgeist gegenteilig geistert und obwohl mein Onlineangebot vorrangig fotografisch ist.

Beim Lesen meiner Vorstellung erkennt man, dass mir die persönliche, inhaltliche Festlegung und die öffentliche Mitteilung wichtig sind. Im Anschluss an diesen Text biete ich keine öffentliche Kommentierung an, weil ich ihn mit Erfahrungen, Erkenntnissen oder Entwicklungen verändere und aktualisiere. Über das abschließende Textfeld ist aber eine private Mitteilung zur Vorstellung und zum Gesamtangebot möglich. Die persönliche E-Mail-Adresse wird nur für eine erwünschte Antwort benötigt.

Am liebsten schaue und lese ich natürlich Tivolifoto – allein schon deswegen, weil ich meinen Besucherinnen und Besuchern ein fehlendes Komma, falsche Buchstaben, fehlerhafte Sätze oder langweilige Fotos nicht zumuten will. Jetzt muss ich aber selber lachen.

OZ-Bericht anschauenMeine Wünsche sind viele Aufrufe und Besucher sowie gute Unterhaltung mit dem weltweit besten Internetangebot zwischen Isar, Eisbach und Englischem Garten. Zudem empfehle ich einen Artikel der Osterhofener Zeitung über Tivolifoto vom 11.10.2012, obwohl dieser nicht aktuell und meine Mutter bereits am 08.08.2015 verstorben ist. Dieser Artikel ist aber beispielhaft für die angestrebte Weiterentwicklung.

Herzliche Grüße vom Tivoli in München
Josef