Vorstellung

Aktualisiert am 19. April 2019

Leben

Portrait 250In Gesprächen weise ich gerne auf mein Internetangebot hin und lade mit einer Visitenkarte zum Besuch von Tivolifoto ein. Bei Interesse zeige ich dann oft ein aktuelles Fotobuch her. Mein Name ist Josef Maria Wagner. Ich bin im bäuerlich dörflichen Niederbayern des Gäubodens aufgewachsen und in Schulen der Heimatregion gegangen. Nach dem Zivildienst wurde ich Münchner durch Studium, Beruf und Wohlgefallen. Privat blieb ich Junggeselle durch Erfahrung und Haltung. Mit dem Geburtsjahr 1954 kann ich als abnehmend ernsthafter, älterer Herr am Computer, im Internet und im Leben angesehen werden.

Zwischen 1980 und 2009 erfolgten verschiedene Tätigkeiten in mehreren Einrichtungen und Funktionen des bayerischen Bildungsbereichs. Dabei eignete ich mir Computerwissen an und entwickelte nebenbei Ausdrucksmöglichkeiten mit Digitalfotografie, Texterstellung und Mediengestaltung. Danach veröffentlichte ich zahlreiche Fotobücher und Texte in meinem Internetangebot Tivolifoto München. Mit diesen Onlinemöglichkeiten konnte ich ohne berufliche und wirtschaftliche Zusammenhänge Arbeitstugenden und Arbeitsfreude sowie Lerneifer und Begeisterungsfähigkeit zeigen und weiterentwickeln. Es war und ist mir eine Freude, hier mit eigenen Texten und Fotos private und freie sowie heimatliche, selbstgemachte und werbefreie Unterhaltung anbieten zu können.

Trotz oder gerade wegen meines Alters ist die persönliche Internetnutzung vielgestaltig und umfangreich, z. B. für Kontakte, Informationen, Bildung, Unterhaltung, Nachrichten, Wetter, Vergleichen, Einkaufen und Bezahlen. Dabei will ich keine natürlichen Wege ersetzen, sondern diese nur unterstützen und erweitern. Abhängigkeit, Beschränkung und Überwachung sind mir bewusst und in meiner gegenwärtigen Situation, dem Alter widersprechend, nicht egal. Jugend, die sich befreien will und für ihre Zukunft demonstriert, hat mein vollstes Verständnis. Sie muss sich anpassen, aber nicht an die Fehler vorheriger Generationen.

Mein gegenwärtiges Erleben und Verhalten ist durch ein hohes Maß an Freiheit geprägt . Ich habe keine Verpflichtungen mehr, die sich aus Familie, Verwandtschaft, Verbänden oder Einrichtungen ergeben. Je nach Wetter, Befindlichkeit und Ideenlage bin ich bewusst aktiv oder passiv, z. B. als Autor, Leser, Computeranwender, Internetnutzer, Spaziergänger, Radfahrer, Fotograf und Wirtshausbesucher. Unterwegs notiere ich handschriftlich und fotografiere seit 1998 digital. In der Wohnung verfasse ich Texte am Bildschirm und gestalte freie Onlinebeiträge mit Fotostrecken, Fotobüchern, Fotoalben und Tivoligeschichten. Meine Themen sind meist aus der Wahlheimat zwischen Isar und Englischem Garten sowie aus Niederbayern und aus dem persönlichen Natur Erleben. Ein neuer Schwerpunkt ist mein Musik Erleben meist mit nicht kommerziellen Angeboten der neuen und traditionellen Volksmusik.

Meine Wünsche sind Gesundheit, glückliche Zufälle, vertrauens- und verantwortungsvolle Beziehungen, anregende Textideen sowie schöne Fotomotive, Sonnenschein, leichtes Gefälle und Rückenwind. Ich habe Verständnis für alle Arten und Grade von Bildung und freue mich über Freundlichkeit, Ehrlichkeit, Unabhängigkeit und Anspruchslosigkeit. Mir gefallen meist leise, langsame und heimatliche Töne, Klänge und Geräusche. Ich brauche aber auch das Gegenteil, lehne jedoch Übertreibungen ab.

Einstellungen

Nachfolgend stelle ich meine Meinung zu einigen Auswüchsen vor, z. B. zu Glauben und religösen Anschauungen als Wesenselemente des menschlichen Lebens. Hierzu muss ich dem Eingottglauben der drei Bibelreligionen Hass, Freiheitsentzug, Machtmissbrauch, Raub und Mord vorhalten, weil Personen und Institutionen teilweise und sogar noch in der Gegenwart mit verbrecherischen Mitteln vorgehen. Die heutigen Religionsgemeinschaften nutzen immer noch aus, dass Glaube und Bekenntnis durch Angst entstanden sind. Vorchristlich waren und heute sind im Leben und in der Natur viele friedliche und tolerante Gottheiten erkennbar. Das erste biblische Gebot: „Du sollst neben mir keine anderen Götter haben“ und jegliche Missionierung in Vergangenheit und Gegenwart halte ich für fragwürdig. Mir gefällt, was christliche und vorchristliche Volksfrömmigkeit an Kunst, Brauchtum und Tradition zu allen Zeiten hervorbringt.

Erziehung hat mich zum christlichen Bayern gemacht. Als Münchner Katholik gehöre ich der Pfarrei St. Anna im Lehel an, befolge aber keine Kirchengebote. Bei meinem Glauben stehen nicht Angst, sondern Liebe, Freude, Kraft und Mut sowie das gesamte Gesundheit von Leib und Seele im Mittelpunkt. Freiheit, Frieden und Lebensfreude sind mir wichtiger als Glaubens- und Schuldbekenntnisse, die von den Kirchen mit Symbolen, Handlungen, Erziehung und sogar Politik erzwungen werden. Dienen und Büßen für Sünde und Schuld sehe ich als überflüssig an, solange keine irdischen Gesetze verletzt werden. Zudem gibt es Sünden, die so schön sind, dass man sie nicht bereuen muss. Institutionen und Mitarbeiter von Kirchen, Moscheen und Synagogen zielen oft nicht auf Gesundheit, sondern nur auf Geld und Macht.

Neben den durch Angst, Schutzbedürfnis und Machtanspruch entstandenen Religionslehren nehme ich gegenwärtig Übertreibungen durch Lautheit und Öffentlichkeit im Bereich der Sexualität wahr. Aussagen und Handlungen zu sexuellen Orientierungen und Verhaltensweisen gehören für mich aber nicht in das öffentliche Umfeld, sondern in das Privatleben. Männliche Angeberei zu sexuell einseitigen Begierden und vermeintlichen Leistungen empfinde ich als ordinär, primitiv und selbstabwertend.

Gesundheit bedeutet für mich auch Mäßigung und keine Übertreibung. Beispielsweise halte ich Lautheit in den widernatürlichen Formen, der heute vermeintlich modisch gewordenen Körpermodifikation, für geschmacklos, abstoßend und idiotisch. Dabei geht es nicht um Körperschmuck, sondern um Anpassungsdruck, Konsumzwang und Körperverletzung, also um das Gegenteil von Gesundheit. Beschränkte lassen sich in einer Lebenssituation tätowieren und zeigen dies öffentlich, obwohl allgemein bekannt ist, dass sich der Zeitgeist und die individuellen Erkenntnisse im Lebensverlauf ändern. Ebenfalls Beschränkte machen es nach.

Mir ist bewusst, das mein öffentliches Schreiben auch eine Form von Lautheit ist. Dabei möchte ich aber mit Ausnahme des Umfangs nicht übertrieben, sondern sinnvoll, begrenzt, gemäßigt und sachlich bleiben. Andererseits dürfen Heiterkeit und Humor im Sinne einer lächelnden und wohlwollenden Unterhaltung bei meinem Schreiben nicht fehlen.

Wirtshaus

Vielleicht wird es als ungewöhnlich wahrgenommen, dass ich in meinem Vorstellungtext mitteile, Wirtshausbesucher zu sein. Mein aktueller, persönlicher Bekanntenkreis besteht aber vorwiegend aus Wirtshausgästen. Ich treffe sie ohne Verabredung im Wohnviertel und in der Innenstadt. Dabei bevorzuge ich das Hofbräuhaus wegen persönlicher Bekanntschaften, fotografischer Möglichkeiten und musikalischer Unterhaltung. Als Alleinstehender suche ich Gesellschaft, Unterhaltung und Abwechslung, aber auch serviertes Essen und Trinken. Andere beabsichtigen Vergleichbares, weil sie in Partnerschaft oder Familie leben.

Wirtshausbesuche von älteren Herren sind in Altbayern Tradition und Kultur, wenn auch eine gefährdete. Tischgemeinschaften können Eigenschaften wie gemütlich, griabig oder zünftig entwickeln. Gelegentlich gibt es auch eine Gaudi. Gesprochen wird Baierisch oder, was es in München noch davon gibt. Mein Gesprächsverhalten ist eher zurückhaltend, aber bewusst personenbedingt und situationsorientiert. Eigene Redebeiträge erfolgen, wenn ich sie als erwünscht wahrnehme und sie inhaltlich Besonderes oder Humorvolles beinhalten. Aussagen zu allbekannten Zeitungsberichten, zum Passivsport und Fernsehkonsum langweilen mich. Rechthaberei und Kampf um Redeanteile bei Tischgesprächen sind mir zuwider so wie Geschwätzigkeit insgesamt, Anstandslosigkeit, Abstandslosigkeit und Trunkenheit. Maßvoller Biergenuss gehört aber zum Wirtshaus.

Im Umgang mit Tischnachbarn schätze ich klassische Verhaltensweisen, z. B. Grüßen und Fragen nach dem Platz, bayerische Grußformen und kein Hallo-Tschüß, Bitten und Danken, angemessener Kontakt und kein Handy am Tisch, vernünfiges Gesprächsverhalten und keine Machtkämpfe. Bei Begrüßung, Verabschiedung oder Bestätigung gefallen mir natürliche Gesten, angebotenes High five oder Abklatschen und die sogenannte Ghettofaust lehne ich ab.

Zu meinen negativen Erfahrungen gehören mangelnde Ordnung und Sauberkeit am Tisch, besonders bei jungen Touristen. Ich halte dies für eine Missachtung der eigenen Person und des Personals. Auf den Tisch gehört für mich nur, was vom Personal gebracht worden ist, ausgenommen mein Notizbuch und Fotoapparat.

Lange Wirtshaustische, Lehnenbänke, Stühle und das Dazusetzen sind in Altbayern Traditionen, die durch Regeln erhalten werden müssen. Auf Hocker und Bänke zu Touristen und Preußen würde ich mich nur in Sonderfällen setzen. Nehme ich Übertreibungen bei Tischnachbarn wahr, teile ich dies meist mit und wechsle das Wirtshaus. Dabei bevorzuge ich andere Traditionsgaststätten in der Altstadt, z. B. das Schneider Bräuhaus.

Sonderformen des Wirtshauses sind Wirtsgarten, Gastgarten oder Biergarten, wobei es in der Münchner Innenstadt keinen echten Biergarten gibt. Den sogenannten Biergarten auf dem Viktualienmarkt meide ich wegen Selbstbedienung, minderer Speisenqualität und unkomfortablen Sitzbänken. Gelegentlich setze ich mich aber zu Bekannten im dortigen Servicebereich mit Stühlen. Essen und Trinken im Stehen sieht man häufig auf dem Markt oder im Zentrum, kommen für mich jedoch nicht infrage.

In der Altstadtgastronomie ist besonders zu beobachten, dass Reisen zum internationalen Konsumartikel geworden sind. Ich habe solche Reiseformen schon immer abgelehnt, weil sie unnatürlich und nicht umweltverträglich sind. Menschen suchen in anderen Erdteilen, innerhalb Europas oder Deutschlands zeitlich begrenzt nach Lebensverhältnissen, Unterhaltungsmöglichkeiten und Freiheiten, die sie lieber in ihrer Heimat schaffen sollten. Außerdem werden viele Touristen nach meiner bei Tivolifoto beschriebenen, Wahrnehmung von einigen Innenstadtwirten mit minderwertigen Angeboten abgespeist und finanziell ausgenommen.

Ich verstehe, warum München und Bayern den vielen Touristen gefallen. Insgesamt wird hier noch versucht, Identität, schönen Lebensraum, Tradition und Brauchtum zu bewahren. Dazu gehört auch ein natürlicher und eigenständiger Umgang mit Grundbedürfnissen. Reisegäste suchen beispielsweise nach Schönheit in Natur und Kultur, Eigenheit beim Essen und Trinken, Originalität bei Verhaltensweisen, Kleidung und Gebäuden. Tourismus-München und Bilderbuch-Bayern scheinen solche Bedürfnisse zu befriedigen.

Meine Aussagen zu Wirtshaus und Tourismus in diesem Vorstellungstext sind notwendig und ausführlich, weil Wirtshaus Erleben in München für mich als Alleinstehenden ein wichtiger Lebensinhalt ist.

Onlinangebote

Der Beginn meiner digitalen Fotografie war 1998, seit 2011 biete ich meine Fotos mit Tivolifoto München im Internet an. Die Bilder sollen einfach nur unterhalten und erfreuen. Ich lade zum Schauen und Lesen ein, zu sachlichen und humorvollen Mitteilungen sowie zu sinnvollen Anregungen oder zu freundlichen Grüßen, die ich gerne beantworte. Kommentare, die beinhalten, dass meine Fotos handwerkliche, technische und inhaltliche Mängel haben, wären richtig und sind dadurch überflüssig. Mir ist bewusst, dass ich als Amateur und Autodidakt nicht die Qualität von ausgebildeten Mediengestaltern und Fotografen erreichen kann, ich habe aber dennoch eine Freude mit dem privaten Angebot.

Meine digitale Fotosammlung ist ein System aus Ansichten, Blicken und Freiheiten mit zeitlicher und inhaltlicher Ordnung. Ich kann schnell auf einzelne Aufnahmen, Motive und Orte zugreifen. Vorläufer von Tivolifoto waren Fotoalben, eine Fotogalerie in der Wohnung, ein paar Fotobücher, die mit heutiger Software nicht mehr herstellbar wären, sowie einige Sammlungen auf CD, die ich verschenkt hatte. Mit dem Internet sollen die Fotografien in meinen Beiträgen öffentliche Geschenke sein.

Von mir verfasste Texte und gestaltete Fotostrecken erzählen Geschichten. Ich möchte den Gästen von Tivolifoto zeigen, was sie sehen. Es ist möglich, diesen Satz mit einem Können, Dürfen, Wollen, Sollen oder Müssen zu formulieren. Ohne diese Wörter gefällt er mir aber besser, weil die Aussage Freiheit beinhaltet. Man kann meine Fotostrecken überfliegen oder einen persönlichen Eindruck anstreben. Motivwahl, Bildanordnung und Begleittexte lassen erkennen, was ich mir dabei gedacht hatte. Dies ist einfach feststellbar, so wie meine Themenwahl viel über mich mitteilt. Meist fotografiere ich im wörtlichen und übertragenen Sinn vor der Haustür.

Meine Inhalte sollten sich anfänglich auf Fotos beschränken. Dann wurden mir Texte notwendig und wichtig. Dabei wollte ich zuerst nur Positives mitteilen und das Gegenteil einfach weglassen. Mittlerweile schreibe ich aber ganzheitlich und umfangreich mit dem Anspruch, möglichst schubladen- und zeitgeistbefreit zu sein. Absichtlich teile ich die Schubladen meiner ehemaligen Studienfächer und Berufsbezeichnungen nicht mit. Die heutigen Themen entwickeln sich natürlich und teilweise intuitiv nach meinem Erleben. Ich will nichts verschweigen oder übertreiben – außer den Django. Meine Texte sollen persönlich, unangepasst und frei sein. Sehe ich Möglichkeiten zur Heiterkeit, versuche ich diese zu nutzen.

Bei anderen, vor allem jüngeren Internetanbietern nehme ich häufig einen Neigung zum Zeitgeist beispielsweise mit Anglizismen war, die ich vermeiden will. Mein Angebot soll also nicht modern, kultig, schräg oder cool sein. Ich mache deshalb keine Shooting-Action bei einem Event in einer Location und gebrauche die deutsche Sprache in ganzen Sätzen. Wieder andere, private Autoren entwickeln sich bei Themenwahl und Texten in Richtung Bezahlung oder veröffentlichen Werbung. Das lehne ich für meine Beiträge ab.

Unterhaltung bedeutet für mich Darbietung, Beschäftigung, Austausch und Spielerei mit Freude, Wohlgefallen, Heiterkeit, Spaß und  Gaudi. Manchmal kann oder muss ich aber auch böse beißen.

Entwicklungen

Meine foto- und computertechnischen Geräte sind dem jeweiligen Stand der Technik angepasst. Am Anfang ist der Aufwand immer größer geworden, heute bleibt er eher klein, aber aktuell. Motive sind mir wichtiger als die Qualität der technischen Umsetzung. Ich beabsichtige keine fotografische Perfektion. Es geht mir nicht um Fotopraxis oder Fotokunst, wie sie in Fachliteratur, Ausstellungen, Wettbewerben und Bildungsmedien angestrebt wird. Ich lese keine Fotoliteratur, plane aber meist gezielt die Wahl von Motiven, Aufnahmestandorten und Bildausschnitten. Folge ist häufig eine große Anzahl von Bildern. Die Wirkung einzelner Ergebnisse wird mir oft erst hinterher bewusst. Dann möchte ich unterhaltsame Geschichten erzählen und schöne Bilder herzeigen.

Das Sammeln von Ansichten und Blicken, das Auswählen, Anordnen und Bearbeiten ist für mich eine sinnvolle und bereichernde Beschäftigung. Ich kann dabei mein Onlineangebot vergrößern und weiterentwickeln. Wer einen Artikel von Anfang 2011 aufruft und mit aktuellen Beiträgen vergleicht, der wird inhaltliche und formale Entwicklungen feststellen. Der Aktualisierungsstand einiger Seiten ist hoch, weil ich diese ständig an Wahrnehmungen und Erfahrungen anpasse. Bei Beiträgen mit großen Fotostrecken und der Veröffentlichung als Fotobücher aktualisiere ich nur mit eigenen Kommentaren.

Meine Onlinebeiträge sind frei von Verpflichtungen, Abhängigkeiten und Gewinnstreben. Was ich hier ohne Werbung herzeige, habe ich mir selbst beigebracht. Diese öffentlichen Foto-, Text- und Netz-Aktivitäten sind für mich anregender als passiver Medienkonsum. Die Weiterentwicklung der Idee von Tivolifoto mit freien Texten und Fotos bereitet mir Unterhaltung und Freude sowie ab und zu oder immer öfter eine Gaudi.

Im Lauf der Zeit von Tivolifoto haben sich mein Erkenntnisstand und meine Motivationslage verändert. Heute möchte ich mich mit Onlinebeiträgen umfassend ausdrücken und so wie im richtigen Leben weiterentwickeln. Wichtiger Grund ist die Wahrnehmung, dass vieles in meiner Beziehungsumgebung stehen bleibt. Stillstand wird für mich ein Anlass für Veränderung von Kontakten, Unternehmungen und des Onlineangebots. Ich verzichte bewusst und absichtlich auf telefonische Kommunikation und Internet mit einem Smartphone, schreibe aber gerne E-Mail-Nachrichten und mute den Gästen von Tivolifoto auch umfangreiche Texte zu. Sogenannte soziale Netzwerke, die Werbung aufdrängen, Freiheiten einschränken, sich am Konsum orientieren und sprachlich zum Müll tendieren, lehne ich ab.

Bei meiner Feststellung, dass sich anfänglich freie Internetangebote in Richtung bezahlte Werbung entwickeln, meide ich sie künftig, weil die Inhalte nicht mehr unabhängig sind. Gesponserte Internetbeiträge, die nicht als solche gekennzeichnet sind, und als persönliche und freie Aussagen getarnte Werbung sind Betrug. Leider muss ich solche Betrügereien bei Münchner Anbietern immer öfter wahrnehmen. Sind es WordPress.com-Seiten, blockiere ich sie. Veröffentlichen, ohne in irgendeiner Form Konsum anzuregen, anzubieten oder zu bewerben, ist nicht möglich. Jenseits vom Geld gibt es für mich die Freude am Schreiben und Lesen, am Fotografieren und Herzeigen als Lohn.

Bei den Entwicklungen hervorzuheben, ist der Beitrag Freiheit für Bayern, den ich wegen meiner zunehmend kritischen Haltung im politischen Bereich verfasst habe und ausbaue. Ich konnte es nicht mehr unwidersprochen hinnehmen, dass Bayern von heimatlosen, zentralistischen, deutschnationalen und opportunistischen Kräften bevormundet und ausgebeutet wird. Bayern darf sich nicht wie Deutschland zum Einwanderungsland mit muslimischen Mehrheiten entwickeln. Das würde jeglichen heimatlichen Leistungen und Traditionen widersprechen. Politisch erkenne ich den Niedergang der sogenannten Volksparteien und bin für die Ablösung der repräsentativen durch die direkte Demokratie. Meine grundlegenden Forderungen sind die Eigenstaatlichkeit Bayerns und ein Europa der Regionen. Ich befürworte die Programme der Bayernpartei und der Europäischen Freien Allianz (EFA).

Lesen, Schauen, Lachen

Abschließend teile ich meine, seit der Kindheit bestehende, Vorliebe für das Lesen mit. Heutige Leseinhalte sind bevorzugt aus München und Altbayern. In meinem Onlineangebot befinden sich umfängliche Bücherlisten. Für Nachrichten informiere ich mich mit täglichen Onlineabfragen in den Münchner Tageszeitungen und im Lokalteil der Osterhofener Zeitung, also der Passauer Neuen Presse. Zusätzlich nutze ich kommerzielle Nachrichtenportale und private Inhaltsanbieter.

Lesen vom Papier gehört für mich meist zur Vergangenheit. Printmedien sind nicht frei, weil sie sich teilweise über Werbung und in Abhängigkeit von Käufern und Anzeigenkunden finanzieren. Lesen im Internet bietet mir durch vielfältige und private Angebote mehr als Printmedien oder öffentlich-rechtliches, zwangsfinanziertes Radio und Fernsehen. Dieses nutze ich nur gelegentlich, aber gezielt mit Nachrichten und Mediatheken im Internet. Privatrechtliche, werbefinanzierte Medienangebote meide ich.

Zum Lesen und Schauen gibt es in den Begleittexten von Tivolifoto zusätzliche und ausführliche Informationen, die ich hier nicht wiederhole. 2011 hatte meine Vorstellung oder diese im Internet verbreitete Über-mich-Seite noch wenige Zeilen. Heute ist mir der große Umfang bewusst. Diese Seite wird häufig aufgerufen, der gesamte Text vermutlich wenig gelesen. Ich halte aber alle Inhalte für notwendig.

Andererseits ist mir bewusst, dass jemand nach einem vollständigen Lesen genau soviel wissen kann wie vorher. Nichts geht über das direkte, persönliche und ganzheitliche Wahrnehmen von Personen und Situationen. Trotzdem halte ich Schreiben für eine wichtige Erkenntnisquelle des Bewusstseins und Lesen für eine Annäherung an Wirklichkeiten. Sprache kann sehr viel mehr vermitteln als Fotos oder Videos, auch wenn der Zeitgeist gegenteilig geistert und obwohl mein Onlineangebot vorrangig fotografisch ist.

Im Anschluss an diesen Text biete ich keine öffentliche Kommentierung an, weil ich ihn mit mit Erfahrungen, Erkenntnissen oder Entwicklungen verändere und aktualisiere. Man kann mir aber mit der Kontaktseite eine private Mitteilung zu meiner Vorstellung senden.

Am liebsten schaue und lese ich natürlich Tivolifoto – allein schon deswegen, weil ich meinen Besucherinnen und Besuchern ein fehlendes Komma, falsche Buchstaben, fehlerhafte Sätze oder langweilige Fotos nicht zumuten will. Jetzt muss ich aber selber lachen.

OZ-Bericht anschauenMeine Wünsche sind viele Aufrufe und Besucher sowie gute Unterhaltung mit dem weltweit besten Internetangebot zwischen Isar, Eisbach und Englischem Garten. Zudem empfehle ich einen Artikel der Osterhofener Zeitung über Tivolifoto vom 11.10.2012, obwohl dieser nicht aktuell und meine Mutter bereits am 08.08.2015 verstorben ist. Dieser Artikel ist aber beispielhaft für die angestrebte Weiterentwicklung.

Herzliche Grüße vom Tivoli in München,
Josef