Volksfesterleben auf der Oidn Wiesn 2014

Link für die Musikempfehlung: Musikantentreff im Hofbräuhaus München Link für den freien Download des Artikels als PDF-Fotobuch Link für Buchansicht oder Nachbestellung bei fotobuch.deEigentlich müsste der Titel heißen: Mein Volksfesterleben. Jede Person erlebt ein Fest anders. Mit Volksfest ist natürlich eine Vielzahl von Menschen gemeint, denen ein gemeinsames Festangebot gefällt. Dazu haben alle Erinnerungen von der Kindheit bis zum Erwachsensein oder zum Alter. Häufig sind damit Erfahrungen zu Genuss, Lebensfreude und angenehmer Gesellschaft verbunden. Als Student nutzte ich das Oktoberfest zum Geldverdienen. Dann folgten Jahrzehnte, in denen ich zwischen Festbesuchen und Ablehnung schwankte. Heute bin ich Stammgast auf der Oidn Wiesn. Es gefällt mir, wenn ich höre, dass man es lieber auf dem klassischen Oktoberfest krachen lässt. Auf der Oidn Wiesn treffe ich aber Menschen, welche die gescheiten und heimatlichen Klänge bevorzugen. Dabei kann man auch ausgelassen und laut sein. Es hört sich für mich aber angenehmer und natürlicher an.

Volksfesterleben ist für diesen Beitrag ein sinnvoller und schöner Titel. Ich kann über viele Eindrücke schreiben und zahlreiche Motive zeigen, die auf der Oidn Wien 2014 wahrnehmbar sind. Festerleben des Volks der Einheimischen trifft genau meine Motivation für viele Besuche und Fotos. Es geht nicht um das verkommene Oktoberfest, das nur mehr für Geschäftemacher, Preißn, sonstige Touristen und Saufwillige veranstaltet wird. Die Oide Wiesn ist ein münchnerisches Volksfest mit bayerischer Tradition und Kultur, Gemütlichkeit und Familienfreundlichkeit, ohne Pseudo-Trachten-Fasching, Bierleichen und Polizeieinsätze.

Dieser Beitrag beginnt mit dem Museumszelt, das vom Münchner Stadtmuseum und der Münchner Schausteller-Stiftung betrieben wird. Hier kann man auf 380 Sitzplätzen ein vernünftiges und münchnerisches Wirtshaus im Bierzelt erleben. Andreas Krems und Andreas Avi organisieren eine professionelle und preiswerte Gastronomie. Der Festring München bietet ein vielfältiges und traditionelles, musikalisches Programm an. Die Schaubude Urwald-Dämonen im Museumszelt ist die Bühne für die Musikgruppen. Historische Ausstellungsstücke sind beispielsweise eine Schiffschaukel aus dem Jahr 1925 und der Wohnwagen eines Schaustellers von 1905. Weiter gibt es museale Objekte, die unter freiem Himmel nicht gezeigt werden können. Stände für Informationen und Souvenirs sowie Werkstätten für Kinder tragen zur Vielfalt im Museumszelt bei. Eine Postkartensammlung zum Thema Bier und Oktoberfest des Münchner Stadtmuseums lädt zum Schmunzeln ein.

Danach geht es über das Volksfestgelände. Beeindruckend ist das Erlebnis, wenn die Dampfmaschine zischt und faucht oder die historischen Zugmaschinen qualmen, lärmen und stinken. Man bleibt vor dem Münchner Marionettentheater stehen und erlebt vielleicht die Ankündigung einer freien Veranstaltung im Zelt oder Spiele von Kindern mit historischen Requisiten. Es folgt ein kurzer Blick ins Velodrom-Zelt und ein längerer Besuch im Festzelt Herzkasperl. Zum Volksfesterleben in einem Bierzelt gehören Bedienungen und Breznverkäuferinnen. Häufig findet man auf Volksfesten eine Kaffee- und Schnapsbar sowie einen Souvenirstand. In Biergärten vor Festzelten sind vielfach eine Würstlbude und ein Fischgrill vorhanden.

Bei meinem fotografischen Rundgang ist das bereits vorgestellte Festzelt Tradition ausgenommen. Dann werden aber Fahrgeschäfte angeschaut. Hier fehlt wiederum die schon gezeigte Raupenbahn. Vom typischen Jahrmarktkarussell Evergreen der Schaustellerfamilie Ernst, vom Märchen-Hängekarussell und der Schiffschaukel habe ich leider keine Bilder. Dafür kann man sich aber am Calypso, an der Fahrt ins Paradies, am Kettenflieger Kalb und am Nostalgie-Autoskooter erfreuen. Den Abschluss bilden Fotos, die man mit dem Titel Oide Wiesn bei Nacht bezeichnen könnte. Wer diese für kitschig und die Beleuchtung für verschwenderisch hält, liegt vollkommen richtig. Auch das gehört zur Oidn Wiesn. Dieser Teil des Oktoberfests wird von einem gigantischen Riesenrad überragt und ist keine heile Volksfestwelt.

Beim Volksfesterleben gibt es auch Sachverhalte, die man nicht fotografieren kann, z. B. Ärgernisse wie überhöhte Preise und mindere Qualität von Speisen. Beim Bierpreis kann man nicht zulangen, aber mit schlechtem Einschenken lässt sich dieser kräftig gegenüber den Angaben in der Karte steigern. Zum Ärgernis werden beispielsweise vertrocknete Hendl und Haxn, zähes Bratenfleisch, Leberknödelsuppen in einer geschmacksneutralen Brühe, bei der man den Knödel suchen muss, oder Schwammerlsuppen ohne Schwammerl. Bei sechs kleinen Rostbratwürstl mit Kraut erlebe ich, dass ein junger Mann glaubt, für mehr als 13 Euro die zwei bestellten Portionen zu bezahlen. Die Jugendlichen müssen den Betrag aber zweimal hergeben und reagieren mit Unverständnis.

Verlässt man sich bei der Preisgestaltung vielleicht einfach auf den großen Erfolg und die hohe Nachfrage? Bei etlichen, meiner Bestellungen ist Schankbetrug mit den durchaus sinnvollen und passenden Steinkrügen feststellbar. Wird er bewusst in Kauf genommen oder fehlt es an Kontrolle? Vielfach muss ich lange Schaum saugen, um zum Biertrinken zu kommen, und dann ist der Maßkrug nach dem ersten Schluck nur mehr halb gefüllt. Wenn der Maßkrug schon nach einer halben Stunde leer ist, dann liegt es nicht am Durst, sondern an der geringen Füllmenge. Ein Musikant erklärt mir, dass viele Besucher gar keine volle Maß Bier wollen, und die Bedienungen beim Abräumen ohnehin viel wegschütten müssen.

Zur Musik bemerkt ein Standbetreiber, dass diese eh immer dieselbe sei. Wird hier versucht, mit einem gleich bleibenden Angebot und höheren Preisen einen größeren Gewinn zu erzielen? Nach meinem Verständnis sind Qualität, Fairness und Vielfalt bei diesem neuen Volksfest wichtige Werte. Alle Festzelte und Angebote müssen sich ständig fragen, ob sie diese Ansprüche erfüllen. Die Geschäftemacherei des Oktoberfests mit Erbhöfen und Auswüchsen darf sich auf der Oidn Wiesn nicht wiederholen.

Karussell-Orgel

Schiffschaukel
Die heutige Form der Schiffschaukel stammt aus der Zeit um 1890. Besonders schön ist diese mit Paramentenstickerei.

Orgelwagen
Karussell-Orgel, 1908/1909, Wilhelm Bruder Söhne, Waldkirch im Breisgau, Modell 79, 48 Tonstufen, Schausteller Edmund Radlinger, München; Orgelwagen zu dem Geschäft „Humoristisches Velodrom“, 1925, Zwickauer Fahrzeugfabrik, vormals Wagenfabrik Hermann Schuhmann, Schaustellerfamilie Kretzschmar, München, Münchner Schausteller-Stiftung im Münchner Stadtmuseum

Konzert-Orgel
Das Innenleben der Konzert-Orgel spielte automatisch, für andere Arbeiten musste aber Personal gesucht werden.

Humoristisches Velodrom
Plakat und Packwagen von 1926 zu dem Geschäft „Humoristisches Velodrom“, Zwickauer Fahrzeugfabrik

Wohnwagen
Wohnwagen zu dem Geschäft „Humoristisches Velodrom“, 1905, Wagenfabrik Hermann Schuhmann, Zwickau

Wohnwagen
Wohnwagen mit gehobenem Standard, um 1937 – Salon mit Polstermöblierung, Ölofen, Schlafzimmer und Waschbecken

Museumszelt
Stand des Fördervereins Bairische Sprache und Dialekte, Kiosk mit Führungsangebot und Bastelwerkstatt für Kinder

Museumszelt
Ausstellungsstücke unterm Zeltdach sind auch ein Geschäft für Eis und Süßigkeiten sowie eine historische Schießbude.

Urwald-Dämonen

Urwald-Dämonen
Schaubude Urwald-Dämonen um 1965, Schausteller: Georg Heppenheimer, Malerei: Herbert Schmidt. Im Innern der Schaubude befanden sich Wasserbecken, in denen die lebenden Krokodile lagen. Die Reptilienschau stand 1976 zum letzten Mal auf dem Oktoberfest.

Volksfestgeschichte
Zwischendurch gibt es allerhand Dekoratives aus der Volksfestgeschichte, z. B. aus Schießbude, Geisterbahn und Bierzelt.

Keferloher
Münchner Postkarten zum Thema “Keferloher, Bier, Oktoberfest“ von 1895 – 1925 aus dem Münchner Stadtmuseum

Münchner Postkarten

Münchner Postkarten

Münchner Stadtmuseum

Münchner Stadtmuseum

Münchner Marionettentheater
Das Münchner Marionettentheater zeigt die „Las Vegas Show“ und „Die verhexten Notenständer“ von Karl Valentin.

Kinderspiele
Neben dem Museumszelt werden Spiele für Kinder mit historischen Requisiten veranstaltet.

Zugmaschine

Zugmaschine
Auf dem Gelände der Oidn Wiesn erlebt man eine Dampfmaschine auf Rädern und viele historische Zugmaschinen.

Velodrom

Velodrom
Im neuen, historischen Velodrom-Zelt werden Rundfahrten und Wettbewerbe mit Gaudiradl angeboten und moderiert.

Braterei
Im Biergarten vor dem Festzelt befinden sich Beppos Steckerlfischbraterei und die Wurstbraterei des Metzgers Vogl.

Festzelt
Das Festzelt Herzkasperl zeigt 2014 einen neuen weißblauen Himmel. Die Kapelle Josef Menzl spielt vermutlich Rehragout.

Geyerwally

Rainer Maria Strixner
Rainer Maria Strixner und Familie bieten Kaffee, Gemäßigtes und Hochprozentiges in der Bar Geyerwally an.

Marion Marr

Babette Mack
Babette Mack und Marion Marr betreiben eine Außenstelle des Obacht-Ladens für Heimatgefühl.

Nathalie

Wiesnbedienung
Nathalie ist seit 2010 auf der Oidn Wiesn mit dabei. Ich freue mich, in ihrem Bedienbereich zu sitzen und zu fotografieren.

Wiesnbedienung

Wiesnbedienung

Breznverkäuferin

Breznverkäuferin
Herzliche Grüße an die drei Breznverkäuferinnen. Sie waren sofort mit der Veröffentlichung von Bildern einverstanden.

Breznverkäuferin

Breznverkäuferin

Breznverkäuferin

Breznverkäuferin

Calypso
Der Calypso von 1958 wurde nach einem südamerikanischen Tanz benannt und bereichert seit 2010 die Oide Wiesn.

Autoskooter
Die Wagen des Nostalgie-Autoskooter von 1956 sind Original-Chassis aus den 1960er und 1970er Jahren nachempfunden.

Kettenflieger

Kettenflieger Kalb
Der 1919 von der Berliner Firma Gundelwein und Fischer hergestellte Kettenflieger Kalb trägt die Originalbemalung des Schaustellermalers Konrad Ochs. Anna und Hans Martin Kalb betreiben das Fluggeschäft in der dritten Generation.

Kettenkarussell

Kettenkarussell
Unglaublich! Unter Aufsicht der Bavaria kann man im Kettenflieger Kalb auch in der verkehrten Richtung fliegen.

Schausteller

Fahrt ins Paradies
Die 1939er Berg-und-Tal-Fahrt ins Paradies der Firma Friedrich Hayn gehörte der Familie Pfeiffer und jetzt Toni Schleifer.

Nostalgie

Kinderkarussell
Das Nostalgie-Kinderkarussell Kraus aus München gefällt den kleinen und den großen Kindern.

Kinderkarussell Kraus

Kinderkarussell Kraus

Kinderkarussell Kraus

Calypso

Oktoberfest

Jäger Alm

Bayern werfen

Nachtaufnahme

Nachtaufnahme

Nachtaufnahme

Riesenrad

Riesenrad

Riesenrad
Das Riesenrad zeigt deutlich die scheinbar zehnfache Überlegenheit des großen Nachbarn.

Museumszelt
Schmuckstücke im Museumszelt sind die Karussell-Orgel im Titelbild, eine Schiffschaukel und Schausteller-Wohnwägen.

There are 14 comments

  1. zalp

    Lieber Josef,
    das ist mal wieder ein berauschender Bilderreigen, mit dem Du zum Volkfsfest-Mit-Erleben einlädtst und dann fesselst. Aber auch die leider etwas ernüchternden kritischen Bemerkungen im wie immer lesenswerten Text gehören dazu, wenn die Wirklichkeit nun mal so ist. Ich finde es richtig und wichtig, dass du auch das nicht ausblendest, obwohl es einen etwas aus den nostalgischen Volksfest-Träumen holt.
    Herzliche Grüße aus dem Sauerland (mit den vielen Schützenfesten, die auch nicht mehr ganz so sind wie früher),
    Christoph

    1. Josef

      Lieber Christoph, Deine Bemerkung zum Miterleben und Träumen freut mich. Bei der Kritik überlegte ich, ob ich sie schreiben muss. Mindere Qualität von Speisen, hohe Preise und schlechtes Einschenken werden oft verschwiegen, verharmlost, als Einzelfall oder üble Nachrede hingestellt. Bezahlt wird vor dem Essen und Trinken. Auch das Bedienungspersonal muss Vorkasse leisten. Etwas zurückgehen lassen macht also keinen Sinn. Nachschenken lassen will man den Bedienungen ersparen. Außerdem bemerkt man den Schankbetrug in Steinkrügen meist erst nach dem ersten Schluck. Meine Methode Ärgernisse zu verarbeiten ist das Aufschreiben. Und wenn es sich häuft, veröffentliche ich meine Wahrnehmung. Ich habe immerhin an zwölf von sechzehn Tagen in den Festzelten der Oidn Wiesn gegessen und getrunken. Meine Fotostrecke wäre ohne bewertende Begleittexte unvollständig. Vielen Dank für Deine Bestätigung und herzliche Grüße von München in das Sauerland, Josef

  2. quizzymuc

    Nach einem Besuch im Biergarten des Hackerzelts an einem wunderbaren sonnigen Spätnachmittag hab ich mich sehr darauf gefreut, ein paar Tage darauf noch auf die Oide Wiesn zu gehen. Leider wurde ich sehr enttäuscht, denn anscheinend schreckt das Eintrittsgeld die „Wiesn-Faschings-Besucher“ nicht ab, die sich dort inzwischen auch breit machen. Trotz des bezahlten Eintrittsgelds musste ich noch etwa 1/2 Stunde warten, um endlich den Biergarten (!) des Traditionszelts betreten zu dürfen.
    Mein Fazit: Die Wiesn ist nur noch auf reservierten Plätzen zu ertragen und ist am Wochenende oder Feiertag unbedingt zu meiden!
    Deine Fotos wecken nostalgische Gefühle, leider kann man aber die alten Zeiten nicht mit aller Gewalt wieder aufleben lassen.
    Herzliche Grüße
    Renate

    1. Josef

      Liebe Renate,
      Deine Beobachtungen und Erfahrungen bestätige ich gerne. Das Eintrittsgeld ist ein symbolisch kleiner Betrag. Auch ich musste vor den Zelten warten, aber immerhin kam man nach der halben Stunde hinein. Als einzelne Person finde ich auch immer einen Platz zum Dazusetzen. Reservierungen sind ein Übel unserer Zeit. Junge Leute tauschen sich mit dem Handy aus, wo man noch hineinkommt und an welchen Tischen es Platz gibt.
      Das Meiden an den Wochenenden ist leider sehr empfehlenswert. Ich habe es auch praktiziert, bin zum Schluss nur mehr ins Museumszelt gegangen und habe mir das letzte Wochenende ganz freigenommen. Die Geschichten, die ich erzählen wollte, und die Bilder, die ich herzeigen wollte, waren fertig.
      Du hast Recht, meine Fotostrecke beinhaltet eine heile Volksfestwelt. Ich freue mich, dass ich dieses Gefühl wecken kann. Kritische Wahrnehmungen kann man oft nicht fotografieren. Mein Begleittext geht aber auf Probleme ein. Niemand traut sich gegen die Reservierungs-Unsitte mit ihren Abnahme-Verpflichtungen vorzugehen. Und die Oide Wiesn zieht nach.
      Leute werden an den Oktoberfest-Zelten abgewiesen, und einem fällt dann schon die Oide Wiesn ein. Deshalb sieht man dort auch immer mehr Faschings-Besucher.
      Ich freue mich, dass Dir mein Beitrag gefällt, danke für den Kommentar und grüße herzlich vom Tivoli nach Englschalking, Josef

  3. keinbisschenleise

    Ach wie schön, wenn man Zeit hat und sich in aller Ruhe dem Genuss deines so tollen Blogs, hingeben kann.
    Ich bin begeistert lieber Josef von den ganzen Raritäten, die du hier gezeigt hast, von der tollen Stimmung, die deine Fotos rüber bringen
    und von deinem interessanten Bericht dazu.

    Jetzt kann ich ja gar nimmer anders und muss die Oidn Wiesn 2015 unbedingt besuchen 😉

    Ich danke dir und grüsse dich ❤ lich nach München,

    Uschi

    1. Josef

      Liebe Uschi, zum Tagesabschluss darf ich mich über Deine Mitteilung von Genuss, toller Stimmung und interessantem Bericht freuen. Ich habe aber auch geschrieben, dass die Oide Wiesn keine heile Volksfestwelt ist. Wenn Du also wirklich 2015 einen Besuch machst, dann wünsche ich Dir, dass er genauso schön wird, wie ich es versuche, mit meiner Fotostrecke zu vermitteln. Ein überfüllter Donau-Isar-Express, ein Regentag, kein Einlass, und schon ist der Traum aus. Ich wünsche natürlich ein unvergessliches Volksfesterleben und die Erfüllung aller Träume. Vielen Dank und herzliche Grüße vom München nach Plattling, Josef

  4. ladyfromhamburg

    Die Oidn Wiesn ist wirklich etwas ganz besonderes! Ich bin unheimlich angetan – erst von deiner Einführung und Beschreibung (trotz der mit recht sehr kritischen Anmerkungen hinsichtlich der Entwicklung der Preise und der Art des Ausschanks etc.), dann natürlich von all den auch so wunderbar beschrifteten Fotos! So kann ich für mich vieles genau zuordnen, nachvollziehen, und die wirklich sehr gelungenen und vielseitigen Fotos noch mehr genießen.
    Das war ein bemerkenswerter Ausflug auf die Wiesn! Vielen Dank, Josef! Hat mir Freude bereitet. Ich glaube, das wäre etwas für mich – im Gegensatz zum (wie auch von dir treffend beschriebenen) anderen Oktoberfest.

    LG MIchèle

    1. Josef

      Liebe MIchèle, lange habe ich überlegt, ob ich meine problematischen Erfahrungen und kritischen Bewertungen öffentlich machen soll. Ich kann aber nichts anderes schreiben, weil ich glaubwürdig bleiben will. Für die Texte zu den Bildern ist es mittlerweile einfach, Suchergebnisse aus dem Netz zu verwenden. Bei den Fotos helfe ich ein wenig mit Bildbearbeitung nach. Deine Meinung und das Lob zum Beitrag sind für mich auch Genuss und Freude. Vielen Dank und herzliche Grüße von München nach Hamburg, Josef

  5. Ingrid

    Wunderbare Fotos, aus denen so richtig die Lebensfreude sprüht. Und ein wenig beneide ich euch, dass es neben der ‚kommerziellen Sauf- und …-Wiesn‘ noch dieses ursprüngliche Volksfest gibt. Hier ist nämlich leider der sehr schöne ursprüngliche Karneval völlig verloren gegangen. Auf dem geht es so zu wie auf eurer Wiesn. Aber es war auch mal anders …
    Liebe Grüße aus dem überaus milden Köln,
    Ingrid

    1. Josef

      Liebe Ingrid, ich war noch nie beim Karneval, kann mir aber den Vergleich mit dem Oktoberfest gut vorstellen, Mit der Oidn Wiesn erobern sich die Münchner ihr Volksfest zurück. Deine Wahrnehmung der Lebensfreude auf den Bildern freut mich sehr. Vielen Dank und herzliche Grüße von München nach Köln, Josef

  6. freiedenkerin

    „Meine“ Standl-Leut‘ bemühen sich schon seit der Jubiläumswiesn um die Konzession für einen Tabakstand auf der Oid’n Wiesn. Bislang vergebens – aber vielleicht ist ihnen ja 2015 das Glück hold. Auf da Oid’n Wiesn würde ich sehr, sehr gerne einmal arbeiten…
    Danke für die vielen schönen Oktoberfest-Bilder. Da werden jetzt auf einmal ganz viele große und kleine, schöne und ungute Erinnerungen an sechzehn Tage harter Arbeit, aber auch viel Lachen, Freundschaft und Zusammenhalt wach…

    1. Josef

      Ich verstehe Deine erfreulichen und problematischen Erinnerungen, weil ich den Wiesn-Wahnsinn kenne. Natürlich habe ich bei Dir mitgelesen. Da gab es einiges, das man selbst nicht erleben möchte. Ich wünsche Dir Glück für eine Arbeit auf der Oidn Wiesn 2015. Herzliche Grüße vom Tivoli in die Maxvorstadt, Josef

  7. ute42

    Der Besuch dieses Teils des Oktoberfestes steht ganz fest in meinem Kalender für das nächste Jahr. Das ist doch noch ein wenig wie früher. Danke für den Bericht und die schönen Bilder.

    1. Josef

      Liebe Ute, Deine meist sehr schnellen und vielen Kommentare freuen mich immer sehr. Ich muss Dir danken und wünsche, dass Du diesen Kalendereintrag für 2015 verwirklichen kannst. Herzliche Grüße aus München, Josef

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