Der Schatz vom Tivoli

Die größte Schatz vom Tivoli ist die Natur und die Lage mitten in München. Meine Reichtümer sind wie bei allen Menschen z. B. Erbanlagen, Bildung, Gesundheit, Erfahrungen, Beziehungen und Kontakte. Den zweiten Platz bekommen wohl meine analogen Staubfänger in Regalen und Schränken sowie digitalen Speicherfresser auf Festplatten. Platz drei nehmen Geräte für Foto-, Computer- und Fahrradtechnik ein. Jetzt hätte ich es fast übersehen. Ich habe einen weiteren Schatz. Da diese Wertgegenstände weltweit einzigartig sind, kann ich sie den Besuchern von Tivolifoto München nicht vorenthalten.

Es war nicht ganz einfach in den Besitz der Kostbarkeiten zu gelangen. Sie können das aber auch. Vielleicht vermuten Sie jetzt, dass dieser Schatz in Zusammenhang mit Fotografie und Fahrradfahren steht. Diese Annahme trifft fast zu. Die genaue Herkunft ist aber ein großes Geheimnis, über das ich tiefes Schweigen bewahre. Einen kleinen Hinweis kann ich geben. Teile meines Schatzes stehen in Zusammenhang mit naiver Kunst. Man kann die Prachtstücke nur bedingt fotografieren. Um sie zu präsentieren braucht man anderes technisches Gerät.

Da ich diesen Schatz schon lange Jahre besitze, ihn aber nicht herzeigen konnte, muss ich jetzt erst einmal selbst nach ihm suchen. Ich erkannte den Wert schon Anfang der 80er Jahre des vorigen Jahrhunderts. Es handelt sich also um einen historischen Wert. Jetzt wird Tivolifoto sogar zu einem Museum. Hoffentlich ist der Schatz noch gut erhalten, aber die Restaurierungsateliers des Bayerischen Nationalmuseums sind nicht weit.

Vor einigen Jahren bekam der Schatz Zuwachs durch Gäste aus dem Restaurant Paradiso in meiner nahen Wohnumgebung am Tivoli in München. Gehen Sie hin und erleben Sie dort mit Savas und Kosta besonders freundliche Gastgeber und einen gekonnten Komiker, der es hervorragend versteht, bei der Bedienung der Gäste zu ihrer Verblüffung Äußerungen zu gebrauchen, die üblicherweise nur Kundschaft verwendet.

Ich möchte nicht, dass Sie mich jetzt für einen Fotoamateur mit einem Schreibanfall halten. Ich versuche nur die darzustellenden Sachverhalte umfassend und objektiv zu vermitteln. Dazu gehören auch unterschiedliche Sichtweisen. Karl Valentin drückte das mit den folgenden Worten aus: „Jedes Ding hat drei Seiten, eine positive, eine negative und eine komische.“ Ich hoffe, dass Sie damit einverstanden sind.

Lesen ist nicht jedermanns Sache. Komischerweise liefert moderne Technik mit dem Internet ein Medium, das geschriebene Wörter, Sätze und Texte in den Vordergrund stellt. Das ist doch eindeutig ein Rückschritt, wenn man die freundlichen Plaudertaschen und Quatschköpfe im Fernsehen bedenkt. Aber Televisionieren und Telefonieren kann man auch mit dem Internet.

Meine ehemaligen Lehrer im Unterrichtsfach Deutsch würden mir jetzt schon wieder eine Themaverfehlung vorhalten. Ich kann aber nichts dafür. Mir fällt eben ständig etwas Neues ein. Und das ist besser als die geistlose Logorrhoe von Menschen, die sich laufend wiederholen und dadurch Langeweile verbreiten. Jetzt müssen Sie nachschauen, was dieses Wort bedeutet.

Neulich machte ich eine bemerkenswerte Erfahrung. Ich erzählte, dass ich topografische Landkarten den modernen Navigationsgeräten vorziehe, weil ich sie noch lesen kann. Ich schilderte meinem Gegenüber das Problem, mich mit dem Fahrrad an einer Straßenkreuzung für den Weg über Oberberghofen oder Untertalbach entscheiden zu müssen. Er bedauerte, dass er beide Ortschaften nicht kennt. Ich klärte ihn über den Sinn meiner Aussage auf. Bergfahrten sind einfach anstrengender als Touren an Flüssen und Bächen. Er hatte einen kleinen Lachanfall.

Jetzt muss ich aber zu meinem Schatz zurückkommen. Er hat nichts mit Lesen und Schreiben zu tun, wohl aber mit Schauen und Lachen. Entschuldigen Sie, vielleicht eher mit Schmunzeln. Es geht um gescannte Abbildungen zum Thema Zeichnungen von Fahrrädern. Sie haben richtig gelesen. Fahrräder sieht man im Alltagsleben ständig. Die meisten Menschen benutzen sie. Überwiegend ist es ein Genuss sich mit ihnen fortzubewegen. Sie sind gesund, leise und stinken nicht. Bittet man aber jemanden ein Fahrrad ohne Anschauungsmöglichkeit, aus dem Gedächtnis zu zeichnen, dann wird es spannend. Sie können das gerne selbst ausprobieren, aber nicht bei einer Person, die durch Tivolifoto vorgewarnt ist. Lassen Sie sich in einem Münchner Wirtshaus mit mindestens einem Hirschen und einem König an der Wand Stifte und Block geben. Sie können das aber auch an anderen Orten machen. Bitten Sie Ihre Begleitung oder Gesellschaft um die Zeichnung eines Fahrrads.

Bei meiner Schatzsuche und den Ermittlungen zu diesem Beitrag fiel mir auf, dass Schätze vom Tivoli auch ganz andere Hintergründe und Zusammenhänge haben können. Ich versuchte meine Wahrnehmungen und Erfahrungen neben den Zeichnungen mit einer Fotostrecke in diesem Artikel oder mit diesem Fotobuch darzustellen. Viel Vergnügen mit dem Schatz vom Tivoli.

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Schätze vom Tivoli können einfach nur Naturschauspiele wie Wetterereignisse und Sonnenuntergänge oder meine Fensterblicke zu bekannten Münchner Bauwerken sein.

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Der außergewöhnliche, sagenhafte und geheimnisvolle Schatz vom Tivoli mit Bleistiften

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Schätze vom Tivoli können sich hinter Bäumen oder im Wasser des Eisbachs verbergen. Sie werden dann erst bei der nächsten Bachauskehr entdeckt und geborgen. Immer wieder hört man Gerüchte, dass im Eisbach Gold gefunden wurde. Deshalb sind hier im Sommer viele meist jugendliche Goldsucher in Badekleidung zu sehen.

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Historische Schatzfunde nach archäologischen Forschungen mit Bleistift und Farbstiften

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Das Gold des Tivoli ist sicherlich der Sand des Tennisplatzes. Die Diamanten sind die Personen, die den Platz bespielen. Als Perlen kann man die Betreiber und das Personal ansehen. Herzlichen Dank an Violetta und Alex sowie an alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Tennisanlage und der Gastronomie.

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Prähistorische und neuzeitliche Schätze der Fahrradtechnik mit Bleistift und Filzstiften

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Der Tisch im offenen Salettl ist ein besonderer Schatz am Tivoli. Häufig sitze ich hier nach einer kleinen oder großen Fahrradtour mit meinen Tageszeitungen, die ich aber auch gerne zu Hause lese. Es freut mich sehr, wenn sich jemand für eine freundliche Unterhaltung zu mir setzt. Leserinnen und Leser von Tivolifoto sind herzlich dazu eingeladen, Schauerinnen und Schauer auch. Regenschauer müssen draußen bleiben.

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Gelegentlich werden auch Schirme zu wertvollen Schätzen am Tivoli. Meist regnet es an anderen Orten mehr. Der Sommer 2011 scheint sich aber an keine Regeln zu halten.

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In der Nähe des Tivoli ist das Paradiso, Lerchenfeldstraße 11 ein wertvoller Schatz. Es zeichnet sich nicht nur durch die Menschen aus, die es betreiben und besuchen, sondern auch durch die Qualität des Angebots sowie die Lage mitten im schönsten Teil Münchens, dem Nördlichen Lehel zwischen Isar und Englischem Garten.

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Genießen Sie Fahrradzeichnungen ohne Anschauungsmöglichkeiten, nur aus dem Gedächtnis von Helga, Traudl und Ulrike sowie Bernd, Klemens und Savas im Restaurant Paradiso in der Münchner Lerchenfeldstraße 11 auf Blättern eines Rechnungsblocks mit Kugelschreibern neben dem Himmel der Bayern.

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Der Gartenschatz des Paradiso ist wie ein Traum am Anfang der Himmelreichstraße.

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Ein besonderes schöner Schatz ist der Blumenschmuck am Tivoli und im Paradiso.

There are 3 comments

  1. Elisabet Ludwig

    Lieber Josef, es ist schwer einen Kommentar zu Deinen Schätzen am Tivoli zu schreiben, da es eben DEINE Schätze sind. Du siehst sie mit Deinen Augen und Deinem Herzen. Der Betrachter und Leser kann nur die Fotos kommentieren und seinen „Senf“ zu Deinen Äußerungen geben. Aber ja, Du bist reich beschenkt durch die Kostbarkeiten Deiner Umgebung, den Blick aus Deinem Fenster und Deine Art an Dinge heranzugehen. Ich kann Dir nur wünschen, dass Du Dir diese Schätze bewahrst. Elisabet L.

    1. Josef

      Liebe Elisabet, herzlichen Dank für Deine vielen Kommentare. Für neue Beiträge bitte ich um scharfen Senf, für Bratwürste um mittelscharfen und für Weißwürste um süßen.

  2. Josef

    Liebe Besucherinnen und Besucher von Tivolifoto München, weil sich unverständlicherweise niemand für den Schatz vom Tivoli interessiert, muss ich selbst einen Kommentar schreiben. Ich hätte es mir vor Jahren niemals vorstellen können, wie reich ich einmal werde. Heute besitze ich mehrere Gartenwirtschaften und Biergärten, eine Bahnlinie, eine Alm, zwei Weiher und diese wertvollen Schätze. Ich kann mir sogar die Freiheit nehmen, mit meinen Reichtümern in der weltweiten Öffentlichkeit des Internets anzugeben. Herzliche Grüße vom Tivoli, Josef

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