Stadt und Schule stören mit Bolzlärm auf illegalem Platz

Aktualisiert am 18. Januar 2020

Protest: Was bilden sich diese sogenannten Bildungseinrichtungen überhaupt ein! Sie beschränken mich in der Freiheit, mich ohne Lärmstörungen in der Wohnung aufzuhalten. Sie schädigen meine Gesundheit, indem sie meine Arbeit und meinen Schlaf stören. Das ist nicht hinnehmbare Anwendung von körperlicher Gewalt und illegale Beschränkung der Freiheit für Anwohner. Diese bemühen sich, die Nachbarn in den Mietwohnungen möglichst wenig zu stören und halten sich an Ruhezeiten. Dann wird ihnen von der Stadtverwaltung der Schwarzbau eines Fußball-Kleinfelds vor die Wohnungen gesetzt, auf dem Schüler rücksichtslos schreien, bolzen und ballern dürfen. Solange die illegale Errichtung und Nutzung dieser baulichen Anlage besteht, dürfen die Verursacher als Rechtsbrecher bezeichnet werden, z. B. die Verantwortlichen im Referat Bildung und Sport, im Referat Stadtplanung und Bauordnung sowie deren vorgesetzte Referatsleiterinnen und der Oberbürgermeister als Verwaltungschef.

Hinweise: Die zeitlichen Angaben zu den Lärmstörungen sind gerundet und betreffen nur meine Anwesenheit in der Wohnung. Nachbarn können sicherlich weitere Zeiten ergänzen. Regelmäßig während der Nachmittagsbetreuung sind lautes Schreien und Ballknallen auf dem Bolzplatz von Montag bis Donnerstag zwischen 14:00 Uhr und 16:30 Uhr zu hören. Während der Unterrichtszeit, im Anschluss an die Nachmittagsbetreuung, an Wochenenden und in den Ferien musste man in der Umgebung die folgenden Lärmstörungen ertragen. Meine gesamte Fotodokumentation ist mit dem folgenden Link abrufbar: https://photos.app.goo.gl/hc39hLvkjFcziB7p9. Teilalben befinden sich bei den Datumsangaben.

Samstag, 18. Januar 2020, 14:45 Uhr bis 15:50 Uhr
Es knallt wieder am ruhigen Januarsamstag. Die vier Balleridioten wissen, dass sie stören, machen es aber trotzdem. Mit Gesundheit und Bewegung hat das nichts zu tun. Sie stehen und schießen, damit es knallt. Gelegentlich laufen sie schon ein wenig. Auf einmal wird es ruhig. Ich schaue aus dem Fenster, sie sind aber noch da. Sie waren so blöd, den Ball auf das Containerdach zu schießen. Zuerst versuchen sie die erfolglose Besteigung mit einem Fahrrad, dann mit einer Mülltonne. Schließlich müssen sie aufgeben. Es ist wieder ruhig am Tivoli, bis die Erzeuger der missratenen Ballerschratzen den nächsten Ball sponsern. Eigentlich können sie ja nichts dafür. Vermutlich wissen sie nicht, dass meine Fotos ihre Lächerlichkeit belegen: https://photos.app.goo.gl/c2hH2rwwxoSACCTp9

Sonntag, 12. Januar 2020, 15:30 Uhr bis 17:15 Uhr
Die üblichen vier Ballerbolzer knallen, bis sie nichts mehr sehen. Sie sind zu blöd, einen Gegner zu umspielen und den Ball flach zuhalten. Hauptsache, es ist laut! Rücksicht auf andere ist ihnen egal. Eltern und Schule haben bei ihrer Erziehung versagt. Die Stadtverwaltung ist unfähig, die illegale Platznutzung zu verhindern. Der Platz ist immer noch ein Schwarzbau. Pfui Deifi!: https://photos.app.goo.gl/vyW1SG2QtFxHxTdg7

Samstag, 11. Januar 2020, 15:00 Uhr bis 17:05 Uhr
Erst zwei dann sechs der üblichen Übeltäter schreien und knallen mit dem Ball bis in die Dunkelheit des Januarabends: https://photos.app.goo.gl/bpo9CG8ZiFWYuNQC7

Montag, 6. Januar 2020, 14:50 Uhr bis 16:00 Uhr
Drei der üblichen schießwütigen Ballerbolzer knallen mit zwei Bällen am Feiertag. Nach 40 Minuten werden es fünf mit nur einem Ball. Jetzt kommt Geschrei dazu. Abschließend spricht eine Person, die danach auf das Containergelände geht, mit den Jugendlichen, worauf diese den Platz verlassen: https://photos.app.goo.gl/sVRfbX4Bha9TVW2s8

Freitag, 3. Januar 2020, 14:20 Uhr bis 16:40 Uhr
Wieder habe ich mit den drei Ballerbolzern gesprochen, ihnen ihr Unrechtsverhalten erklärt, einen Ausdruck meiner Korrespondenz mit der Stadt übergeben und mit Polizeianruf gedroht. Als ich um 14:48 Uhr zurück in der Wohnung war, bolzten sie zwei Stunden weiter. Die Polizei hat aber wichtigere Aufgaben, und ich wehre mich jetzt endgültig mit einem öffentlichen Fotoalbum mit den Verursachern des Bolz- und Ballerlärms am Tivoli. Vielleicht habe die Eltern noch soviel Einsicht und Einfluss, den Jugendlichen begreiflich zu machen, dass dieser Lärm eine vorsätzliche Körperverletzung und die illegale Platznutzung ein Hausfriedensbruch ist: https://photos.app.goo.gl/LcmrgKDDStcK1DuNA

Montag, 30. Dezember 2019, 14:45 Uhr bis 15:50 Uhr
Ich komme vom Radeln zurück und höre schon vor dem Wohnhaus das Ballknallen. In der Wohnung sehe ich, dass sich zwei jugendliche Ballerbolzer auf dem Platz befinden. Sinn des Unsinns ist nur die abwechselnde Erzeugung der Knallgeräusche. Mit Torschüssen oder Fußball hat das nichts zu Tun. Aus Zeitgründen mache ich nur eine Fotos und beschließe ein Fotoalbum mit den Übeltätern im Internet zu veröffentlichen. Immerhin geht es um Körperverletzung durch Lärm und Hausfriedensbruch auf dem Privatgrundstück. Maximiliansgymnasium, Schulreferat und Planungsreferat der Stadt unternehmen nichts gegen diesen Rechtsbruch: https://photos.app.goo.gl/39iCm3z4ZJpPr1g27

Donnerstag, 26. Dezember 2019, 14:50 Uhr bis 16:50 Uhr
Diesmal muss ich zwei neue Ballerbolzer gewähren lassen, weil ich mit Vorbereitungen  für abendliches Ausgehen beschäftigt bin. Beim Vorbeigehen am Platz waren die beiden nicht mehr anwesend. Ich habe aber Fotos von ihnen aus dem Fenster gemacht: https://photos.app.goo.gl/KZFeuykFNAHhFKLFA

Donnerstag, 26. Dezember 2019, 12:06 Uhr bis 12:50 Uhr
Am 2. Weihnachtsfeiertag beginnt das Ballerbolzen kurz nach Mittag. Ich höre den ersten Ballknall bei der Schreibtischarbeit, schaue aus dem Fenster, sehe zwei Jugendliche auf dem Bolzplatz, fotografiere sie und beschließe, mit ihnen auf dem Platz zu reden. Auf meine Frage, wer ihnen das erlaubt habe, sagt einer die Lehrer des Wilhelms- und des Luitpoldgymnasiums und die Eltern, wobei seine Mutter Richterin und sein Vater Anwalt sei. Ich erwidere, dass diese Personen nicht zur Erlaubnis befähigt sind und dass ich von der Stadtverwaltung ein Schreiben mit der Nutzungsuntersagung außerhalb der Schulzeit habe. Er glaube dies nicht und ich soll ihm das Schreiben zeigen. Da ich die E-Mail nicht dabei habe, ergibt sich eine kurze Diskussion über Ruhestörung und Hausfriedensbruch auf einem Privatgrundstück. Daraufhin teilt mir der Zweite mit, dass ich mich an Weihnachten um meine Familie und um meine Arbeit kümmern soll. Ich antworte, der Bolzlärm störe und verhindere meine Arbeit. Die beiden geben nicht nach. Dann kündige ich eine polizeiliche Anzeige an und gehe in die Wohnung zurück. Beim Blick aus dem Fenster ist der Platz leer.

Sonntag, 22. Dezember 2019, 14:50 Uhr bis 16:00 Uhr
Nichts wird von der Stadtverwaltung unterbunden und sichergestellt. Ballerbolzen und Geschrei von diesmal fünf Jugendlichen gehen auf dem Platz und mit den Knall- und Schreistörungen an meinem Schreibtisch weiter: https://photos.app.goo.gl/HSDaySXM8SQJVEZm6

Sonntag, 22. Dezember 2019, 13.10 Uhr bis 13:30 Uhr

Es ist Sonntag, Mittagsruhe und Weihnachtsferien. Zwei jugendliche Ballerbolzer wecken mich aus dem Mittagsschlaf. Ich mache einige Fotos vom Fenster aus und versuche danach weiter zu schlafen, was mir durch das ständige Knallen des Balls an die Spielfeldumrandung nicht gelingt. Bei einem erneuten Fensterblick sehe ich, dass eine weitere Person in Richtung der Container und die beiden Lärmstörer über die Treppe zum Parkplatz das Grundstück verlassen. Offensichtlich wollte sich ein Mitarbeiter der Schule nicht länger durch das Knallen stören lassen.

Am 9. Dezember hat mir das Referat für Stadtplanung und Bauordnung folgendes mitgeteilt: Ferner haben wir das Schulreferat gebeten, sicherzustellen, dass keine Nutzung außerhalb der Schulzeit erfolgt bzw. -sollte eine solche unautorisiert erfolgen- in geeigneter Weise zu unterbinden.“ Wegen dieser neuen Störung sind Sicherstellung und Unterbindung bislang nicht erfolgt. Muss ich mich jetzt wirklich an Polizei und Justiz wenden?

Sonntag, 8. Dezember 2019, 15:50 Uhr bis 17:25 Uhr
Drei Jugendliche bolzen mit lautem Knallen gegen die Spielfeldumrandung. Das ist städtisch verursachter und geduldeter Lärmterror sowie gesundheitliche Schädigung und freiheitliche Beeinträchtigung der Anwohner. Sehen kann man die Ballerbolzer nicht mehr, aber hören muss man sie in den Wohnungen bei geschlossenen Fenstern.

Donnerstag, 5. Dezember 2019, 10:15 Uhr bis 11:25 Uhr
Mit einer Unterbrechung von 10:40 Uhr bis 11:05 Uhr erfolgt das Bolzen wieder während der vormittäglichen Unterrichtszeit.

Samstag, 30. November 2019, 15:50 Uhr bis 17:15 Uhr
Fünf Ballerbolzer lassen sich durch die Dunkelheit nicht stören. Es geht nicht um Fußball, sondern nur mehr um Bolzgeschrei und Ballknallen: https://photos.app.goo.gl/8nMLRuLNre12gWr76

Sonntag, 24. November 2019, 13:20 Uhr bis 15:50 Uhr

Um 13:20 Uhr erwachte ich durch Geschrei und Bolzlärm aus dem sonntäglichen Mittagsschlaf und beschloss, mit den Verursachern zu reden. Auf dem Platz wies ich die anwesenden Jugendlichen darauf hin, dass dieser ein Privatgrundstück und eine Baustelle sei, deren Betreten laut Beschilderung verboten ist. Nach Diskussionen verließen sie mehrmals den Platz, kehrten aber so wie ich wieder zurück. Eine Stunde später ging ich zurück in die Wohnung und versuchte in einer Telefonwarteschleife ohne Erfolg die zuständige Polizeidienststelle München 12 – Maxvorstadt zu erreichen, damit Polizeibeamte die unberechtigte Platznutzung abbrechen. Um 15:50 Uhr wurde der Lärm auf dem Bolzplatz von den Verursachern beendet.

Die bis zu zehn Jugendlichen fühlten sich berechtigt, den Platz zu nutzen, weil er zugänglich ist und sich bislang niemand beschwert hatte. Sie behaupteten, eine Erlaubnis von den Lehrern zu haben. Ihr Verhalten war einigermaßen respektvoll und geistreich, aber insgesamt uneinsichtig. Schrei-, Bolz- und Ballerlärm als gesundheitsschädliche Gewaltform war ihnen natürlich nicht bewusst. Der Zutritt erfolgte über die Treppe vom offenen Parkplatz, der als Privatgrundstück beschildert ist. Das Tor im Zaun um das Schulgelände war nicht versperrt. Die Tür zum Schulgebäude stand offen, und das Betreten der Container war jederzeit möglich. Verantwortliches Schulpersonal schien nicht vor Ort zu sein, obwohl auf dem Privatparkplatz zwei Autos standen.

Ich dokumentierte die gesamte Angelegenheit fotografisch und teilte die Jugendlichen mit, dass meine Panoramaaufnahmen nur Nachweise für die Platznutzung sind. Die Attraktivität des Platzes ist mir verständlich. Fußballregeln der Spielfeldbegrenzung und Spielunterbrechung wie Einwurf und Ecke fallen weg, weil die Platzumrandung und die Netze hinter den Toren den Ball geräuschvoll zurückgeben. Flache Ballschüsse gegen Feldbegrenzungen und Torpfosten erzeugen beliebte Lautstärkehöhepunkte. Geschrei kann ohne Ermahnung erfolgen. Die Illegalität des Platzes und die gesundheitliche Schädigung der Anwohner durch Lärm werden nicht wahrgenommen.

Insgesamt ist zu bedenken, dass das Gelände und die Container nicht vor unberechtigtem Zutritt und Sachbeschädigung gesichert sind. Außerdem haften Schule und Stadtverwaltung bei Personenschäden auf dem Grundstück, weil das Betreten nicht verhindert wird. Ich habe nur versucht, als betroffener Anwohner den gesundheitsschädlichen Schrei-, Bolz- und Ballerlärm an einem Sonntag während der Mittagsruhe zu verhindern: https://photos.app.goo.gl/zuBADBLojHTZG5sV8

Samstag, 23. November 2019, 11.15 Uhr bis 11.30 Uhr
Der Zugang zum Platz ist durch das geöffnete Tor im Zaun um das Schulgelände und über die Treppe vom immer offenen Parkplatz jederzeit möglich. Bei meinem Betreten und Fotografieren des Grundstücks verlassen zwei Jugendliche sofort das Fußball-Kleinfeld: https://photos.app.goo.gl/t3idms3wdAMNSRtQ7

Mittwoch, 20. November, 13:30 Uhr bis 13:42 Uhr
Erneut muss eine Lehrerin zwei bolzende Kinder vom Platz verweisen. Die Doppelmoral der Lehrkräfte ist bemerkenswert: Selbst lassen sie sich nicht stören, bei Anwohnern ist es ihnen egal. Ab diesem Zeitpunkt kann die Schule nicht behaupten, von der Platznutzung außerhalb des Schulbetriebs gewusst zu haben und das Ausmaß der Lärmstörungen nicht zu kennen.

Mittwoch, 20. November, 11:35 Uhr bis 11:44 Uhr
Der vorherige Vorgang wiederholt sich mit anderen Jugendlichen. Diesmal hat derselbe Lehrer aber einen weiteren Pädagogen zur Verstärkung dabei. Ich sitze nicht ständig am Fester und erwarte die Ereignisse, sondern werde durch den Bolzlärm so wie die Lehrer in den Containern bei geschlossenen Fenstern in der Wohnung gestört.

Mittwoch, 20. November, 9:50 Uhr bis 10:03 Uhr
Die Lehrer haben am Buß- und Bettag unterrichtsfrei, aber nicht dienstfrei. Sie verbringen offensichtlich einen pädagogischen Tag in den Containern. Diese Veranstaltung wird aber von zwei jugendlichen Ballerbolzern in dreizehn vormittäglichen Minuten gestört. Daraufhin untersagt ein Lehrer mit Glatze die Nutzung des Bolzplatzes, weil sich vermutlich der gesamte Lehrkörper durch das Ballern gestört fühlt. Anwohner müssen aber den Bolzlärm an Nachmittagen und Wochenenden aushalten. Spätestens ab heute, weiß die Schule, dass der Platz außerhalb des Schulbetriebs über den Zugang vom Parkplatz genutzt wird. Wenn die Schule den Zutritt nicht verhindert, haftet sie auch für Unfälle auf dem Platz. Außerdem geben Pädagogen, die zulassen, dass Anwohner gestört und gesundheitlich geschädigt werden, sich selbst aber nicht stören lassen, Anlass zu Unglaubwürdigkeit und Lächerlichkeit.

Sonntag, 17. November, 16:45 Uhr bis 17:15 Uhr
Zwei Ballerbolzer schädigen die Anwohner mit Ballknallen bei beginnender Dunkelheit. Offensichtlich ist wetterbedingt am Wochenende keine vorherige Platznutzung erfolgt.

Dienstag, 12. November, 16:30 Uhr bis 18:00 Uhr
Zwei jugendliche Ballerbolzer nutzen den freien Platz im Anschluss an die Nachmittagsbetreuung und terrorisieren die Umgebung mit idiotischem Ballknallen. Sie ballern trotz Dunkelheit gegen die weiße Platzumrandung. Ich kann sie wegen des abnehmenden Lichts vom Wohnungsfenster aus nicht mehr sehen, muss sie aber hören und ertragen. Das ist Gewalt durch gesundheitsschädlichen Lärm.

Sonntag, 10. November, 10:40 Uhr bis 14:55 Uhr
Bis zu fünf Ballerbolzer vermiesen mir und anwesenden Nachbarn den Sonntagmittag. Ich werde von den Jugendlichen und der Stadtverwaltung gezwungen, diesen idiotischen Lärm mit Knallen und Schreien zu ertragen. Den Störern geht es nicht um fußballüblichen Wettkampf, sondern um das Erzeugen von Krach mit dem Ballern auf die Umrandungen und die Tore. Meist wird mit mehreren Bällen geboltz. Der Lärmterror an diesem Sonntag dauert mehr als vier Stunden im Zeitraum mit Mittagsruhe in den Mietwohnungen.

Samstag, 9. November, 11:40 Uhr bis 14:00 Uhr
Anfangs zwei und später drei jugendliche Knall- und Schreibolzer treiben wieder ihr Unwesen mit Lärmterror und Gesundheitsschädigung für die Anwohner. Schuld ist die Stadtverwaltung, weil sie Bürger nicht schützt und die Nutzung des illegalen Bolzplatzes nicht untersagt und verhindert.

Mittwoch, 6. November, 10:55 Uhr bis 11:25 Uhr

Sonntag, 3. November 2019, 14:30 Uhr bis 16:00 Uhr

Sonntag, 27. Oktober 2019, 15:45 Uhr bis 17:30 Uhr

Samstag, 26. Oktober 2019, 11:00 Uhr bis 13:30 Uhr
Zwei Jugendliche betreten den Platz gegen 11:00 Uhr über die Treppe vom Parkplatz. Sie spielen nicht Torschüsse oder gegeneinander, sondern jeder für sich. Sinn ihres Spiels ist lediglich das Knallen der Ballschüsse gegen die Umrandung. Somit haben sie zwei Bälle. Als einer der Bälle im Gebüsch neben dem Parkplatz verloren geht, beenden sie die Lärmstörung der Anwohner gegen 13:30 Uhr wegen erfolgloser Ballsuche. Geblieben ist mir ein körperlicher Schaden mit dem Ärger über den Lärmterror der zwei Ballerbolzer.

Donnerstag, 24. Oktober 2019, zwischen 14:00 Uhr und 16:30 Uhr
Schülerinnen und Schüler haben den Aufenthalt während der Pausen in der Nachmittagsbetreuung gänzlich auf den Bolzplatz und neben die Umrandung verlegt. Auf dem eigentlichen Pausenhof befindet sich niemand. Das Pausengeschrei ist somit direkt in die Nähe der Nachbarwohnungen verlagert worden.

Sonntag, 20. Oktober 2019, 11:30 Uhr bis 14:00 Uhr
Sonntag, 20. Oktober 2019, 15:00 Uhr bis 18:00 Uhr

Bolzplatzlärm an einem gesamten Wochenende im Oktober
Samstag, der 19. Oktober 2019 um 11:00 Uhr war der Beginn und Sonntag der 20. Oktober 2019 um 18:00 Uhr das Ende der Lärmstörung. Die Verursacher waren keine Kinder, sondern Jugendliche über 14 Jahre. Ballspiel von Kindern ist gekennzeichnet durch Schreie und Zurufe, die als Kinderlärm rechtlich in einem bestimmten Rahmen zu dulden sind. Jugendliche hingegen spielen mit kraftvollen und lauten Ballschüssen gegen die Spielfeldumrandung und das Tor. Das ist vorsätzlicher Lärmterror, der vermutlich mit Duldung durch Stadtverwaltung und Schulleitung erzeugt wird. Dieser Personenkreis wohnt mit Sicherheit nicht am Tivoli und würde sich gegen solche Lärmstörungen in der eigenen Wohnumgebung wehren. Mietrechtlich ergibt sich ein Minderungsanspruch von 20 Prozent.

Bolzplatzlärm erstmalig außerhalb der Schulzeiten an einem Sonntag im Oktober
Sonntag, der 13. Oktober 2019, geht in die Geschichte des Tivoli in München ein, weil die Anwohner erstmalig an einem Sonntagnachmittag zwischen 15:00 Uhr und 18:00 Uhr mit Bolzplatzlärm gestört werden. Mir liegt die schriftliche Mitteilung des Referats für Stadtplanung und Bauordnung vor, das Referat für Bildung und Sport habe angegeben, dass der Platz an Wochenenden und in der Ferienzeit nicht bespielt wird. Falsche Angaben sind Lügen, vermutlich mit dem Vorsatz den Schwarzbau mit möglichst vielen Argumenten vom Referat für Stadtplanung und Bauordnung genehmigen zu lassen. Dies gilt ebenso für die Angabe des Schulreferats, der Soccer-Five-Platz diene nur der Pausennutzung. Diese Lüge des städtischen Referats mit dem Namensteil für Bildung zeugt zudem von mangelnder Intelligenz, weil die Anwohner den Bolzplatzlärm während der Unterrichtszeiten hören und die Verursacher nach dem Laubfall sehen können.

Lärm vom schwarzgebauten Fußball-Kleinfeld am 16. September 2019 und danach
Am dritten Septembermontag wache ich um 8:25 Uhr wegen eines Geschreis auf. Der Blick aus dem Fenster lässt mich durch das Laub der Bäume an der Theodorparkstraße erkennen, dass die Containerschule den Schwarzbau des Fußball-Kleinfelds bespielt. Bis etwa 13:00 Uhr ist an Schlaf nicht mehr zu denken. Spieler schreien, Zuschauer jubeln und applaudieren, ein Schiedsrichter pfeift, der Ball knallt ständig und mit Spielabsicht gegen die Umrandung des Spielfelds. Meine Fenster mit der Bezeichnung Thermoplus Phonstop haben keine Chance die Lärmstörungen zu unterdrücken. Lehrer und Schüler haben es geschafft den Lärm des bisherigen Gongs und Geschreis zu steigern und um ein Vielfaches an Lautstärke und Dauer zu übertrumpfen.

Vorgeschichte, Zusammenhänge und Vermutungen

Das schwarz gebaute Fußball-Kleinfeld riecht förmlich nach Spezlwirtschaft und Geldverschwendung. Vermutlich hat eine Firma nach Grundstücken gesucht, für die man sogenannte Soccer-Five-Plätze verkaufen kann. Beim städtischen Referat für Bildung und Sport ist man schließlich fündig geworden. Wahrscheinlich war Geld vorhanden und musste ausgegeben werden. Das Vorgehen ohne Baugenehmigung lässt ebenfalls Zwielichtigkeit annehmen. Die Öffentlichkeit sollte wohl vor vollendete Tatsachen gestellt werden.

Eine, mir von einem leitenden Baudirektor mitgeteilte, Verbesserung der Pausenhofqualität war seit vier Schuljahren nicht notwendig gewesen und wird es auch künftig nicht sein, weil die Schule in ihr renoviertes Gebäude zurückkehrt. Außerdem wird der Soccer-Five-Platz mittlerweile nicht während der Pausen, sondern im Rahmen der Unterrichtsstunden genutzt. Mit lehrplangemäßen Schulsport hat dies bestimmt nichts zu tun.

Möglicherweise plant die Stadt mit der Gesamtanlage eine Verlängerung der sechsjährigen Interimsphase, bis nach 25 Jahren der letzte Container verrostet ist. Die Anwohner wären dann um die freie und kultivierte Fläche des über 90 Jahre alten Tennisplatzes betrogen und gezwungen, langfristig die Versäumnisse beim Unterhalt der Schulen in anderen Stadtteilen zu ertragen.

Insgesamt darf nicht übersehen werden, dass ortsfremde Personen, also Mitglieder der Stadtverwaltung, die vermutlich nicht am Tivoli wohnen oder vielleicht sogar noch nie vor Ort waren, über Lebensverhältnisse der Anwohner entscheiden. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des städtischen Referats für Bildung und Sport verstecken sich im Internet hinter einem Organigramm ohne Namensnennung, die bei staatlichen und anderen städtischen Behörden selbstverständlich ist. Das ist nicht mehr zeitgemäß und lässt Feigheit, Transparenzmangel und Schuldhaftigkeit des Referats vermuten.

Opfer sind die Steuerzahler und die lärmgeplagten Nachbarn am Tivoli. Schüler muss man vielleicht ebenso zu den Opfern zählen, weil sie von Schulreferat und Schulleitung zu einem idiotischen Trend aus Amerika verleitet werden, der mit bayerischem Schulsport überhaupt nichts zu tun hat. Auf einem Soccerfeld wird vorsätzlich Lärm durch das Abprallen der Ballschüsse von der Feldumrandung erzeugt. Der Kunststoffrasen gibt Mikroplastik an die Umwelt ab. Umrandungen und die Netze erinnern an Käfighaltung – soviel zu städtischer Bildung und Sport nach Münchner Art mit Kunststoff und Blechcontainern. Das Schulreferat lässt ein illegales Bauwerk errichten, das Nachbarn erheblich stört und damit zu Verdrossenheit, Protest und Widerstand führt.

Fotos zum neuen Skandal am Tivoli

Weihnachten 2019 am Tivoli: Seit August 2019 ist der Schwarzbau des Fußball-Kleinfelds fertiggestellt und wird seit Beginn des Schuljahres 2019/20 von der Schule und von Jugendlichen außerhalb der Schulzeiten illegal genutzt.


Mein Fensterblick hat die Anmutung einer Spielzeugumgebung. Das Fußball-Kleinfeld ist aber ein städtischer Schwarzbau. Die Nutzung erfolgt durch die Schule, obwohl dies bei dem Grundstück im Außenbereich unrechtmäßig ist.


Während der Nachmittagsbetreuung halten sich Schüler auf dem Platz auf und praktizieren eine geschreivolle und knallgeräuschvolle Form von dem, was sie für Fußball halten. Der Lärm erfolgt unbeaufsichtigt und wird von der Schule nicht begrenzt.


Außerhalb der Schulzeiten stören Jugendliche mit Schrei- Bolz- und Ballerlärm die Anwohner. Das Ruhebedürfnis an Wochenenden, Feiertagen, in Schulferien und während Ruhezeiten in den Wohnungen wird rücksichtslos missachtet.


Der Abstand der illegalen baulichen Anlage zu den Wohnungen beträgt nicht 81 Meter – wie in der Sportanlagenlärmschutzverordnung vorgesehen, sondern nur die Hälfte. Ballschüsse gegen die Spielfeldumrandung erzeugen lautstarke Knallgeräusche, die in den Wohnungen als gesundheitsschädlicher und freiheitsbeschränkender Lärm wahrgenommen werden.

Meine gesamten Beiträge zur Zerstörung des Tivoli in München