Über die Bücherlisten

Aktualisiert am 11. November 2018 – Siehe auch Bücherlisten

Hintergrund
Sag mir, was du liest und ich sage dir, wer du bist. Lesen gefährdet die Dummheit. Wer nicht liest, ist selber schuld. Lego, ergo sum – ich lese, also bin ich. Diese Sprüche müssen nicht unbedingt zutreffen, sie haben aber einen Wahrheitsgehalt und gefallen mir. Man könnte den Ersten auch auf das Essen anwenden, bei Tivolifoto geht es jedoch ums Anschauen und Lesen. Auf der Seite Bücherlisten stelle ich den Gästen von Tivolifoto meine aktuelle Lektüre ab Dezember 2011 vor.

Aufbau
Gliederungspunkte sind Monacensia, Bavarica, München-Krimi, Bayern-Krimi und Romane. Mein jeweils aktuell gelesener Titel befindet sich am Anfang des jeweiligen Kapitels. Die Absätze enthalten den Namen der Autorin oder des Autors mit einem Link zum eigenen Internetangebot. Hinzu kommen der Titel mit einem Link zu Rezensionen vorwiegend bei Amazon und der Untertitel mit einem Link zum Verlag. Danach erfolgen meine möglichen oder unmöglichen Kommentare. Mir ist bewusst, dass bewertende Aussagen ohne Angabe von Gründen unfair sein können. Ich nehme mir aber diese Freiheit, weil man durch irreführende Verlagswerbung ebenfalls unseriös hereingelegt werden kann. Beim Verfassen meiner Bücherlisten verlinke ich Autor und Verlag, wenn dies aktuell möglich ist. Später bemerke ich nicht mehr, wenn Links Fehler verursachen, weil Homepages oder Verlagsangebote neu strukturiert worden sind. Ich bitte somit um Verständnis, wenn bei einigen Links die Seiten nicht gefunden werden. Gibt man Autor, Titel oder Verlag in eine Suchmaschine, werden aktuelle Ergebnisse gefunden.

Motivation
Mit der Zunahme von Leseerfahrungen hatte ich Selbstvertrauen und Sicherheit für öffentliche Bewertungen entwickelt. Früher hatte ich manchmal gedacht, wenn ich Bücher oder Texte kritisiere, muss ich sie zuerst selber besser machen können. Heute ist meine Einstellung, dass ich mir als Verbraucher von Autoren und Verlagen nicht alles gefallen lassen darf. Angebote werden beschrieben und beworben. Ich muss bezahlen, bevor ich ein Buch gelesen habe. Andersrum geht es aber nicht. Insgesamt gefallen mir die Möglichkeiten, Gelesenes öffentlich zu bewerten, im Internet mehr über Autoren zu erfahren und vielleicht sogar einen schriftlichen Kontakt herzustellen.

Rezension
Nach meiner Erfahrung können Rezensionen, besonders bei Amazon, häufig nicht der Wahrheit, sondern eher der Verkaufsförderung dienen. Bemerkenswert  ist, mit welchen Mitteln dort gearbeitet wird. So erfolgten beispielsweise bereits nach zwei Tagen auf meine Kritik an dem Titel Kinikiller zwei weitere Fünf-Sterne-Bewertungen von etwas glaubwürdiger scheinenden Personen als vorher, obwohl nach den ersten sechsmal fünf Sternen acht Wochen keine Bewertung geschrieben worden war. Ich hatte die Kritik mit dem Titel “weil ich den Sternen auf den Leim ging” bei Amazon geschrieben, um sternengläubige Käufer zu aktivieren. Nachfolgend waren dann etliche Personen aktiv, welche die bisherigen positiven Informationen hilfreich fanden.

Inhalt
Künftig möchte ich mich wieder mehr auf meine Bücherlisten bei Tivolifoto beschränken, außer man versucht mich erneut, mit unbegründeten Überbewertungen zu beleidigen. Mein Weg kann mich aber auch in eine andere Richtung führen. Ich kaufe Bücher vorwiegend bei Amazon und bin mir der Problematik dieses Verhaltens bewusst. Wenn ich dort in meinen Augen unterbewertete oder unverständlicherweise nichtbewertete Bücher entdecke, die ich gelesen habe, muss ich aktiv werden. Ich habe Verantwortung, weil mich persönliche und sprachliche Sicherheit zur digitalen Veröffentlichung befähigen. Dabei ist es mir egal, ob meine Hinweise, Anmerkungen und Bewertungen zu Sachbüchern oder Belletristik gelesen werden. Es geht mir um die freie Meinungsäußerung. Ich will Stellung zu den von mir erworbenen Büchern nehmen und meine Erkenntnisse öffentlich mitteilen.

Buchgeschenke
Zum Lesen verwende ich am liebsten richtige Bücher, auch wenn das Lesen am Bildschirm ein wenig zunimmt. Eine große Zunahme ereignet sich jedoch in meinen Bücherregalen. Ich bin auf der Suche nach Lösungsmöglichkeiten und verschenke deshalb besonders gerne die München- und Bayern-Krimis an mir bekannte und interessierte Personen. Mir nicht Bekannte, die ein Internetangebot ohne kommerzielle Interessen betreiben, können mir ebenfalls einen Buchwunsch mitteilen – ebenso wer wohltätig oder ehrenamtlich tätig ist. Wenn jemand anderen etwas schenkt, soll es nach Möglichkeit auch von mir ein Buchgeschenk geben. Ich bin mit Buchcouverts und Briefmarken gut gerüstet, freue mich über gemeinsame Interessen und erfülle gerne Wünsche. Wer mir den Link zu einer Homepage, den Buchwunsch und seine Postadresse mitteilt, bekommt Post aus meinem Bücherregal.

Zeitungen und Zeitschriften
Früher hatte ich natürlich auch Zeitungen und Zeitschriften gelesen. Seit dem Beginn meines Studiums in München war ich ohne die tägliche Süddeutsche Zeitung und Abendzeitung München unzufrieden gewesen. Vor einigen Jahren begann ich, mich auch mit einzelnen Artikeln der OZ am Bildschirm zu informieren. Die Osterhofener Zeitung ist Teil der Passauer Neuen Presse und hat den schönen Untertitel Zeitung für das Donau-Isar-Vils- und Kollbachtal. Anfang 2015 hatte ich die Onlineausgabe der SZ abonniert, weil ich nicht mehr mit allen möglichen Inhalten, mit übertrieben viel Papier und mit Werbung zugemüllt werden wollte. Nachdem die SZ ihre Onlineausgabe für den März 2017 bereits zum zweiten Mal um jeweils zehn Prozent erhöht hatte, kündigte ich nach 40 Jahren Abonnement. Dann bat man mir die Verlängerung für ein Jahr zum alten Preis und danach einen neuen Vertrag für ein Jahr zum halben Preis an. Ich lehnte ab und lese in der SZ nur noch die frei zugänglichen Onlineartikel. Mittlerweile mache ich für freie und aktuelle Beiträge in AZ, TZ, Merkur und SZ eine tägliche Onlineabfrage. Das Internet bietet mir mit frei zugänglichen Informationen von vielen Seiten mehr als werbungsabhängige, gewinnsüchtige und ständig wachsen wollende Medienunternehmen der Tageszeitungen.