Biergarten am Chinaturm – Supermarkt und Preißngarten

Supermarkt am Chinesischen Turm
Supermarkt am Chinesischen Turm

Entwicklung

Der bei meiner Münchner Wohnung am nächsten gelegene Biergarten befindet sich am Chinesischen Turm im Englischen Garten. Ich wohne seit 1976 in der Nachbarschaft und erinnere mich an viele angenehme Biergartenbesuche. 2004 bezog ich sogar eine Dachkammer mit Blick auf die nur 400 Meter Luftlinie entfernte Turmspitze.

Danach kam es wegen neuer Orientierungen und Verpflichtungen zu weniger Besuchen. 2011 begann ich mein Internetangebot Tivolifoto München. Mit 70 Fotos aus den Jahren 1998 bis 2006 entstanden der Beitrag und das Fotobuch „Der Turm“. Wer Tivolifoto kennt, kann meine späteren Wege und Ziele leicht nachvollziehen: Umland-Radtouren, Aumeister, Hirschau, Viktualienmarkt, Weisses Bräuhaus und Hofbräuhaus.

Spitze des Chinesischen Turms aus meiner Wohnung am Eisbach
Spitze des Chinesischen Turms aus meiner Wohnung am Eisbach
Ballermann mit Mickie Krause am Chinaturm 2003
Ballermann mit Mickie Krause am Chinaturm 2003

Der Frühling 2018 bescherte einen vorgezogenen Sommer mit so vielen Biergartentagen, dass ich glaubte, etwas zu versäumen, wenn ich nicht wie sämtliche Münchner und alle München-Touristen in den Biergarten gehe. Somit ließ ich mich wieder zu einigen Nachmittagen im Biergarten am Chinesischen Turm hinreißen.

Eindrücke in Münchner Wirtshäusern und Biergärten halte ich gerne vor Ort in einem Notizbuch fest. Bei meinen derzeit neuen Besuchen am Chinaturm schrieb ich spontan von einem chinesischen Ballermann. Diese Bezeichnung war jedoch nur eine Übertreibung aus Gaudi, weil sich die Verhältnisse zu bestimmten Tageszeiten und Wochentagen unterschieden hatten.

Ich erlebte also durchaus angenehme Stunden und bekam positive Eindrücke, z. B. bei Naturwahrnehmung, Musikhören, Ordnung und Sauberkeit. Mit Gästen war meine Erfahrung gemischt und vergleichbar mit anderen Tourismuspunkten in München.

Besonders auffällig, störend und ärgerlich sind deutsche Junggesellenabschiede, internationale Sauftouristen und grölende Fußball-Chaos-Idioten.

Eichhörnchen unter einer Bank am Chinaturm
Eichhörnchen unter einer Bank am Chinaturm

Einschub 2025

Der Beitrag war in der Entstehungszeit 2018 eine Textwüste, bei der ich bemerkte, dass mir Schreiben Spaß machte. Er hatte wenig Absätze und ist aus einem Guss geflossen.

Heute ist mir bewusst, dass ein solcher Text zum Lesen eher abschreckt. Die nachträgliche Gliederung fiel mir nicht schwer, weil die Gedanken einigermaßen geordnet waren.

So wie das erste Kapitel könnte ich jetzt den ehemals reinen Textbeitrag neu gestalten. Fotos hätte ich genügend, Zeit aber leider nicht. Neues ist mir wichtiger und den Gästen von Tivolifoto bestimmt auch.

Statt einen alten Beitrag aufzumöbeln, widme ich meine Zeit lieber den aktuellen Projekten. Der Text wurde aber neu gegliedert und aktualisiert. Er hat mir geholfen, Entwicklungen zu verstehen.

Kritik

Trotz solcher möglicher Widrigkeiten zwang mich die Hitze zur Aushäusigkeit in den Biergarten. Und wohin sollte ich denn bitte schön gehen, wenn das Gute doch so nah ist? Zudem habe ich wie so viele Menschen einen geheimen Wunsch oder besser gesagt eine unerfüllte Sehnsucht – das Grillhendl. Außerhalb der Bierzelt- und Biergartensaison muss ich natürlich darauf verzichten, weil diese Spezialität in der Münchner Innenstadt fast ausgestorben ist.

Gelegentlich bekommt man vorgefrostete, aufgewärmte oder aufgewellte Hendlteile, ein richtiger Hendlgrill macht aber scheinbar zu viel Arbeit und Geruch. Vor 20 Jahren hatte ich die Griller am Turm noch gekannt. Sie hatten mir einfach den Zeitpunkt der Abnahme des nächsten Hendlspießes mitgeteilt. So war meine Sucht entstanden. Heute bin ich schon mit leicht angetrockneter Haut und warmem Fleisch zufrieden. Fairerweise muss ich zugeben, das Glück eines 2018er-Spitzenhendls direkt vom Grill schon gehabt zu haben. Der Grillmensch meinte zwar, dass die Orangenhaut-Hendl unter der Wärmelampe genauso frisch seien, gab mir aber doch die dampfende Spezialität.

Nichtvegetarier, denen jetzt das Wasser im Mund zusammengelaufen ist, werden mich verstehen. Vegetarier können sich im Turm-Biergarten an einem barackenähnlichen Standl mit Salatbar selbst bedienen. Dort gibt es auch Hendl-Gyros für alle, die mit einem guten Grillhendl nicht mehr zufrieden sind.

Daneben befindet sich ein Pfuideifi-Standl, das den Biergarten für Kaffee, Kuchen, andere biergartentypische Süßspeisen und Getränke missbraucht. Am Hauptstand entdeckt man warmgehalten Fleischiges, Wurstiges und vorgefertigt portionierte Teller mit kalten Speisen. Warum zwanzig verschiedene Feinkostsalate angeboten werden, erschließt sich dem bayerischen Biergartengast nicht gänzlich. Er wäre ja schon mit dem heimatlich typischen Oktopussalat zufrieden.

Richtiger Salat braucht ein Dressing und Würste oder Spareribs eine Curry-Ketchup-Beigabe. Der gute alte Schöpflöffel hat aber ausgedient und wird durch vorportionierte, stapelbare Kunststoffbehälter mit Deckel ersetzt. Der Schöpflöffel würde ja eine flexible Arbeitskraft benötigen, die Plastikverpackung ist hingegen wie eine rationelle Fließbandarbeit. Der preisbewusste Kunde will sich doch selbst vom Regal bedienen.

Ein Biergarten entwickelt sich endgültig zur Umweltsau durch den Verkauf von Getränken in Plastikflaschen mit Selbstentnahme aus einem Kühlschrank. Man muss sich diese Ungeheuerlichkeit vorstellen: Ein Gastronomiebetrieb mit Glaswaschanlage verkauft und erzeugt Plastikmüll. Im Supermarktbiergarten darf natürlich eine schreiend rote und in Deutschland bekannte Kühltruhe mit Industrieeiscreme nicht fehlen.

Leider verzichtet man auf den Verkauf von Plastikspielzeug und supermarktüblichen Süßigkeiten für Kinder in deren Augenhöhe. Immerhin sind sämtliche Angebote der Standl mit zusätzlicher englischer Sprache versehen, damit der gemeine Tourist kein Wort in der Landessprache lernen muss. Ohnehin werden alle Touristen denken, dass es in einem bayerischen Biergarten überall so schön ist wie am Chinaturm, wo es viele Artgenossen gibt, die verarscht werden wollen.

Die ärmste Sau im Gesamtangebot ist aber der sogenannte Leberkaswürfel. Die kleine Würfelform entstand als Weiterentwicklung der großen Stangenform, damit sich das handwerkliche Abschneiden einer wohlriechenden und geschmackvollen Scheibe erübrigt. Der einmal erwärmte Würfel kann warmgehalten, gestapelt und ganztägig angeboten werden. Irgendwie schmeckt er dann schon nach Leberkäse, vielleicht sogar noch am nächsten Tag.

Und wem das nicht passt, der soll halt das Aroma einer frisch abgeschnittenen Scheibe mit einer Senforgie über die Würfelhälften ersetzen. Dasselbe gilt für ganztägig ersäufte oder verbrannt, warmgehaltene Würste. Vertrocknete Schweinshaxn muss man mit Soße aufweichen, damit sie mit gewöhnlichen Messern überhaupt zerkleinert werden können.

Man kann doch nicht alles wie vor vierzig Jahren machen. Das würde jeder Wirtschaftlichkeit widersprechen. Damals konnte man noch Brotzeitteile, z. B. Würste, Käse, Tomaten oder Eier, stückweise kaufen und daraus Brotzeitteller für kleine Tischrunden gestalten. Man teilte seine Wünsche dem Thekenpersonal mit und bekam einen individuellen Teller. Heute werden vorportionierte Teller angeboten, die selbst aus den gekühlten Regalen zu entnehmen sind.

Geruch und Geschmack von frisch geschnittenen Wurst-, Käse- oder Gemüsestücken interessieren nicht mehr. Früher war es möglich, einfach zur Grilltheke, Speiseauslagen und Schenke hinzugehen, inzwischen muss man durch eines der fünf Drehkreuze in einen gepflasterten Innenhof. Dieser grenzt sich vom Biergarten durch Zäune und vorgelagerte Standl mit mehreren Kassen ab.

Bemerkenswert ist, dass die Standl als Fenster getarnte Schießscharten haben. Das ist aber nur für Notfälle, wenn wirklich zahlungsunwillige Chinaturmgäste, meist aus dem ehemaligen Königreich Preußen, die Sperren durchbrechen würden. Wie es insgesamt mit Videoüberwachung und Selbstschussanlagen am Supermarktturm funktioniert, konnte ich noch nicht genau erforschen. Jedenfalls passen die Schießscharten-Häuserl im Sinne des Ensemble-Denkmalschutzes hervorragend zu den umliegenden Bauten. Pächterfirma und Parkverwaltung können sich in einvernehmlicher Komplizenschaft den Schwarzen Peter zuschieben.

Niemand trägt Verantwortung oder Schuld. Der Supermarkt war die zwingende Folge zur gastronomischen Bewältigung der steigenden Gästezahl. Touristen am Chinaturm hat es schon immer gegeben. Sie sind somit der Normalfall und nicht bemerkenswert, außer sie entwickeln sich für Einheimische zu störenden Elementen.

Gäste

Da sucht man sich einen einzelnen, je nach Jahreszeit sonnigen oder schattigen Platz, ist zufrieden und bekommt urplötzlich einen deutschen Kegelclub als Nachbarn. Die Vereinsmeier meinen, dass zur bayerischen Gemütlichkeit im Münchner Biergarten eine gewisse Lautstärke gehört. Beschwerden machen keinen Sinn. Sofortige Flucht ist die einzige Lösung.

Diese sollte aber nur erfolgen, nachdem man die neuen Nachbarn als Saupreißn beschimpft hatte. Die wollen und brauchen das, damit ihr Welt- und Bayernbild bestätigt wird. Sonst würden sie nicht wiederkommen. Und das machen sie ja reichlich. Die Beschimpfung von strammen sächsischen Burschenrunden oder sonstigen ostdeutschen Herrenmenschen sollte man sich jedoch vorher gründlich überlegen.

Gelegentlich wurde die Spezies des Saupreißn auch schon beim Personal gesichtet. Bitte ich doch einen Kassenmenschen, mir die Maß ohne Pfandmarke zu geben. Fragt er mich, mit welcher Begründung ich das wolle. Er meint, mich als Stammgast nicht zu kennen und berechnet mir Pfand. Ich bezahle, verzichte auf die Marke und bestrafe ihn mit seiner eigenen Dummheit, weil er mir unterstellt, ihn zu belügen. Vorgänge um das Pfand sind mir bekannt. Ich habe schon immer Schankkellnern, Kassiererinnen und Abräumern Trinkgeld gegeben. Wenn mich jemand verdächtigt, kein Stammgast zu sein, dann ist er nicht nur wegen seiner Aussprache, sondern auch insgesamt mindestens ein Saupreiß.

Die geschwätzige, beschränkte Nordlicht-Funzel kann schon bezweifeln, dass ich kein Stammgast wäre. Dafür darf er dann auch deppert sterben oder in der Haberl-Gastronomie wegen seines wirtschaftlich erfolgreichen Supermarktdenkens eine große Karriere machen. Beim nächsten Besuch fragt mich ein anderer Kassierer nach einem Stammgastausweis. Ich verneine, er berechnet aber kein Pfand, und ich gebe ihm Trinkgeld in Pfandhöhe.

Nach dem Austrinken stelle ich meinen leeren Maßkrug auf den Wagen des Abräumers. Diesem hatte ich vorher ebenfalls Trinkgeld für das Wegtragen des Hendltellers gegeben. Viele Biergartenbesucher sind jedoch so stark zum Selbstbedienungs-, Supermarkt- und Kantinendenken erzogen worden, dass sie Speisetablette zwanghaft zu Rückgabestationen tragen und Speisereste mit Obrigkeitswahn in Mülleimer leeren.

Das Pfandsystem wurde ursprünglich mit der Begründung eingeführt, dass Gäste leere Maßkrüge nicht in den nahen Wiesen liegen lassen und die Mähwerke der Parkverwaltung keine Scherben erzeugen und nicht beschädigt werden. Man stellte also 7000 Biergartengäste unter Generalverdacht, Maßkrüge zu verziehen. Bei dem vielen Müll, den Parkbesucher heutzutage hinterlassen und der ohnehin eingesammelt werden muss, spielt das aber keine Rolle mehr. Außerdem tragen echte Ballermänner einen Maßkrug für einen Euro nicht zurück.

Die Betreiberfirma kann sich jedoch mit dem Pfand Personalkosten sparen und hat zusätzliche Einnahmen wegen Bequemlichkeit, Vergessens oder fluchtartigen Aufbruchs bei plötzlichem Unwetter. Wer seinen Krug nicht ganz austrinken kann oder will, muss den Rest zurücktragen. Wespen freuen sich, noch nicht zurückgetragene Limonadengläser zu umschwirren. Kurioserweise war das Personal bei meinen Besuchen nur wenig ausgelastet und hätte, wie in anderen Biergärten, genügend Zeit und Vermögen zum Abräumen gehabt. Stattdessen verweist ein völlig übertriebenes Schildermeer im gesamten Biergarten auf die Wegrichtungen zur Pfandrückgabe.

Mit Gläsern vollgestellte Abräumwagen zeigen aber, dass Touristen das Pfand nicht verstehen oder das Zurücktragen nicht wollen. Höchstmögliche Lächerlichkeit steht der verantwortlichen Haberl-Gastronomie zu, wenn man bedenkt, dass es früher zu Schlangen an der Biergartenschänke gekommen war, heute aber bei der Pfandrückgabe. Pflichtbewusste Preußen, zu denen viele Neu-Münchner gehören, halten das Pfandsystem für gottgegeben und freuen sich, diesem Obrigkeits- und Ordnungsanspruch korrekt dienen zu können.

Überhaupt hat man es im Biergarten am Chinesischen Turm mit dem Zeitgeist zu tun. Das Betreten von Grünanlagen im Englischen Garten war in den 1960er Jahren noch mit Parkwächtern verboten gewesen. In Wirtshäusern mit Gartenbetrieb sind Speisen und Getränke im Freien serviert worden. Anfang der 1970er Jahre kam es zur Belebung des Biergartens, welcher eigentlich den Bierkellern der Brauereien an den Isarhochufern vorbehalten war. Dort gab es die natürliche Kühlung mit Kastanienbepflanzung über den Bierkellern.

Tourismus

Der Biergarten am Chinesischen Turm mit Selbstbedienung und den heutigen Ausmaßen ist ein Kind des Tourismus – ebenso wie der beim 200. Jubiläum des Englischen Gartens im Jahr 1989 wiederbelebte Kocherlball. Dieser entwickelte sich mit Taschenkontrollen, Reservierungen und Überfüllung zu einem großen Münchner Tourismusunsinn. Beim Kocherlball und Oktoberfest erkannte man, was in Zukunft bevorsteht:

  • Umzäunung
  • Taschenkontrollen
  • Rucksackverbot
  • Reservierungen
  • verstärkte Videoüberwachung
  • ausgebaute Sicherheitsdienste

In der Vergangenheit gab es zahlreiche Veranstaltungen am Chinaturm, die sich für den heutigen wirtschaftlichen Erfolg scheinbar erübrigen. Biergartenbesucher und internationale Touristen kommen in dieser zentrumsnahen Lage offensichtlich von selbst. Andere Biergärten hatten ein abwechslungsreiches Veranstaltungsangebot beibehalten.

Am Turm setzten die Gastronomie-Erbin und ihre Geschäftsführer auf den touristischen Selbstläufer. Die Restaurantterrasse wurde zugunsten der Selbstbedienung und Supermarktangebote aufgegeben. Teilweise brauchte oder wollte man keine schattenspendenden Bäume mehr und stellte mit Werbung bespannte Sonnenschirme auf. Diese lassen sich bei Bedarf einfach auf- oder abbauen und stören weniger als lästige Bäume. Vermutlich wurden gefällte Bäume nicht durch Neuanpflanzungen ersetzt, weil sie nicht der Wirtschaftlichkeit entsprochen hatten. Die Notwendigkeit mancher Baumfällungen war ohnehin fragwürdig.

Verbliebene, schattige Plätze unter natürlichem Grün mit Blick auf den Chinesischen Turm sind begehrt. Die Attraktivität wird noch gesteigert, wenn man sich auf einen Stuhl an einen Tisch setzen kann. Der Plattensee mit Bänken, Tischen und im Leerzustand, mit der Gedankenverknüpfung an einen Soldatenfriedhof, hatte aber ständig zugenommen, weil er im Sinne des Supermarktdenkens weniger arbeitsintensiv als Stühle und Tische war.

An einem Blasmusikmittwoch sah ich am Rand eines von mir bevorzugten Tisches ein kleines gefaltetes und gerolltes Handtuch liegen. Ich grüßte die Nachbarn am zusammengestellten Nebentisch und fragte, ob hier frei wäre. Sie bejahten, und ich setzte mich in der Annahme, dass ein vergessenes Handtuch sicher bald abgeholt werden würde. Meine Hendl-Mahlzeit war ein Genuss, als sich plötzlich ein Preuße mit Strohhut vor mir aufbaute und behauptete, dass hier reserviert wäre. Mit vollem Mund und eindeutiger Geste bot ich ihm die verbliebenen vier Plätze an.

Er sah den Unsinn seiner Reservierung ein und verzog sich mit der Handtuchrolle lieber an einen anderen Tisch. Ich aß mein Hendl auf und erklärte den Nachbarn, dass er ihnen sein Wiederkommen oder den Platzanspruch nur hätte mitteilen müssen. Die Sprechfreude der Preußen sei ja bekannt. Außerdem seien wir hier nicht am Ballermann, wo man mit einem Handtuch einen Platz reservieren könne. Die humorlosen Nachbarn waren aber wohl ebenfalls aus nördlichen Gefilden und gingen bald ohne Gruß. Liebe Preußen, in Bayern grüßt man, fragt und setzt sich dazu. Zu Hause könnt ihr euch dann wieder einzeln in die eigenen Ecken verziehen!

Einzelfälle darf man natürlich nur bedingt oder gar nicht verallgemeinern. Mein Erkenntnisstand am Chinaturm 2018 betrifft bloß einige Besuche, aber Erfahrungen aus vier Jahrzehnten. Früher konnte ich kaum an den Turm gehen, ohne die Verpflichtung, mich bei Bekannten dazuzusetzen. War ich der Erste aus dem Bekanntenkreis gewesen, bekam ich bald mehr oder weniger angenehme Dazusitzer. Heute sehe ich immer noch Bekannte, sitze jedoch auch gerne alleine, schaue, fotografiere und schreibe in meinem Notizbuch.

Dabei zeigt sich mir die Einsamkeit vieler Menschen, die sich trotz Begleitung lieber mit ihren Handys beschäftigen. Außerdem beobachte ich verstärkt Armut, wenn sich Personen Essensreste aus den Abfällen holen, nicht ausgetrunkene Gläser zusammenschütten oder vom Abräumwagen nehmen. Noagalsäufer hatte es schon immer am Turm gegeben, eine neue Armut war bei meinen Besuchen nicht zu übersehen. Hungern muss niemand, Brotzeit kann man ja selbst mitbringen. Dies entspricht ohnehin der Biergartentradition und empfiehlt sich schon deshalb, weil man vom Supermarkt-Speisen-Angebot nicht allzu viel erwarten darf.

Bei einem einzelnen Besuch hätte ich, wie viele Kurztouristen, manches nicht wahrgenommen. Bei meinen mehrfachen Aufenthalten 2018 erlebte ich am Turm ein Angebot mit den genannten Problemen und mit dem verbliebenen Vorzug der musikalischen Unterhaltung an vier Tagen pro Woche. Das Hofbräubier schmeckt zwar nicht so gut wie im Hofbräuhaus, ist für mich jedoch nur kurz von der Wohnung entfernt. Ärgerlich sind hingegen Schankkellner, welche vorzapfen, dann draufschenken oder Schaum darüber pritscheln.

Verantwortliche bräuchten sich diese Sauerei nicht einmal direkt anzuschauen, weil an der Schenke ein Schild auf die Videoüberwachung hinweist. Diese ist übrigens rechtlich unzulässig, aber kennzeichnend für die Betreiberfirma. Die Vorzapf-Pritschl-Maß vom Chinaturm wird durch die Kameravideos als Objekt geschützt. Der Verstoß gegen die bayerische Bierkultur, wahrscheinlich ausgeführt von Arbeitern mit Migrationshintergrund, wird von der Betreiberfirma so wie viele andere Missstände nicht erkannt und abgestellt.

Pacht von staatlichem Eigentum

Gastronomiepacht sollte nach meiner Wahrnehmung und Meinung bei städtischem und staatlichem Eigentum im Blick auf die künftige Qualitätssteigerung nicht an Erben vergeben werden. Chinaturm, Viktualienmarkt und Hofbräuhaus entwickeln sich in der Nachfolgepacht gut für die Geldbeutel der Betreiber und für die unkritische Masse der Kurztouristen, aber negativ für Münchner Gäste. Haberl, Hochreiter und Sperger waren Wirtspersönlichkeiten mit Herz, Engagement und einer Aufbauleistung zur richtigen Zeit am richtigen Ort.

Die Nachfolger funktionieren, verwalten, investieren, rationalisieren und delegieren. In ihren Betrieben sieht man sie nur selten. Bei Anwesenheit verhalten sie sich wie Gäste und nicht wie Gastgeber. Sie sind keine Münchner Wirte mehr, sondern Betriebswirte. Bei deren Beliebigkeit ist es eine normale Entwicklung, dass Ansätze zur Systemgastronomie und eine Ausweitung zur Kettenbildung erkennbar werden. Bislang konnte noch keine etablierte Kette einsteigen, städtische und staatliche Stellen würden sich aber bestimmt über neue und andere Aufmerksamkeiten freuen.

Das hat doch in der Vergangenheit gut funktioniert. Ein erfolgreiches Unternehmen muss doch wachsen und braucht wie die Haberl-Gastronomie mindestens sechs Münchner Biergärten, einige Restaurants und ein Oktoberfestzelt. Der Viktualienmarkt-Biergarten benötigt zusätzlich ein Restaurant und drei kleine Wiesnzelte, obwohl er, meiner Erfahrung und Meinung nach, vom minderwertigen Imbissangebot und betrügerischen Einschenken leben könnte.

Die Hofbräuhauspächter brauchen zwei Wirtshäuser in Obermenzing und Bad Tölz, eine selbstverständlich gesetzmäßige, aber fragwürdige Leihfirma fürs Personal. Angestellte müssen in festgelegten Abständen vierteljährlich aussetzen, damit keine betriebsrechtlichen Ansprüche entstehen. Zudem ist ein Lebensmittelzentrum für mehrere Wirtshausküchen in Brunnthal eingerichtet worden. Dort werden Fleisch-, Wurst- und Backwaren, Gemüse- und Salatbeilagen im Sinne von Convenience-Food vorgefertigt, z. B. vorgegrillte Schweinshaxn und Hendl, konservierte Beilagen und Teiglinge. In der Hofbräuhausküche wird offensichtlich nur mehr aufgewärmt und dekoriert.

Und der gemeine Wirtshausgast braucht einige politische Märchenonkel, um die Richtigkeit und Notwendigkeit dieses Wachstums überzeugend zu vermitteln und tatkräftig zu unterstützen, damit die Pacht in denselben Händen bleibt. Das für die Weiterverpachtung zuständige Finanzministerium und das städtische Wirtschaftsreferat ignorieren die Negativentwicklungen und scheuen Veränderungen.

Supermarkt

Gastronomische Großbetriebe werden Supermärkte, mit dem Ziel der Gewinnsteigerung und dem Ergebnis des Qualitätsverlusts. Der Betrieb einer einzigen Einrichtung und ein gerechter Wettbewerb um die Vergabe würden qualitätsorientierte Angebote stärken. Die bisherige Betreiberfirma am Chinaturm könnte bestimmt von einem Betrieb und vom Wiesnzelt leben und müsste dann vermutlich nicht an mehreren Stellen mit Schmiergeldern oder anderen Zuwendungen arbeiten.

Außerdem berichtet mir mein persönliches Umfeld von Meinungsäußerungen, welche die Gastronomieerbin für uninteressiert und überfordert halten. Ihren Vater hatte ich als geselligen und großzügigen Wirt erlebt, der sich häufig zu Stammgästen dazusetzen und diese mit Freibier versorgen konnte.

Heute wünsche ich mir einen Pächter, Gastgeber und Wirt, der bekannt, anwesend und ansprechbar ist. Er oder sie sollte nur einen Betrieb leiten, der Qualität und Gastfreundschaft garantiert. So wie der Biergarten am Chinaturm kein Supermarkt bleiben darf, soll die Gaststätte Chinesischer Turm kein gehobenes Allerwelts-Restaurant für Events und Touristengruppen sein, sondern ein Münchner Wirtshaus für Einheimische und Gäste, das ganzjährig und bei jedem Wetter Spaziergänger im Englischen Garten versorgt.

Zur bayerischen Gastlichkeit gehören die Frische der Produkte sowie das Bedient-Werden mit Servieren und Abräumen. Entsprechendes Personal abzuschaffen, Speisen vorzufertigen, warmzuhalten und dieselben Preise wie in einem Betrieb mit frischer Zubereitung und Bedienung zu verlangen, ist nach meiner Meinung Betrug. Das erlebte Supermarktgeschäft am Turm widerspricht bayerischer Gastfreundlichkeit und heimatlichem Genuss.

Förderlich hingegen ist die Blasmusik. Höre ich jedoch Partymusik oder etwa einen Titel wie Hinter den Kulissen von Paris mitten in einem Münchner Biergarten, dann erschließt sich mir der Sinn nicht ganz. Die Liste der von mir am Turm erlebten original bayerischen Musiktitel lässt sich schön mit dem italienischen Schusterlied, den blauen spanischen Augen und dem argentinischen Schreiverbot erweitern. Ich erinnere mich, in der Dachkammer bei geschlossenem Fenster auch schon Berliner Luft und Preußens Gloria vom Chinaturm gehört zu haben.

Schlimmer als der Piefke-Marsch und Schlagerschmarrn sind hingegen das tatsächlich erlebte Gegröle von preußischen Burschenhorden trotz Blasmusik. Wenn dann noch das Lebensmittel Bier aus Übermut verschüttet wird, bin ich für sofortige Abschiebung. Wofür sind wir Bayern denn Eigentümer des Englischen Gartens mit den Anlagen und Gebäuden am Chinesischen Turm? Wozu haben wir denn eine eigene, uns dienende bayerische Staatsgewalt, wenn man keine gestörten und besoffenen Preußenhorden zurückweisen oder abschieben darf?

Mit diesen Worten und Fragen habe ich wenigstens im Notizbuch spontanen Unmut oder Ärger festgehalten. Jetzt ist die Verstimmung schon längst vorbei. Weil die Ursachen aber künftig bleiben werden, habe ich mich danach veranlasst gesehen, diesen Beitrag zu formulieren. Meine Erinnerung enthält viele angenehme Biergartenbesuche am Chinesischen Turm. Heute erlebe ich einen Supermarkt und Preißngarten. Meine Begeisterung für den sogenannten Turm in den Jahren 1998 bis 2004 habe ich in einem Album mit 1263 Fotos festgehalten.

Das Argument, am Chinaturm sei es nicht anders als in anderen Biergärten, lasse ich nicht gelten. Anderswo gibt es private Eigentümer oder Pächter von privatem Besitz. Die Pacht von Staatseigentum in historisch, landschaftlich und touristisch besonderer Lage verpflichtet zu einem qualitativ hochstehenden Angebot.

Jetzt könnte mir jemand den Rat geben, wenn mir die gegenwärtigen Turmbesuche nicht gefallen hätten, dann müsste ich ja nicht mehr hingehen. Andererseits habe ich als Nachbar, Münchner und Bayer das Recht, in einem Gastronomiebetrieb, der vom Freistaat Bayern seit fast einem halben Jahrhundert an dieselbe Firma verpachtet wird, heimatliche und gefällige Angebote zu bekommen. Touristen wollen das doch auch, wissen aber meist nicht, wie es geht.

How to Beergarden

How to Beergarden – Biergarten Chinesischer Turm
How to Beergarden – Biergarten Chinesischer Turm

Seit 2018 gibt es am Chinesischen Turm Anleitungen in englischer Sprache zum Biergartenbesuch für Touristen. Die Schilder sind an den Zäunen neben den Supermarkteingängen zu den Standln und Schänken befestigt.

Deutsch übersetzt heißt „How to Beergarden“ „Wie man biergärtnert“. Auf traditionelle Formen von Biergartenbesuchen, wie den Verzehr von selbst Mitgebrachtem, wird nicht hingewiesen. Nach Mitteilung der Biergartenleitung wurde es notwendig, die vielen Touristen grafisch und schriftlich anzuleiten, damit sich die vielen Fragen an das Personal erübrigen.

Nachtrag zum Pfand

Während der Pandemie hat die Haberl-Bande auf Pfandmarken und Gläserrückgabe verzichtet. Kaum scheint das Geschäft wieder voll am Laufen zu sein, müssen die Spießgesellen der Räuber mir wieder einen Euro Pfand für einen Maßkrug abnehmen. Ich lasse mich aber nicht zum Zurücktragen zwingen. Außerdem war die Schlange an der Pfandrückgabe heute wieder größer als die Schlange an der Schenke. Pfui Deife!

Nachtrag im Sommer 2023 zur Pfanderhöhung

In der Biergartensaison 2023 treibt die Haberl-Bande die Habgier auf die Spitze, indem sie das Pfand für Krüge, Gläser und Tassen auf zwei Euro erhöht. Die Habgier-Gastronomie wird mit einem umfangreichen Beitrag bei Tivolifoto München ausgezeichnet: Der Servicebetrug vom Chinaturm.

Nachtrag ab 2025 zu Bänken statt Stühlen

In einen gemütlichen, traditionellen, bayerischen Biergarten gehören Stühle und Tische. Bänke eignen sich als zeitlich befristete Angebote in Bierzelten. Ab den 1980er Jahren befanden sich Bankreihen um den Chinesischen Turm, am Mittelgang und in der nördlichen Hälfte. Der südliche Teil hatte nur Tische und Stühle, bis auf die zwei Bankreihen am Mittelgang.

Heute haben die Bänke schon fast den südlichen Gang zur Schenke erreicht. Jedes Jahr sind sie mehr geworden. Leider ist der Rückgang in anderen Biergärten auch zu beobachten. Fehlentwicklungen dürfen nicht mit den Fehlern anderer gerechtfertigt werden.

Biergärten brauchen Tische und Stühle, keine habgierigen Bänke.

Die Vermehrung der Bänke am Chinaturm gleicht der wundersamen Brotvermehrung am See Genezareth. Es gelingt der Haberl Gastronomie, das Platzangebot so zu vermehren, dass der Umsatz immer weiter wächst. Eine wundersame Geldvermehrung wurde und wird weiterhin angestrebt. Das Restaurant wäre dabei nur hinderlich und bleibt deshalb nach wie vor geschlossen. Weiterlesen: Kritik wegen der Missachtung der mehr als 200-jährigen Tradition.

Der Bereich zwischen Restaurantterrasse, Hauptschänke, Mittelgang und Südgang wurde nach meiner Wahrnehmung von 1976 bis 2004 bevorzugt von Münchnern besucht. Wir bezeichneten unsere Tischgemeinschaften aus Gaudi als Kastanie 7. Ich wohne seit 1976 in der Nachbarschaft des nördlichen Lehels.

Für die Jahre 1998 bis 2004 biete ich ein Album mit 1263 Fotos an, die belegen, dass sich in diesem Biergartenteil mit Ausnahme von zwei Bankreihen nur gemütliche Tische und Stühle befanden. Außerdem wird nachgewiesen, dass damals Münchner den Chinaturm besuchten.

Selbstverständlich bewirkten Stühle mehr Arbeit und ein geringeres Platzangebot als die ungemütlichen Bänke ohne Lehnen. Die Bestuhlung war die traditionelle Biergartenmöblierung. Heute befindet sich dort ein Plattensee mit der Anmutungsqualität eines Soldatendenfriedhofs, wenn der Biergarten noch keine Gäste hat.

Das Verhältnis von Bänken zu Stühlen war in den 1980er Jahren 2 zu 9, 2025 ist es 7 zu 4. Still und heimlich lässt die Haberl Gastronomie die Stühle verschwinden, alle paar Jahre eine Reihe oder einen Reihenteil. In der Reihe sieben stehen noch zwei Alibi-Tische mit Stühlen am Gang unter der Terrasse. Anscheinend geniert man sich doch ein wenig, eine ganze Reihe verschwinden zu lassen.

2025 bot die Haberl Gastronomie nur mehr vier, 2026 nur drei Reihen mit Stühlen an. In den verbleibenden Reihen ist die Hälfte der Tische nicht rechteckig, sondern quadratisch und klein, um noch mehr Platz zu sparen. Das gesamte Platzangebot um die Terrasse besteht schon gänzlich aus den hässlichen, ungemütlichen Bankreihen.

Tradition und Gemütlichkeit werden bald ganz sterben.

Dann gehen die letzten Münchner nicht mehr hin. Den Touristen scheint das ungemütliche Sitzen egal zu sein. Den Traditionsbruch bemerken sie nicht. Für das Geschäft spielt es keine Rolle, wer den Umsatz macht. Hauptsache, die Brauerei Staatliches Hofbräuhaus in München und die private Restaurant am Chinesischen Turm Haberl GmbH steigern ihre Gewinne.

Der Biergarten wirbt mit dem als traditionell bezeichneten Kocherlball. Diese Veranstaltung ist in Wirklichkeit ein Hochfest oder Großkampftag der Habgier. Selbstverständlich sind die Truppen der Haberlgastronomie bestens verstärkt und gerüstet. Die Oberbefehlshaberin und ihr Erbe mischen sich unters Volk und gewähren Audienzen für traditionsbegeisterte Medien, damit keine negativen Berichte über die neuen Notwendigkeiten folgen, z. B.

  • Absperrungen an den Zugängen
  • zahlreiches Sicherheitspersonal
  • hohe Reservierungsgebühren
  • große Reservierungsbereiche
  • Taschenkontrollen wegen untersagter Getränkemitnahme

Statt des üblichen Platzangebots für 7000 Gäste werden 13000 Teilnehmer oder mehr erwartet. Im Vorfeld ersetzt man sämtliche Tische und Stühle durch Tische und Bänke, um möglichst viele Teilnehmer beim Trachtenfasching zusammenzupferchen. Das wird dann als die schöne neue Tradition benannt.

Kritisches zu Staat, Heimat und Facebook

Das Staatliche Hofbräuhaus ist ein Wirtschaftsunternehmen des Freistaates Bayern und wird vom Finanz- und Heimatministerium verwaltet. Die Gebäude und das Grundstück des Biergartens und des Restaurants gehören zur Schlösser- und Seenverwaltung – ebenfalls Teil des Ministeriums. Es stellt sich die Frage, ob der Staat nicht in besonderer Weise verpflichtet ist, gastronomische Angebote zum Wohl der Bürger von einem privaten Betrieb zu fordern. Noch dazu, wenn das Heimatministerium zuständig ist.

Im Biergarten am Chinesischen Turm wird die Heimat verraten.

In den blitzblanken Vorzeigebiergarten fließen Steuergelder, die für Touristen verwendet werden. Tivolifoto bietet Unterhaltung an, die sachlich, kritisch und humorvoll ist. Auf der Webseite und in Facebook-Gruppen trage ich zum Vergleich früher vs. heute bei.

Der Schlangenbeschleuniger ist eine Satire, die mit vielen Likes gefällt. Der Servicebetrug polarisiert, weil wenige erkennen oder zugeben, sich betrügen zu lassen. Kritik am Chinaturm ist notwendig. Er entfernt sich nämlich von Traditionen. Die Haberl Gastronomie entwickelt ihn zum ausschließlich touristischen Angebot. Als privater Betrieb eines staatlichen Eigentums ist er vorrangig dem Bürgerwohl und nicht den privaten Einkünften mit den Touristen verpflichtet.

Meiner Kritik wird vielfach sachlich zugestimmt. Andererseits bewirkte sie auf Facebook persönliche und unbegründete Abwertungen. Mir werden Unwahrheit, Schmarrn, Gschaftlhuberei und Wichtigtuerei unterstellt, ohne Gründe mitzuteilen. Meine Freiheit, auf Facebook zu kommentieren, wird mit dem Hinweis auf Gruppenregeln eingeschränkt, obwohl ich sachlich, höflich und freundlich argumentiere.

Ich bedauere junge Münchner, die sich nicht gegen eine zwanghafte, undemokratische und habgierige Zukunft wehren. Nach meinen Erfahrungen wird in den Kommentaren bei Facebook auf allen Ebenen die Wahrheit unterdrückt, um den wirtschaftlichen Erfolg nicht zu gefährden. Noch kann ich meine Freiheit mit Tivolifoto nutzen. Die Anzeichen von Zensur und Unterdrückung mehren sich.

Preißngarten am Chinesischen Turm
Preißngarten am Chinesischen Turm – oben 2025 mit habgierigen Bänken, unten 1998 mit gemütlichern Stühlen

Einladung zu Kommentaren und Grüßen