Hinweise zur Fotoschau

Aktualisiert am 10. August 2019

Titel und Begriffe

Tivolifoto Visitenkarte mit Link zur StartseiteDer Name Tivolifoto begründet sich in der Lage meiner Mietwohnung mit Blick auf den ehemaligen Tivoli in München. Tivoli hat dabei keine Beziehung zur gleichnamigen italienischen Stadt, sondern wurde im beginnenden 19. Jahrhundert ein Synonym für Vergnügungsparks und eine Ortsangabe im Dorf Schwabing – so wie Hirschau und Hesselohe. Für mein Tivolifotoangebot wären Bezeichnungen wie Magazin oder Galerie Übertreibungen, weil ich Redakteur, Herausgeber und Autor in einer Person bin. Zudem ist die Regelmäßigkeit von Beiträgen nicht gegeben. Mir gefallen solche Begriffe aber besser als alles, was mit Blog oder Weblog zu tun hat. Bloggen ist nach meiner Wahrnehmung mehr durch Häufigkeit und Knappheit gekennzeichnet.

Untertitel

2011 war der Untertitel meines Internetangebots Online-Fotoschau zwischen Isar und Englischem Garten. In der Zwischenzeit lehrte mich der Duden, dass Wörter in der Verbindung mit Online zusammengeschrieben werden. Das nachfolgende Verhältniswort zwischen wollte ich behalten, weil es zwei Randbereiche und viele Möglichkeiten beinhaltet. Es erinnerte mich an die Rundfunksendung meiner Kindheit Zwischen Arber und Wetterstein. Die frühere Ortsangabe zwischen Isar und Englischem Garten war hingegen nur mir verständlich, weil sie sich auf meine Wohnung im nördlichen Lehel bezog und dies vermutlich niemanden interessierte.

Im Verlauf meines Tivolifotoangebots entwickelte sich die altbayerische Orientierung, z. B. mit Tradition, Trachten und Volksmusik. Meine Onlinebeiträge gingen somit in die Richtung der, mir ebenfalls aus der Kindheit bekannten, Altbayerischen Heimatpost. Ich wählte aber den Begriff der Schau in der Zusammensetzung mit Online. Eine Schau betrifft gleichermaßen das Herzeigen, Anschauen und die Show für Unterhaltung und Information. Onlineschau kommt ohne den Wortteil Foto aus, weil dies selbstverständlich und der Text wichtig geworden ist. Die Bezeichnung Heimatschau wäre auch möglich, wird jedoch schon vielfach im Internet verwendet. Der Begriff Onlineschau soll Neues und Altes verbinden – so wie Online und Altbayern, wobei das Stammesgebiet der Bajuwaren mit den Landesteilen Oberbayern, Niederbayern und Oberpfalz gemeint ist.

Im neuen Untertitel wollte ich keine Ortsbezeichnung verwenden, weil sich diese bereits im Titel befindet. Aus der Anordnung meiner Tivoligeschichten fielen mir die Begriffe Stenz und Grantler  ein. Es entwickelten sich Gaudi und Grant. Diese Bezeichnungen beinhalten keinen Gegensatz. Meine altbayerischen Schwerpunkte bei Gaudi sind Unterhaltung und Freude. Das lateinische gaudere bedeutet sich freuen. Gaudi kann aber auch abwertend gemeint sein, und ein Grantler muss sogar Humor haben. So erklärt sich der Untertitel Altbayerische Onlineschau zwischen Gaudi und Grant. Und wer jetzt meint, dass dies eine überflüssige Wortklauberei war, hat nicht ganz Unrecht. Andererseits drücke ich damit einen Teil meines Selbstverständnisses aus.

Aufbau und Motivation
Im Gegensatz zum Bloggen präsentiere ich meine Themen in umfangreichen Artikeln mit Fotostrecken und Begleittexten. Diese Vorgehensweise ergibt sich aus der Erarbeitung als Fotobücher. Die Herstellung von Einzelexemplaren ist durch den Digitaldruck fachgerecht möglich und preislich hoch, aber angemessen. Ein Fotobuch stellt andere Anforderungen bei Inhalt, Aufbau und Gestaltung an einen Autor wie Internetseiten. Im Vordergrund steht die Doppelseite, der Seitenwechsel bietet vielfältige neue Gestaltungselemente. Internetbeiträge haben unbegrenzte Freiheiten, können jedoch durch diese Möglichkeiten unübersichtlich werden. Das Netz hat den Vorteil der grenzenlosen Veröffentlichung. Eine der besten Eigenheiten des privaten Veröffentlichens im Internet ist, dass ich mir nicht überlegen muss, ob ein Thema oder eine Zusammenstellung von Fotos und Texten wirtschaftlich erfolgreich sein wird. Entscheidend sind Gefallen, Motivation und Freude für diese Arbeiten.

Gestaltung und Sprache
Mein Onlineangebot soll möglichst einfach und übersichtlich gestaltet sein. Jedes Menü, alle Fotobücher, Artikel und Seiten sind mit einem Mausklick von der Hauptseite aus erreichbar. Für Links öffnen sich neue Fenster. Ich verzichte auf vielfach übliche, reine Fotogalerien, Fotostrecken ohne Begleittexte und auf aktuelle Themen. Bilderhaufen ohne Text sind oft weinig attraktiv für die Betrachtung. Ein einzelnes Foto ohne Worte kann aber sehr viel aussagen. In meinen Texten wird die einheitliche deutsche Schreibsprache mit mittelbairischen Einflüssen verwendet. Nordizismen, Anglizismen, Fremdwörter und Fachbegriffe aus der Computerwelt werden vermieden. Mir ist bewusst, dass mein Angebot bei Gestaltung und Sprache zeitgeistfrei und trotz der vielen Fotos textlastig ist. Einzelne Gäste, die beabsichtigt und gezielt schauen und lesen, sind mir lieber als viele, die nur vorbeisurfen. Außerdem ist Tivolifoto original niederbayerische Handarbeit. Ich schneide meine Fotos mit frei gewählten Ausschnitten. Da können sich manche Pixel überallhin und unbemerkt verirren.

Entwicklungen
In der Anfangszeit habe ich Ideen für neue Inhalte in Textdateien festgehalten und dann eine Datei für ein Fotobuch angelegt. Mittlerweile sammle ich bei vielen Gelegenheiten handschriftliche Notizen und digitale Fotos. Für neue Beiträge gibt es manchmal einen Stau. Die Vorgehensweise hat sich aber nicht geändert. Fotos werden ausgewählt, bearbeitet, beschnitten und angeordnet. Als Software verwende ich den Designer von fotobuch.de, Programme für Fotoverwaltung und Bildbearbeitung sowie die Windowsteile Live Writer und Snipping Tool. Die Artikel bei Tivolifoto sind eigentlich zerschnittene Fotobücher. Im Verlauf meines Angebots sind etliche Archivseiten für Texte mit Information und Unterhaltung hinzugekommen, die ich laufend aktualisiere. Zusätzliche Seiten für Tivoligeschichten werden mir neben den Fotobeiträgen immer wichtiger. Im Inhaltsverwaltungssystem lassen sich Seiten nicht in Kategorien und nicht mit Datum in der Beitragsübersicht anordnen, deshalb verwende ich zur Hervorhebung von Seiten ein eigenes Menü und eine Seitenleiste.

Icons
Link für die Musikempfehlung: Niederbayerischer LandlerLink für den freien Download des Artikels als PDF-FotobuchLink für die animierte Buchansicht und/oder die Möglichkeit des Nachbestellens bei fotobuch.deWer sich für mein Onlineangebot interessiert, sollte nicht nur die Fotostrecken der Artikel, sondern auch die PDF-Fotobücher und die Buchansichten von fotobuch.de beachten. Icons für entsprechende Links werden in der ersten Zeile der Artikel angeboten so wie in der ersten Zeile dieses Absatzes. Zusätzlich gibt es bis 2017 teilweise Links für Musik- und Videoempfehlungen mit dem Lautsprechersymbol. Ich habe dies aber beendet, weil etliche Links nicht zuverlässig gewesen sind. Um die Doppelseiten eines Fotobuchs am Bildschirm durchzuklicken oder diese automatisch anzeigen zu lassen, kann man die entsprechenden PDF-Dateien durch einen Klick auf das Symbol im Artikel oder den Link im Download-Bereich anschauen, speichern und weitergeben.

Gestaltung und Ausnahmen
Zu den beschriebenen Vorgehensweisen und Grundsätzen der Fotoschau bei Tivolifoto gibt es auch Ausnahmen, die durch Erfahrung, Veränderung und Weiterentwicklung entstanden sind. Ein Entwicklungssprung ist im Februar 2015 mit dem Wechsel des bei WordPress so genannten Themes erfolgt. Mein überarbeitetes Angebot sollte mit der Zeit gehen und responsives Webdesign bekommen. Ausnahmen von der Vorgehensweise Fotobuch sind mittlerweile Beiträge wie Zusammenfassungen von Textseiten, ein Video mit Fotoschau und Programmüberblicke der Oidn Wiesn. Seit 2018 biete ich auch Fotoalben bei Google Fotos an.

Bildgröße, Textbreite und Weiterentwicklung
Seite mit einer Bildbreite von 1112 Pixel öffnenLink für die Musikempfehlung: Franz von Suppé - Banditenstreiche - Overture Link für die Darstellung des Beitrags als Seite mit 1112 Pixel Breite Link für den freien Download des Artikels als PDF-Fotobuch Link für Buchansicht oder Nachbestellung bei fotobuch.de Die Weiterentwicklung soll sich nicht nur auf inhaltliche und fotografische, sondern auch auf formale Bereiche beziehen. Das Ausschneiden der Bilder ist ab Oktober 2015 teilweise nicht wie vorher mit 710 Pixel, sondern mit einer Breite von 1600 Pixel erfolgt. Ich wollte einfach für die Zukunft vorbereitet sein. Die Blogbreiten haben sich in der Vergangenheit an 960 Pixel orientiert. Das macht auch mein gegenwärtiges Theme Outspoken. Durch die Responsivität ist es aber egal, in welcher Breite man Bilder hochlädt. Bandbreiten haben in der Zwischenzeit zugenommen. Und wer ein fotografisches Internetangebot nur mit dem Handy anschaut, ist selber schuld. Meine Titelfotos bei Outspoken kann ich mit 1112 Pixel Breite herzeigen. Das gefällt mir so gut, dass ich mit einem neuen Icon eine Seite zum jeweils neuen Beitrag anbiete. Diese zeigt den Begleittext im Spaltensatz und die Fotos mit einer Breite von 1112 Pixel. Wenn künftig bei WordPress.com ein Theme angeboten wird, das 1600 Pixel für die Fotobreite ermöglicht und mir zusagt, werde ich wechseln. Ich packe dann alle bisherigen Beiträge in Div-Container mit 710 Pixel Breite und mache mit 1600 weiter.

Fotobücher
Siehe Über die Fotobücher

Fotostrecken
Der Schwerpunkt meiner Fotopräsentation sind Fotostrecken. Diese ergeben sich einfach durch das Ausschneiden der linken und rechten Seiten von Fotobüchern. Vielen Gästen von Tivolifoto ist dieses formale Angebot ausreichend. Selbst bevorzuge ich die Doppelseiten des PDF-Formats und des tatsächlichen Fotobuchs. Strecken haben Anfangs- und Endpunkte sowie einen inhaltlich geordneten Verlauf. Damit möchte ich mich vom häufigen Durcheinander fotografischer Internetangebote unterscheiden. Fehlender oder sehr knapper einleitender Text mit anschließenden Fotos sind leider zum Netzstandard geworden. Dabei werden die Bilder einfach zeitlich und nicht inhaltlich ausgewählt und angeordnet. Die Hauptsache ist das unüberlegte Raushauen und Drübersurfen – so wie der zeitgemäße Umgang mit Wörtern und Sätzen.

Fotoalben

Beim Sammeln von Fotos und der Gestaltung von Fotobüchern bleiben viele Bilder auf meinem Rechner, die öffentlich nicht zu sehen sind. Das ist auch gut so, weil die heutige Bilderflut im Internet den Charakter einer Überschwemmung hat. Es gibt aber Personen, die sich für einen größeren Umfang der Originalfotos bei meinen Themen interessieren, beispielsweise Gäste und Mitarbeiter bei Veranstaltungen oder Mitglieder von Musikkapellen. Für diesen Personenkreis habe ich ab 2018 öffentliche Fotoalben bei dem kosten- und werbefreien Dienst Google Fotos eingerichtet, z. B. Oide Wiesn 2018 – Fotos in den Festzelten, Festkapellen im HofbräuhausFestgäste im Hofbräuhaus und Schön ist’s im Hofbräuhaus.

Der Google-Fotos-Speicherplatz ist unbegrenzt, wenn Fotos automatisch beim Upload auf 16 Megapixel reduziert werden. Diese hohe Bildqualität bei verringerter Dateigröße reicht für Drucke in den Formaten bis zu 60 x 40 cm. Die Verkleinerung meiner 24-Megapixel-Fotos nehme ich hin und freue mich über das großzügige Angebot. Vorteile sind große Bilder, Schönheit der Albenvorschau und fließende Übergänge bei einer schnellen Leitung. Nachteil ist, dass keine Indizierung der Fotos in Suchmaschinen erfolgt. Sollte jemand Fotos in Originalauflösung benötigen, bekommt man bei jedem Google-Fotos-Album mit dem öffentlichen Menüpunkt “Alle herunterladen” die Möglichkeit alle Albumfotos als Zip-komprimierte Datei im 24-MP-Original auf dem eigenen Rechner abzuspeichern.

Mir ist bewusst, dass dieses sprachlose, nicht ausgewählte, nur zeitlich angeordnete, nicht beschnittene und unbearbeitete Angebot meinen bisherigen Aussagen und Vorhaben widerspricht, der Erfolg gibt aber einer solchen Darbietungsform Recht. Außerdem ist ein hohes Maß an Aktualität möglich. Veranstaltungsfotos oder Erweiterungen einer Fotosammlung sind meist schon am Folgetag online. Man bekommt beim Scrollen – am besten mit einem Mausrad – einen schnellen Überblick. Das inhaltliche Erfassen ist sogar zügiger und umfangreicher als bei einem Video. Einzelbilder können als Vollbild angezeigt, bewertet und kommentiert werden. Alle Gäste von Tivolifoto haben die Möglichkeit, Einzelbilder oder ganze Alben auf dem eigenen Computer für die private Verwendung abzuspeichern

Texte
Fotobeiträge beinhalten in der Regel vorangestellte Begleittexte. Ich möchte beim Anschauen Hintergründe mitteilen, z. B. Motivation, Form, Inhalt, Umstände. Dabei geht es mir um die Beschreibung von Zusammenhängen, die meist nur mit Text vermittelbar sind. Der Textumfang ist bei Fotostrecken bis 2015 etwa 500 und danach etwa 1000 Wörter gewesen. Diese Grenzen haben sich durch die Anordnung der Texte auf Doppelseiten im Fotobuch ergeben. Ich habe die Texte verfasst, ohne Ratschläge für das Lesen am Bildschirm zu berücksichtigen. Solche Empfehlungen sind mir bekannt, ich verwende sie aber nur in Begleittexten zum Gesamtangebot, z. B. kurze Abschnitte, Absatzüberschriften, unterschiedliche Gestaltungselemente. Texte in Tivoligeschichten sollen über alle formalen Stilmittel von gedruckten Texten verfügen. Meine Onlinetexte berücksichtigen durch die Responsivität unterschiedlichen Ausgabegeräte. Für große Bildschirme und die Textbreite von Seiten mit 1112 Pixeln verwende ich den Spaltensatz.

Ansicht
Wer Tivolifoto auf einem Handy anschaut, kann das Seiten- und Kategorien-Menü anfangs nur als Symbole sehen. Ein Fotobeitrag verbraucht viel Datenvolumen und muss oft mehrfach aufgerufen werden, damit er vollständig geladen wird. Bei einem Tablet-PC wird es schon besser, weil nur die Seitenleiste verschwindet. Eine vollständige Ansicht gibt es nur mit PC-Auflösung bei großer Display-Darstellung. Künftig möchte ich bei dieser unangepassten Darstellungsweise bleiben, weil mein Angebot postkarten-fotografisch und nicht mini-fotografisch sein soll. Ich möchte die Gäste von Tivolifoto ermuntern, in der Öffentlichkeit auf digitale Medien zu verzichten. Direkte Sinneswahrnehmung und persönliche Gespräche sind wichtiger als technische Mittel.

Überblick und Statistik
Mein Tivolifotoangebot soll hintergründig, originell, traditionell, einfach und frei sein. Oberflächliches, Aktuelles und Angepasstes haben Urlaub. Anspruch ist Unterhaltung durch eigenständige Ansichten, Blicke, Texte und Geschichten mit Wohlwollen, Heiterkeit und Weiterentwicklung. Ich will nichts herzeigen oder schreiben, was woanders vielfach beinhaltet ist. Ausnahmen dürfen aber Regeln bestätigen. Zudem möchte ich Gästen folgende statistischen und grundlegenden Hinweise über mein öffentliches Foto- und Textangebot mitteilen.

Gesamtbeiträge 115
Kategorien 12
Begleitseiten 29
Tivoligeschichten 35
Beiträge in Fotobüchern 105
Fotos in Fotobüchern 13.258
Wörter in Fotobüchern 94.092
Fotos in Fotoalben 21.887
Netzspeicher 7,6 GB
Startdatum 5. Januar 2011
Öffentlicher Webhoster WordPress.com
Privater Anbieter Josef Maria Wagner