Django und der Eisbach-Hintern

Django und der Eisbach-Hintern

Wortwahl

Wörter für Körperteile können, vergleichbar wie für Tierarten, missverstanden werden. Nachdem es bei Tivolifoto schon eine Umweltsau gegeben hat, kommt jetzt keine vulgäre Bezeichnung für eine Rückansicht von Tieren und Menschen am Eisbach hinzu. Django bestand zwar auf ein anderes Wort, weil er provozieren wollte. Der Körperteil kann jedoch auch anständig bezeichnet werden. Und ganze Personen sind ohnehin nicht gemeint, sondern nur Teile. Aber Django dachte in andere Richtungen. Meine Absichten könne er sich schon vorstellen, bemerkte er. Schließlich kenne er die folgenden Beiträge.

Seine Vermutungen zielten auf die Gaststätte Tivo – also den Tivo-Saloon. Falsch gedacht, empörte ich mich. In meinen Tivoligeschichten wird niemand angerempelt – schon gar nicht so liebenswerte Nachbarn, die ein dermaßen ausdauerndes Sitzfleisch haben, bis in die Morgenstunden lautstark auf der Terrasse zu feiern. Die rücksichtslosen Gäste im Freien, die schreienden Tennisspieler und die knallenden Störer auf der Socceranlage sind doch herzlich willkommen am Tivoli.

Mit dem Eisbach-Hintern ist eindeutig eine verlängerte Rückansicht am Eisbach gemeint und nicht anderswo. Es gibt aber Personen am Rio Eisbach und im nahen Tivo-Saloon, die sich so danebenbenehmen, dass sie sich für eine weitere Satire zu Lärm und Geschrei am Tivoli eignen. Solche Leute würde ich niemals mit dem anstößigen Wort für ein Gesäß bezeichnen. Ich verwende allerdings die Freiheiten der Meinungsäußerung und der Satire.

Beim Humor soll es jedoch Aspekte geben, die offensichtlich manchen Menschen fehlen. Diese überlegen vorher nicht, mit welchen Sachverhalten und Personen sie sich anlegen. Falsche Beschuldigungen oder Lügen können nämlich leicht zu einem Schuss in den Ofen werden – noch dazu, wenn Django im Spiel ist. Der zieht nämlich schneller und trifft genauer als andere Westernhelden.

Vorgeschichte

Tennisanlage Tivoli im Frühling 2012
Tennisanlage Tivoli im Frühling 2012

Jetzt muss ich ein wenig ausholen. Bis 2014 wohnte man am Eisbach neben der Tennisanlage für Großstadtverhältnisse einigermaßen ruhig. Dann kam der Baulärm, mit der Zerstörung der Tennisanlage und mit der Errichtung von schmutzig hergestellten, tschechischen Containern. Es folgten die Gongpauker und Schreischratzen, weil die rot-grüne Stadtpolitik und Stadtverwaltung beim Unterhalt von Schulen versagt hatten. Die Stadt belog die Anwohner. Aus sechs Jahren Schulnutzung wurde und wird ein Vierteljahrhundert.

Link zum Beitrag Die Umweltsau vom Tivoli?
Link zum Beitrag Die Umweltsau vom Tivoli?

Das war aber nicht genug Lärm. Vonseiten der Stadt sollte den Anwohnern der Schwarzbau einer lauten Socceranlage untergejubelt werden. Danach genehmigte sie eine Gaststätte im Betriebsgebäude der zerstörten Tennisanlage und einen einzelnen Tennisplatz mit fragwürdiger Rechtsgrundlage. Betreiber und Verantwortliche missbrauchten

  • die Gaststätte als Vergnügungsstätte mit gelegentlicher Öffnung
  • den Wirtschaftsgarten als Eventlocation für Terrassenpartys
  • den Tennisplatz als ein Spielfeld für ordinär schreiende Tennischaoten und weitere Ruhestörer
  • die schulische Socceranlage als Sportplatz für Lokalgäste trotz behördlicher Untersagung und Hausfriedensbruch

Mit einem Satz: Der Tivoli ist zur Umweltsau verkommen.

Während dieser ganzen Entwicklungen um die ehemalige Tennisanlage hatte das lärmende Eisbachschwimmen so zugenommen, dass sich Schlangen vor den zwei Ausstiegsleitern bildeten.

Beschwerden

Im Frühling 2024 hielt sich der Eisbachlärm aufgrund des Wetters in Grenzen. An Wochenenden störten der Gästelärm und die untersagte, ordnungswidrige Nutzung der schulischen Socceranlage. Bereits dreimal hatte ich die Verantwortliche, Jelena Hofmann, vor Ort persönlich gebeten, den Zutritt nicht zu gestatten und zu verhindern – zweimal mit erfolgreicher Abhilfe.

40 Meter von den Wohnungen entfernte Socceranlage
40 Meter von den Wohnungen entfernte Socceranlage

Beim dritten Mal behauptete sie, nicht zuständig zu sein, weil die Lärmverursacher keine Lokalgäste seien. Die Gaststätte hatte ihnen aber den Zugang ermöglicht. Im anschließenden Gespräch war festzustellen, dass sich die Gaststättenverantwortliche, die Ruhestörer und deren Begleiterin kannten. Vorher hatte die Nachbarin den Störenden zugerufen, dass gleich ein böser alter Mann komme, der sie vertreiben wolle. Diese waren jedoch so einsichtig, die unerlaubte Socceranlage von selbst zu verlassen.

Danach log die gewichtige Anwohnerin aus dem zweiten Stock eines Rückgebäudes der Widenmayerstraße, dass Lärm von der Socceranlage in den Wohnungen über dem Eisbach nicht zu hören sei. Die Zuständige für die Gaststätte bezeichnete mich als kinderfeindlich, und ich mich als lärmfeindlich.

Frau Hofmann deutete an, meine Eisbach-Fotos von lärmenden Jugendlichen für anstößig zu halten. Ihr Ehemann empfahl mir, den Kampf gegen den Lärm von Eisbach, Socceranlage, Tennisplatz und Gaststättenterrasse aufzugeben, weil er chancenlos sei. Gönnerhaft riet er mir, mich den neuen Entwicklungen am Tivoli anzupassen. Daraufhin informierte ich mich über das Ehepaar im Internet und berichtete Django über die Zuständigkeit für den Tivo-Saloon und den Zugang zu den Sportanlagen.

Zuständigkeit

Im Internet-Impressum der Gaststätte wird die ENA GmbH in der Rumfordstraße 30 mit zwei Betreibernamen genannt. Die Firmenanschrift gleicht der Mykke Hofmann GmbH von Jelena Hofmann. Im Firmennetzwerk findet sich auch der Ehemann Nikias Hofmann, ein früherer Geschäftsführer der Heart House GmbH und studierter Jurist.

Das interessiere ihn nicht, schimpfte Django. Er wolle wissen, was Sache ist. Meine Erklärung war kurz: Der DJ-Gatte und ehemalige Mitbetreiber einer Nobel-Disco wurde in einem Drogenskandal verurteilt. Die einstige Modefirma Mykke Hofmann GmbH musste Insolvenz anmelden und ist inzwischen liquidiert.

Django fragte mich, ob man solche Menschen im Internet öffentlich benennen dürfe oder ob sie den Schutz ihrer Privatsphäre vorziehen. Ich stellte fest, dass Frau und Herr Hofmann Personen des öffentlichen Lebens mit häufigen Presseberichten und Fotos seien. Ihre Namen und Fotos seien in der Party-, Promi- und VIP-Szene bekannt. Insgesamt geben sie ihr Privatleben zugunsten einer umfangreichen Internet- und Medienpräsenz auf.

Beispielsweise informierte die Abendzeitung in der Promi-Abteilung am 25. April 2013 über die bevorstehende Geburt des Sohnes von Nikias Hofmann. Die Bildzeitung berichtete am 5. Mai 2021 über seine Kontakte zu fragwürdigen Polizeibeamten, die Süddeutsche Zeitung am 23. März 2022 über die Verurteilung in einem Drogenskandal. Jelena Hofmann zeigt sich mit Familie bei Instagram. Sie hat mit dem Label mykke_hofmann 2.310 Fotobeiträge und 19.900 Follower.

Zahlreiche, öffentlich zugängliche Fotos und eine eigene geplante Homepage zeigen Jelena Hofmann in vielfältigen Zusammenhängen, um ihren Bekanntheitsgrad zu steigern. Sie werbe für ihren angeblich modischen Lebensstil in den sogenannten sozialen Medien. Mit eigenen Internetseiten für sich, ihre Angebote und Dienste präsentiere und empfehle sie sich öffentlich. Gemeinsam erkannten wir, wer so viele Fotos von sich anfertigen lässt und im Internet herzeigt, will natürlich auch genannt und verlinkt werden.

Link zum Beitrag Gaststätte Tivo in der Oettingenstraße
Link zum Beitrag Gaststätte Tivo in der Oettingenstraße

Der Rächer rieb sich das Stoppelfeld am Kinn und wechselte vom finsteren zum fragenden Blick. Was habe sie denn mit dem Eisbach und dem Tivo-Saloon zu tun, wollte er wissen. Ich antwortete, sie präsentiere sich im Internet zwar mehr wie ein Fotomodell, nach oder wegen ihrer zahlungsunfähigen Firma habe sie aber offenbar viel Zeit, maßgeblich im Tivo-Saloon mitzuwirken. Beispielsweise soll man bei Eventanfragen direkt an die E-Mail-Adresse jelena@tivomunich.com schreiben.

Außerdem vertrete sie den Saloon gegenüber der Ordnungsbehörde und zeige sich bei meinen Lärmbeschwerden als zuständig. Ihre Firmenadresse im Impressum des Tivo-Saloons ist identisch mit der Anschrift der für die Gaststätte und den Tennisplatz verantwortlichen ENA GmbH. Dort war ihr Name zwischenzeitlich zu lesen. Aktuell werden hingegen andere Personen genannt. Diese anderen Betreiber und Verantwortlichen haben offensichtlich Jelena Hofmann mit der Zuständigkeit für Lokal und Tennis beauftragt.

Fensterblick auf die schulische Socceranlage
Fensterblick auf die schulische Socceranlage

Zur benachbarten schulischen Socceranlage behauptete Frau Hofmann, sie ließ am Zaun ein Schloss anbringen, um den unberechtigten Zugang zu verhindern. Schüler zerstörten es mehrfach. Das war jedoch nicht möglich, weil Schüler und Tennisspieler immer wieder zwischen dem Tennisplatz und der Socceranlage wechselten, um verschossene Bälle zu holen. Ich sah das Holen der Bälle aus dem jeweils anderen Platz vom Schreibtisch aus.

Jedenfalls gewährte das Lokal Gästen den freien Zugang zur Socceranlage der Schule. An Wochenenden, Abenden und in den Ferien war und ist dieser Lärm besonders störend. Schallschutzfenster schützen nicht vor den dumpfen Prallgeräuschen der Ballschüsse gegen die Umrandung. Polizeianrufe waren, sind und werden immer die Folge sein. Hatte die Polizei Personen vom Platz verwiesen, wurde danach lärmend weitergebolzt. Waren Polizisten eingetroffen, ohne die Übeltäter vorzufinden, wurden sie belogen, dass niemand auf dem Platz war. Der Lärm kann nur von den Zuständigen oder Verantwortlichen für die Gaststätte verhindert werden.

Beschuldigungen

Link zum Beitrag Die Schreischwimmer vom Eisbach
Link zum Beitrag Die Schreischwimmer vom Eisbach

Django bat mich, zum Kern der Sache zu kommen. Ich erklärte: Seit 2019 sind die Schreischwimmer- und seit 2023 die Schlangenfotos im Eisbach öffentlich zu sehen. Niemand hatte sich aufgeregt. Anfang 2024 lud mich ein Sheriff zu einer Vernehmung oder Anhörung ein. Ich wurde in einer Ermittlungssache wegen Verletzung des höchstpersönlichen Lebensbereichs durch Bildaufnahmen beschuldigt. Natürlich ging ich nicht hin, weil ich zuerst wissen wollte, wer was vorgeworfen und wen ich mit welchen Fotos verletzt hatte.

Link zum Beitrag Die Schlangen im Eisbach
Link zum Beitrag Die Schlangen im Eisbach

Ich berichtete Django, zum ersten Mal in meinem unwichtigen Leben wegen einer angeblichen Straftat beschuldigt worden zu sein. Endlich werde ein Beitrag in meinem öffentlichen Internetangebot kritisch gewürdigt und Tivolifoto noch bekannter. Im Umfeld hatte ich schon oft erklärt, Skandale wegen öffentlicher Fotos oder Texte in Kauf zu nehmen. Als laienhafter Fotograf und Autor weiß man ja nie, was möglicherweise missverstanden oder vor Behörden falsch behauptet wird.

Mit staatlichen Stellen nahm es Django nicht so genau. Für ihn war alles, was mit dem Gesetz zu tun hat, nur „der Sheriff“. Er wunderte sich und war amüsiert, weil mir der Sheriff die folgenden Taten vorwarf, die nur auf falsche Verdächtigungen schließen ließen.

  • Herstellung und Verbreitung von Pornografie
  • Verletzung des höchstpersönlichen Lebensbereichs und von Persönlichkeitsrechten
  • Verstöße gegen das Kunsturheberrechtsgesetz

Fotofolge

Django unterbrach mich, um endlich etwas über die Rückansicht des Eisbachs zu erfahren, weil dieser ja bekanntlich nicht über eine solche verfüge. Ich zeigte ihm eine heitere Bildfolge vom 11. Juli 2008, bei der sich eine Jugendliche am Eisbach eine Unterhose anzieht. Es ging also nicht um eine Entblößung, sondern um einen Bekleidungsvorgang, bei dem der Hintern anfänglich natürlich nackt war.

Der Rächer lachte und fragte, wo das Problem sei. Die junge Frau sei von hinten nicht zu erkennen und nackte Haut gebe es am Eisbach genug zu sehen. Ob da bei einer weiblichen Person auf der Rückseite ein knappes Stoffdreieck, eine Schnur oder nur Haut zwischen den Pobacken sei, spiele doch keine Rolle. Außerdem gebe es an diesem ehemaligen Industriekanal keine Umkleidekabinen. Dann fragte er mich, warum ich das überhaupt fotografiert habe.

Schreischwimmer als Fensterblick vom Schreibtisch aus
Schreischwimmer als Fensterblick vom Schreibtisch aus

Ich erklärte, ein Geschrei veranlasste mich am Schreibtisch, aus dem Fenster zu schauen. Jugendliche im Eisbach wiesen sich und die Anwohner lautstark auf einen Umkleidevorgang in der Theodorparkstraße hin. Dort wechselte eine junge Frau die Bade- mit der Straßenkleidung. Sie trug ein gelbes T-Shirt mit der Rückenaufschrift „Be happy“ und einem Smiley mit Herzen als Augen.

Der Fotoapparat war auf dem Schreibtisch. Ich hielt das Motiv fest, um die Situation zu dokumentieren. Man könne doch Schreien nicht fotografieren, meinte Django. Mein Widerspruch verwies auf die Bildunterschrift:

Lustig zum Fotografieren ist dieses stille Geschrei mit öffentlicher Nacktheit und der Aufforderung, glücklich zu sein.

Django fand die Bildfolge ebenfalls lustig und benannte sie mit der schon angedeuteten, derben Bezeichnung. Nach seiner Meinung eigne sich das vulgäre Wort auch für Personen, die er mit seinem Peacemaker zur Strecke bringen müsse. Schließlich sei er ein Rächer. Der könne allerdings kein Foto erschießen – noch dazu so ein heiteres, das sich eher zum Belächeln als zum Beschießen eigne.

Wir stellten fest, eine Jugendliche empfiehlt am Eisbach, glücklich zu sein. So etwas wäre doch eine hervorragende Tourismuswerbung der Stadtverwaltung. Das grün-rote München ist doch so freiheitlich und aufgeschlossen für Freizügigkeiten mit allen sexuellen Orientierungen. Auf die folgenden Schönheitsfehler kommt es doch gar nicht an.

  • Keine Schwimmbad-Infrastruktur trotz Duldung und Haftung
  • Fehlende Kontrolle des Schwimmverbots im städtischen Eisbach
  • Gesundheitliche Gefährdung der Eisbachschwimmer, z. B. durch Strömung, Verletzungsmöglichkeit, Unterkühlung
  • Gesundheitliche Schädigung der Anwohner durch den Lärm
  • Fragwürdige Genehmigungen von Containerschule, Socceranlage, Gaststätte und Tennisplatz

Theodorparkstraße

Theodorparkstraße im städtischen Teil des Eisbachs
Theodorparkstraße im städtischen Teil des Eisbachs

Django unterstützte mich immer, wenn ich mit meinen Waffen gegen problematische Angelegenheiten vorging. Schließlich wiesen die heitere Bildfolge und der Schreischwimmer-Beitrag nur auf das Fehlen jeglicher Infrastruktur für das Baden im Eisbach hin, z. B. Umkleidekabinen, Toiletten, Personal für die Sicherheit wie in Bädern. Die Theodorparkstraße eignet sich nur für Fahrzeuge, Trambahnen und Fußgänger, aber nicht für Badegäste.

Das Fotografieren der Jugendlichen in Badekleidung ist in der Theodorparkstraße oft zu beobachten. In der Öffentlichkeit ist es möglich, in Schwimmbädern dagegen nicht erlaubt. Mein fotografisches Interesse gilt aber nur der Dokumentation von Lärmstörungen und der damit verbundenen Gesundheitsschädigung. Außerdem fotografiere ich aus der Wohnung und nicht auf der Straße.

Von der Stadtverwaltung wird das lärmende, ordnungswidrige und ständig zunehmende Baden im städtischen Eisbachteil nicht verhindert. Anfang der 2000-er Jahre war der Lärm gelegentlich störend, aber ertragbar. In der Zwischenzeit ist er für die Anwohner gesundheitsschädlich geworden. Schon längst hätte man die Ausstiegsmöglichkeit vor der Oettingenstraße ausbauen und das Weiterschwimmen vom Englischen Garten in den Stadtbereich des nördlichen Lehels unterbinden können. 

Lieber haftet die Stadt weiterhin für Unfälle im Eisbach, verantwortet den besonders für alte und kranke Anwohner schädlichen Lärm und setzt die Eisbachschwimmer den Gefahren bis zur Todesfolge aus. Das Badeverbot wird nämlich nicht durchgesetzt und kontrolliert. Die Stadtverwaltung mutet den Anwohnern zu, wie in und wie über einem Schwimmbad zu wohnen.

»Ich wohne gerne hier – aber das Geschrei.«

Überrascht war ich, als mir ein junger Nachbar mit diesem Satz sein Leid klagte. Vom Lärm der Interimsschulen hatte er nichts mitbekommen, weil er tagsüber am Arbeitsplatz war. Wer sich aber ganztägig in der Wohnung aufhält, ist auch hiervon betroffen. Und ab 2022 kam das Geschrei von der Gaststätten-Terrasse und dem Tennisplatz hinzu. Ein Umzug ist wegen der angespannten Mietsituation in München nicht möglich. Wenigstens können sich die Anwohner gegen die Gaststätte wehren. Nach dem kurzen Gespräch war wieder ein Nachbar bereit, Anzeigen gegen das Lokal zu bezeugen.

Zeugen

Dann wurde ich 2024 nicht nur einer Ordnungswidrigkeit, sondern der drei bereits erwähnten Straftaten verdächtigt. Lange war mir unklar, wer das veranlasst hatte. Ich vermutete zu Django, die Beschuldigungen beim Sheriff hatten keine Kläger, aber Zeugen. Wenn man nämlich jemanden beim Sheriff der verbotenen Pornografie verdächtigt, muss dieser ein Großaufgebot aktivieren. Hinter so einer üblen Machenschaft könnte wahrscheinlich nur eine bösartige, hinterlistige und heimtückische Person mit einem Komplizen stecken.

Sofort bekam er seinen berühmt-berüchtigten Rächerblick und legte die Hand auf die Waffe. Zornig wollte er wissen, wer das sei. Ich flehte ihn an, er dürfe niemandem ein Leid zufügen, weil solche Menschen schon genug gestraft seien. Mit Sicherheit kämen sie aus dem Umfeld des Tivo-Saloons. Schließlich habe ich mit Anzeigen etliche Auflagen für den Saloon bewirkt, die den gesundheitsschädlichen Lärm für die Anwohner verhindern sollten.

Daher wehe der Wind. Die Tivo-Bande habe mit den Eisbachfotos gar nichts zu tun und habe dir nur schaden wollen, entspannte sich Django und nahm die Hand vom Racheinstrument. Er wusste nämlich, dass meine Waffen gegen solche Probleme wirksamer sind als sein Peacemaker, z. B. Fotos und Texte mit heiteren, humorvollen, satirischen und provokanten Inhalten.

Motto des Tivo auf dem Schild: tennis & dolce far niente
Motto des Tivo auf dem Schild: tennis & dolce far niente

Wir lachten, weil sich das Tivo selbst mit so einer Intrige und dem „dolce far niente“-Motto am Zaun als nichtstuerisch, müßiggängerisch und arbeitsscheu bezeichnet. Die schießen sich doch mit solchen Grundsätzen und Lügen nur selbst ins Knie. Das sei doch eine Steilvorlage für eine Gaudi und provoziere ein Eigentor, meinte Django. Da brauche es keinen Rächer mit einer Waffe. Möglicherweise sei die Bande mit dem Tivo-Saloon nur auf dem Weg, einen weiteren Betrieb zur Polizei-Razzia und Zahlungsunfähigkeit zu bringen.

Falsche Verdächtigungen

Nach Djangos Meinung hatten die Zeugen ohne Zweifel vorsätzlich gelogen und beabsichtigten nur, mich wegen der Polizeieinsätze, Lärmanzeigen und Auflagen für den Tivo-Saloon in einer anderen Angelegenheit zu beschuldigen. Es ging also nicht um meine Eisbachfotos, sondern darum, mich wider besseres Wissen rechtswidriger Taten zu verdächtigen. Sie beabsichtigten, ein Verfahren oder andere Maßnahmen gegen mich herbeizuführen.

Ich bestätigte ihm, dass vielfach festgestellt worden ist, die Bilder des nackten Gesäßes sind keine Pornografie mit obszönen oder sexuell aufreizenden Darstellungen. Der Beitrag wurde in fünf Jahren häufig aufgerufen, und niemand kritisierte etwas. Die Inhalte zielten nur darauf ab, das Geschrei und die für Anwohner unzumutbaren Verhältnisse am Eisbach in Wort und Bild zu dokumentieren.

Das hatte mit Pornografie nichts zu tun, wie schon der Schreischwimmer-Titel zeigte. Niemand fühlte sich von der teilweisen nackten Rückansicht der weiblichen Jugendlichen sexuell motivierend angesprochen. Außerdem sind nackte Körperteile nur naturgegebene und häufige Motive der Kunst.

Jetzt überlegte Django, vielleicht seien die vermutlichen Zeugen so gschamig und prüde gewesen, dass sie Nacktheit als abstoßend empfunden und den Untergang der Moral befürchtet haben. Im Wilden Westen habe es doch häufig solche Wächter für Sitte und Moral gegeben.

Ich verneinte mit dem Hinweis, die einzig objektive Feststellung sei der Vorsatz gewesen, mir mit den falschen Verdächtigungen schaden zu wollen. Ansonsten stehen sie bestimmt im Einklang mit der öffentlichen Moral. Sie sind jedoch für den gesundheitsschädlichen Lärm von Tivo-Saloon, Terrasse, Tennisplatz und Socceranlage mitverantwortlich. Mit der falschen Verdächtigung zur Pornografie verstoßen sie aber selbst gegen das Strafgesetzbuch.

§ 164 StGB Falsche Verdächtigung
Wer einen anderen bei einer Behörde … wider besseres Wissen einer rechtswidrigen Tat … in der Absicht verdächtigt, ein behördliches Verfahren oder andere behördliche Maßnahmen gegen ihn herbeizuführen oder fortdauern zu lassen, wird mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.

Ein Mitglied der vermutlich bezeugenden Tivo-Bande sagte sogar zusätzlich falsch aus: Ich habe Fotos eines Sohnes aufgenommen und in mein Internetangebot hochgeladen. Für die Person sei er direkt zu erkennen gewesen, obwohl das Gesicht nicht fokussiert und klar erkennbar war.

Kinder wärmen sich auf dem Pflaster der Theodorparkstraße wegen Unterkühlung im Eisbach
Kinder wärmen sich auf dem Pflaster der Theodorparkstraße wegen Unterkühlung im Eisbach

Die Fotos dokumentierten aber nur ein weiteres Versäumnis der Stadtverwaltung: den Schutz vor gesundheitlichen Gefahren im Eisbach wie Unterkühlung. Kinder wärmten sich nämlich auf dem Pflaster des Gehwegs am Eisbach. Der Ort ist öffentlich einsehbar und frei zugänglich. Django beschuldigte das Bandenmitglied der weiteren falschen Verdächtigung beim Sheriff und zweifelte nicht, dass es vorsätzlich gelogen hatte, um mir zu schaden.

Die Behörden wurden nämlich nicht zum ersten Mal mit Unwahrheiten getäuscht. In den Stellungnahmen zu meinen bezeugten Anzeigen wegen Musik, Betriebszeiten und Gästelärm wurde gegenüber der Bezirksinspektion alles abgestritten. Auch bei Polizeieinsätzen wurden Beamte belogen, dass etwa die Schule die Fremdnutzung erlaubt habe oder sich keine Gaststättengäste auf der Socceranlage befanden.

Wegen der Lärmstörungen durch die Gaststätte Tivo kam es 26. September 2023 zu einem Gespräch zwischen zwei Anwohnern, zwei KVR-Mitarbeitern und zwei Personen des Lokals. Vonseiten der Gaststätte wurden sämtliche bezeugten und beklagten Lärmstörungen geleugnet. Der zuständige Mitarbeiter der Bezirksinspektion des KVR konnte nur feststellen, dass Aussage gegen Aussage stehe.

Seltsamerweise waren alle Polizeieinsätze von den Beamten entgegen ihrer Pflicht nicht dokumentiert worden. Im Gespräch teilte die Gaststätte mit, dass sich Polizisten bei den Einsätzen gerne zum Kaffee einladen ließen. Die Bußgeldstelle verhängte bei meinen fünf Anzeigen 2023 wegen der Lärmstörungen und den Nichteinhaltungen des Betriebsendes keine Bußgelder. Grund waren unter anderem fehlende Feststellungen der Polizei, obwohl diese vor Ort war.

Vermutungen

Bei so viel Lügen vermutete Django eine Beteiligung der Sheriffs. Vielleicht waren die folgenden Probleme bekannt.

  • Der Bekleidungsvorgang ist eindeutig nicht pornografisch.

Möglicherweise wollte man mich im Februar 2024 vernehmen, um einen Anlass für die Suche nach verbotener Pornografie zu finden. Außerdem soll es schon vorgekommen sein, dass jemandem so etwas untergeschoben wurde, um ihn zu ruinieren. Jedenfalls verfügte ein Mitglied der Tivo-Bande und Verurteilter in einem Drogenskandal über Kontakte zu fragwürdigen Polizeibeamten. Vielleicht erklärt das die folgenden Merkwürdigkeiten.

  • Polizeibeamte glaubten den Lügen, dass die Bezirksinspektion Veranstaltungen mit Musik genehmigt habe, aber der schriftliche Nachweis nur nicht vor Ort sei.
  • Polizisten dokumentierten Einsätze zum Tivo nicht und ließen sich zum Kaffee einladen.
  • Fünf bezeugte Anzeigen bei der Bezirksinspektion blieben ohne Bußgelder.

Polizeieinsätze schaffen nur kurzfristige Abhilfe – manchmal bloß für eine Stunde. Seit Mitte 2022 liegen dem KVR etliche bezeugte Lärmbeschwerden und Anzeigen von Anwohnern vor. Bisherige Auflagen der Ordnungsbehörde werden aber offensichtlich nicht beachtet und bleiben wirkungslos. Möglicherweise werden die Lärmbegrenzung und die Betriebszeiten auf der Terrasse nicht kontrolliert.

Die Lokalbaukommission hatte neben Wohnungen einen Gaststättenbetrieb in einer „Allgemeinen Grünanlage“ genehmigt. Verwirklicht wurde hingegen eine Vergnügungsstätte mit Veranstaltungsbetrieb. Terrassenpartys stören die Nachbarschaft tagsüber und bei der Nachtruhe mit unzumutbaren Lautstärken der Musik und der Gäste. Hinzu kommen chaotisches Schreien vom Tennisplatz und Lärm von der unberechtigt genutzten Socceranlage. Wegen der Genehmigungen und der bisherigen Duldungen kann man den genannten Behörden die Mitverantwortung für den Lärm vorhalten.

Immerhin war der 2023er-Traum von einer gewinnbringenden Eventlocation neben den Wohnungen am Eisbach teilweise geplatzt. 2024 musste die Gaststätte auf Musik im Freien verzichten. Dennoch wurde und wird dagegen verstoßen. Die genehmigten Betriebszeiten auf der Terrasse werden nach wie vor nicht beachtet. Es folgten neue, von der Bezirksinspektion empfohlene Anzeigen gegen den Lärm und die unerlaubten Betriebszeiten im Freien. Weitere Anwohner engagierten sich gegen die Gaststätte. Die Zahl der zu Aussagen bereiten Zeugen wuchs.

Django ärgerte sich, weil er seinem Ruf und Auftrag als Rächer nicht gerecht werden konnte. Wenn die falschen Zeugen keine Ruhe geben, dann verantworten sie die strafrechtlichen Folgen selbst, meinte er. Falsche Verdächtigungen, die zu einer Strafsache geführt haben, seien keine Kleinigkeit. Bei einer weiteren Auseinandersetzung weisen die Fotos der Jugendlichen die falsche Bezeugung nach. Zu den vorangegangenen Lügen werden Anwohner wahrheitsgemäß aussagen.

Zu den Lügen sind Beweise, Foto-Indizien und Zeugenaussagen vorhanden.

Lösungen

Nach einigen Monaten mit falscher Beschuldigung und Bezeugung wurde mir mitgeteilt, das Verfahren werde wegen Geringfügigkeit eingestellt. Seltsamerweise war zu lesen, dass die beanstandeten Fotos an einem öffentlichen Badesee aufgenommen wurden. Django brummte nur, schon immer gewusst zu haben, dass der Sheriff nicht richtig lesen und schreiben könne. Die jugendliche Rückansicht wurde nämlich am städtischen Teil des Eisbachs fotografiert. Vielleicht dürfe der Sheriff nicht zugeben, dass die Fotos am Eisbach entstanden sind. Dort gebe es nach Auskünften von anderen Sheriffs kein Baden, weil es doch verboten sei.

Weiter empörte sich Django über die Sheriffs, die abgebildete Person werde als Geschädigte bezeichnet, obwohl sie ihr nacktes Hinterteil in der Öffentlichkeit hergezeigt habe. Das sei doch eine vorsätzliche Aufforderung gewesen, solche Zustände am Eisbach zu dokumentieren. Außerdem sei die Vermutung nicht beweisbar, ich habe ohne das Einverständnis der Jugendlichen fotografiert. Schließlich war das Gesicht nicht erkennbar und die Befragung der jungen Frau nicht möglich.

Django behauptete, wenn jemand in der Öffentlichkeit das nackte Hinterteil zeigt, ist die Entblößung nicht strafbar. Bestimmt war die Person einverstanden, dass die Rückansicht fotografiert wird. Immerhin stellten die Sheriffs das Verfahren ein. Offensichtlich war eingesehen worden, dass kein öffentliches, sondern nur ein persönliches Interesse der Zeugen an meiner Bestrafung wegen falscher Verdächtigungen bestand. Bestimmt wird der Sheriff die falschen Aussagen bestrafen.

Dank, Kritik, Lügen und Grube

Jetzt mussten wir beide über das Pech der falschen Zeugen lachen. Insgesamt dankten Django und ich den folgenden Personen.

  • Der Jugendlichen für den nackten Allerwertesten und den Bekleidungsvorgang wegen der davon ausgehenden Provokation
  • Den Verantwortlichen und Gästen der Gaststätte Tivo für den Lärm als Ursache für die Anzeigen der Anwohner und für die Beschuldigungen der Zeugen
  • Den Zeugen für die falschen Verdächtigungen zur nicht vorhandenen Pornografie, zur Identität eines Kindes und zur Entblößung der wahren Schuldigen am Eisbach
  • Den Sheriffs wegen der Ermittlungen zur Sittlichkeit und für die Erkenntnis der Geringfügigkeit

Zur Gaststätte stellten wir fest: Sie bereichert Anwohner nur, wenn sich das Angebot an sie richtet und der dort verursachte Lärm überhört werden kann. Geräusche durch Verkehr, Gaststätten, Schulen und Sport sind normal und werden von Anwohnern hingenommen. Neben Wohnungen sind Übertreibungen aber unberechtigt und ordnungswidrig, z. B. rücksichtsloser, überflüssiger und schädlicher Lärm durch Geschrei, Musikanlagen, Livemusik, Prallen von Bällen und Knallen von Eisstöcken.

Gäste aus geschlossenen Gesellschaften und aus einer Szene mit Schickimicki, Promi, Nobel-Disco, Drogen, Party und Mode passen nicht ins nördliche Lehel. Der Stadtteil gehört nicht zur Münchner Feierbanane. Wir meinten, die Betreiber der Gaststätte sind mit solchem Publikum und den lügenden Zuständigen nicht gut beraten.

Lügennasen am Tivoli sind genauso überflüssig wie eine Eventlocation mit lärmenden Terrassenpartys, wie das Tennisplatz-Geschrei und wie die prallenden Bälle auf der Socceranlage.

Beginn einer Terrassenparty mit Lärm neben Wohnungen
Beginn einer Terrassenparty mit Lärm neben Wohnungen

Insgesamt kann bei der Recherche zum Umfeld der Gaststätte Tivo der Eindruck von Amateurgastronomen entstehen. Solchen sind schnelle Gelder mit Partys, Events und Interims vermutlich wichtiger als Menschen in der Umgebung. Dabei wird Lärm neben Wohnungen vorsätzlich erzeugt, billigend in Kauf genommen, ignoriert und verleugnet. Behörden belügt man, bis die Gaststättenerlaubnis widerrufen wird und das Ganze anderswo fortgesetzt werden kann.

Wir empfahlen den Lügen-Zeugen eine anspruchslose Tätigkeit bei der Stadtverwaltung. Dort belog man die Anwohner und Spieler der 90-jährigen Tennisanlage Tivoli ebenfalls mit der sechsjährigen Dauer der schulischen Interimsnutzung bis 2022. In der Zwischenzeit wurden Erweiterungen gebaut und dann folgte die Verlängerung bis 2034. Beides wurde gegen den Willen der Anwohner entschieden. Bei den fragwürdigen Genehmigungen der Socceranlage und der Gaststätte mit dem Tennisplatz wurden Anwohner nicht einbezogen. Zur ganzen Angelegenheit fiel uns ein Sprichwort für die Lügen-Zeugen ein, das auf einen biblischen Vers zurückgeht.

Qui fodit foveam, incidet in eam.
Wer anderen eine Grube gräbt, fällt selbst hinein.
Die Bibel, Sprüche, Kap. 26, Vers 27

Erstaunlich ist, was ein Gesäß und Lügen-Zeugen alles bewirken können. Die Darstellung eines Hinterns kann anziehend, abstoßend oder aufreizend sein. Es ist aber auch möglich, sich darüber lustig zu machen. Allerdings wird es problematisch, wenn jemand die Justiz mit falschen Verdächtigungen befasst.

Aus dem „Be Happy“-Eisbach-Hintern wurde ein Tritt in den eigenen Tivo-Hintern.

Die wahren Schuldigen

Andererseits haben Zeugen, Polizei und Justiz meine Fotos zu Beweismitteln gegen die tatsächlichen Sündenböcke am Eisbach und Tivoli gemacht: die grün-rote Stadtpolitik sowie die städtischen Behörden für Bau und Gesundheit. Diese Intrige mit Verursachung oder Beteiligung der falschen Zeugen entlarvt die nackte Wahrheit und die wahren Schuldigen.

  • Die grün-rote Mehrheit im Stadtrat mit der Zerstörung der Tennisanlage und den Entscheidungen gegen den Willen der Bürger
  • Die Stadtverwaltung mit den fragwürdigen Genehmigungen der Schule, der Socceranlage, des Tennisplatzes und der Gaststätte
  • Teile der Stadtverwaltung, die Anwohner nicht vor Lärm schützen und die gesundheitliche Gefährdung im Eisbach nicht verhindern

Mein Internetangebot beinhaltet mit mehr als 50.000 Fotos keine pornografischen Abbildungen oder Absichten. Vielfach verwende ich Mittel von Humor und Satire. Die beanstandete Bildfolge habe ich entfernt. Sie sollte aber nur zur öffentlichen Meinungs- und Willensbildung über das Geschrei am Eisbach beitragen. Dabei berief sie sich auf die Freiheiten der Meinungsäußerung, der Satire und der Kunst, die mit der Löschung beschränkt worden waren.

Der gesamte Schreischwimmer-Beitrag ist weiterhin zu sehen und nach wie vor so angelegt, dass keine Gesichter erkennbar sind. Das ist eine in den Medien übliche Praxis. Fotos, Texte und der Titel sollen mit drastischen Mitteln provozieren. Die Stadtverwaltung duldet nämlich die ständig wachsenden Ordnungswidrigkeiten zulasten der Anwohner und die Gefährdung der Badenden im städtischen Eisbach.

Bei einem solchen Massenbetrieb bleiben gesundheitsschädliche Folgen nicht aus, z. B. Unfälle, Verletzungen, Unterkühlung. Sanitäter sind schon oft vorgefahren. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis es wieder Tote im Eisbach gibt. Und die Stadtverwaltung schaut in ihrem Verantwortungs- und Haftungsbereich zu. Nach weiteren Toten wird sie behaupten, von nichts gewusst und das Baden verboten zu haben. Das nützt aber nichts ohne die problemlos mögliche, bauliche Verhinderung des Weiterschwimmens nach dem Englischen Garten.

Aus dem „Be Happy“-Eisbach-Hintern wurde auch ein Tritt in den bislang nicht hochzubringenden, städtischen Hintern wegen des unzumutbaren Lärms.

Die Denunziation vom Tivo

Die Denunziation vom Tivo
Link zum Beitrag: Die Denunziation vom Tivo

Das Löwenmaul am Dogenpalast in Venedig ist zum Symbol für Denunziation geworden, weil man anonyme Anzeigen einwerfen konnte. Wer heute denunziert, zeigt jemanden aus persönlichen, niederen Beweggründen bei der Polizei an. Darunter versteht man beispielsweise, sich zu rächen, jemanden zu hassen, für jemanden Schaden zu bewirken oder sich zulasten anderer zu bereichern.

Einladung zu Kommentaren und Grüßen

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