Altbayerische Onlineschau zwischen Gaudi und Grant

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Josef Maria Wagner

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Sonnenschnee in der Großstadt ist eine seltene Erscheinung, die meist nicht sehr lange dauert – noch dazu an einem Sonntagvormittag. Mit Vorstadt und Park sind das nördliche Lehel und der südliche Englische Garten gemeint. Die Fotostrecke ist mit Fensterblicken und bei einem Spaziergang entstanden. Sie zeigt Schönheit und Gegensätzlichkeit vor der Haustür in der Umgebung des Münchner Tivoli.

Das Löwenmaul am Dogenpalast in Venedig ist zum Symbol für Denunziation geworden, weil man anonyme Anzeigen einwerfen konnte. Wer heute denunziert, zeigt jemanden aus persönlichen, niederen Beweggründen bei der Polizei an. Darunter versteht man beispielsweise, sich zu rächen, jemanden zu hassen, für jemanden Schaden zu bewirken oder sich zulasten anderer zu bereichern.

Der Verein für Volkslied und Volksmusik hat mir mit dem Stammtisch für Junge Musikanten im Hofbräuhaus viele Fotos und beste Unterhaltung geschenkt, deshalb schenke ich ihm diesen Beitrag. Er soll junge und junggebliebene Musikanten zur Teilnahme motivieren und Gäste einladen. Die monatliche Veranstaltung ist heimatlich bayerisch, öffentlich und frei.

Django wird in einem wahren, aktuellen Tivoli-Western herausgefordert. Gnadenlos und provokant enthüllt er Neues vom Eisbach-Skandal und Tivo-Saloon. Aus Lärmproblemen werden falsche Verdächtigungen. Der Sheriff schreitet ein. Sitte und Moral sind gefährdet. Django bekommt aber nichts zum Rächen. Die intrigante Tivo-Bande tritt sich selbst in den Hintern.

Mein Neustes ist zwar ein Superlativ, vieles versteht sich aber als gar nicht so neu, z. B. Maßkrugklopfer, Lärmstörer, Banksteiger, Habgierkellner, Fotorauschige, Schreibrausch und Kastlmenschen. Bislang hat jedoch noch niemand über solche Neuigkeiten geschrieben. Die Geschichten aus dem berühmt-berüchtigten Weltwirtshaus werden mit acht Episoden in der vierten Folge fortgesetzt.

Die dritte Folge der Geschichten aus dem Hofbräuhaus betrifft Aufgebote, Beiträge, Geheimnisse, Platzversitzer, Tischgemeinschaften, Sauereien, Schweinswürstl und Geschenke. So eine bunte Mischung kann nur unter der ernsthaften Bezeichnung "Das Letzte" zusammengefasst werden. Am Anfang steht das letzte Aufgebot, das Ende fragt, ob es das Ganze wirklich braucht.

Der zweite Teil der Wirtshausmusikanten zeigt 43 Festkapellen im Hofbräuhaus aus Niederbayern, Oberpfalz, Schwaben, Franken und außerhalb von Bayern in den Jahren 2016 bis 2020. Damals waren die Anzahl und Vielfalt der Auftritte von Gastkapellen größer als nach der Pandemie. Geblieben sind musikalisches Können und hohe Spielfreude mit heimatlicher und touristischer Orientierung.

Der Beitrag zeigt eine Fotostrecke mit 67 kleinen Blaskapellen aus Oberbayern bei einem Auftritt im Hofbräuhaus. Enthalten sind Links zu Fotoalben von 2016 bis 2020. Die tägliche Wirtshausmusik im Hofbräuhaus ist beste bayerische Volkskultur. Häufigkeit und Qualität der Konzerte sind weltweit einmalig – so wie es sich für das berühmteste Wirtshaus der Welt gehört.

Alle sagen zwar Stammtisch zu ihm, wollen aber gar keinen solchen. Einen freien Platz will aber jeder. Das geht nur, wenn sich jemand darum kümmert. Wer das übernimmt, wird unfreiwillig zum Platzhirsch. Über ihn und andere sind einige neue Geschichten aus dem Hofbräuhaus entstanden, z. B. über Maßkrugwanderer, Oberschlaukellner, Trachtenpreißn und Mausdoudschmatza.

Tivolifoto präsentiert eine Fotostrecke und ein Fotobuch mit 119 Fotos vom Brunnenfest auf dem Viktualienmarkt 2023. Die Veranstaltung ist beste bayerische Volkskultur mit heimatlich-bayerischen, weiß-blauen und traditionellen Beiträgen an vier Volkssängerbrunnen. Das gefällt dem Marktpublikum mit den vielen internationalen Gästen. Letztere denken allerdings, dass es jeden Tag auf dem Viktualienmarkt so zugeht.

Die Schlangen im Eisbach sind eine sensationelle Entwicklung, die jeglichen Schutz durch die Stadtverwaltung vermissen lässt. Harmlose und seltene Kriechtiere wie vor 20 Jahren sind ausgestorben. Heute geht es um massenhafte Gefährdung durch Körperverletzungen bis hin zum Tod und um gesundheitsschädlichen Lärm. Die Probleme wären mit einfachen Mitteln zu lösen, aber die Verantwortlichen der Stadt versagen und schlafen weiter.

Im Biergarten am Chinesischen Turm wird man teilweise um die Serviceleistung des Abräumens betrogen. Gäste müssen nämlich für Krüge, Gläser und Tassen Pfand bezahlen und sie selbst zurücktragen. 2023 hat die Haberl Gastronomie das Pfand um 100 Prozent auf zwei Euro pro Trinkgefäß erhöht. So eine Habgier muss kritisiert werden.