Altbayerische Onlineschau zwischen Gaudi und Grant

Präsentiert von
Josef Maria Wagner

Neuste Aufrufe der letzten Stunden
Top-Beiträge in den vergangenen 30 Tagen
Altbayerische Onlineschau zwischen Gaudi und Grant

Präsentiert von
Josef Maria Wagner

Neuste Aufrufe der letzten Stunden
Top-Beiträge in den vergangenen 30 Tagen

Inhalt

Werner A. Widmann: Ein Stück Schönheit liegt über dem Eisbach
Das Tivoli-Kraftwerk im Englischen Garten. Tivoli Handels- und Grundstücks-Aktiengesellschaft, München 1986.
Der Autor widmet sich der Vorgeschichte und der Geschichte der industriellen Entwicklung am Eisbach kenntnisreich und eingehend. Die Geschichte und die Geschichten, um alles was mit dem Namen Tivoli in München zusammenhängt, werden liebevoll beschrieben. Diese zwei Aussagen des Geleitworts sind sehr zutreffend. Für mich ist diese neu entdeckte Veröffentlichung und antiquarische Neuerwerbung ein Glücksfall, weil ich die Geschichte meiner nahen Wohnumgebung noch besser erfahren und verstehen kann.

Tivoli: Die Mühle am Englischen Garten
Jubiläumsschrift aus Anlaß des 100jährigen Bestehens der Aktiengesellschaft Kunstmühle Tivoli und ihrer Rechtsnachfolgerin Tivoli Handels- und Grundstücks-Aktiengesellschaft München 1973. Der damalige Vorsitzende des Aufsichtsrates der Tivoli Handels- und Grundstücks-Aktiengesellschaft betont im Vorwort die archivarischen Untersuchungen von Dr. Heinz Mattiesen, welche wohl Grundlage dieser Veröffentlichung mit 40 Abbildungen waren. Der Kauf erfolgte bei Antiquariat Bernd, Buch- und Kunstversand Wien.
![]()
Theodor Dombart: Der Englische Garten zu München
Geschichte seiner Entstehung und seines Ausbaues zur großstädtischen Parkanlage. Hornung, München 1972 – posthume Veröffentlichung mit Inhalten, die vermutlich auf 1933 zurückgehen

Pankraz Freiherr von Freyberg, Bayerische Verwaltung der Staatlichen Schlösser, Gärten und Seen; Ernst-von-Siemens-Kunstfonds (Hrsg.): Der Englische Garten in München
Erweiterte und aktualisierte Neuauflage der Festschrift «200 Jahre Englischer Garten in München». Knürr, München 2000
![]()
Michael Schattenhofer: Der Englische Garten 1789 – 1989 München 1982
Die Veröffentlichung wurde 1989 in der Reihe Bavaria Antiqua von der Bayerischen Vereinsbank verlegt. Die heutige Hypovereinsbank ist mit ihren Verwaltungsgebäuden im Tucherpark unmittelbarer Nachbar des Englischen Gartens. Schattenhofer (1915–1992) beschrieb auch Entwicklungen und Orte rund um den Englischen Garten, z. B. Paradiesgarten, Himmelreich, Tivoligarten, Tivolimühle und Tucherpark.

Ludwig Hollweck: Der Englische Garten. Literarische Spaziergänge. Rosenheim 1989.
Dichter, Schriftsteller, „niedere Poeten“, Historiker und andere singen ein Loblied auf den Volkspark.
Klaus Bäumler: Spurensuche am und im Englischen Garten: Garten-Kunst, Wasser-Kunst, Stadt-Bau-Kunst, Kriegs-Kunst und Verwaltungskunst.
Materialien für die Fahrrad-Exkursion zum Jubiläumsfest am 19. Mai 2014
225 Jahre Englischer Garten 1789 – 2014
200. Todestag des Grafen Rumford 1814 – 2014.

Skizze des neu angelegten Englischen Gartens oder Theodors Parks zu München
Dieser erste gedruckte Führer durch den Englischen Garten stammt aus dem Jahr 1793. Der Verfasser hat sich nicht benannt.
Die beeindruckende Veröffentlichung befindet sich in den digitalen Sammlungen des Münchener DigitalisierungsZentrums und kann mit dem obigen Link öffentlich aufgerufen werden.

Oppelt, Chistoph: Das alte Lehel nebst Bogenhausen, Brunnthal, Tivoli und Hirschau in Wort und Bild
Vorträge aus der Geschichte der nordöstlichen Stadtteile Münchens. Mit einem Anhange: „Die sanitären Verhältnisse des Lehels einst und jetzt“ von M. Hemmer Verlag: München, Parteilose Vereinigung München-Nordost 1904. Das Werk wird antiquarisch angeboten. Es wurde aber von der Bayerischen Staatsbibliothek vollständig digitalisiert und ist online zur Ansicht verfügbar. Die Bildsuche der Bayerischen Staatsbibliothek zeigt alle Abbildungen der Veröffentlichung.
![]()
Wagner, Ludwig: Das Lehel – Die St.-Anna-Vorstadt der Landeshauptstadt Bayerns
Beiträge zur Entwicklungsgeschichte eines Münchener Stadtteils und bezirksweisen Stadtbeschreibung. Mit 58 Abbildungen. München: Lindner, 1960. Der Bezirksschulrat a. D. Ludwig Wagner schreibt im Nachwort: „Mit dem vorliegenden Buch soll nicht eine umfassende Geschichte des Lehels geboten werden; deren Darstellung bedarf noch umfangreicher Forschung. Das soll auch der Untertitel ‘Beiträge …’ ausdrücken.“ Der Kauf erfolgte über buchfreund.de beim Chiemgauer Internet Antiquariat.
![]()
Das Lehel – Die älteste Münchner Vorstadt in Geschichte und Gegenwart, 2. überarbeitete Auflage, München 2006
“Der Autor Horst Feiler veröffentlichte die 1. Auflage des Buches (1994) unter dem Namen seines Urgroßvaters Lorenz Wandinger, dem er damit eine besondere Ehre erwies. Er selbst wurde 1933 im Lehel geboren, war bis zu seiner Pensionierung Pädagoge und stets mit dem Geschehen seines Viertels eng verbunden. Umschlagtext: Die Geschichte des Lehels. Einst die Siedlung der Ärmsten zwischen Stadtmauer und Isar, später die Vorstadt der kleinen Handwerker und Tagelöhner – heute ist das Lehel ein Teil der Münchner Altstadt mit noblen Mietshäusern, öffentlichen Ämtern, Schulen, Museen und prachtvollen Fassaden. Der im Lehel aufgewachsene Autor Horst Feiler beschreibt die Entwicklung und die Wandlung dieses Stadtteils aus verschiedenen Blickwinkeln. Fotos und historische Abbildungen verleihen dem Buch einen besonderen Reiz.”
NordOstMagazin 2018
Das NordOstMagazin erscheint seit 2004 jährlich mit Unterstützung des Bezirksausschusses des 13. Stadtbezirks München und wird kostenlos verteilt.
Die 2018er-Ausgabe beinhaltet unter der Rubrik Historisches: Die Bogenhauser Straße / Am »Tivoli« – von Bogenhausen nach Schwabing.
Autoren dieser besonders kenntnisreichen und umfänglich bebilderten Beiträge sind Karin Bernst und Dr. Willibald Karl.

Wagner, Josef Maria: Geschichte des Tivoli in München – Internetbeitrag des Autors bei tivolifoto.com von 2022 mit späteren Aktualisierungen und Erweiterungen
Der Tivoligarten und die denkmalgeschützte, historische Mauer sind derzeit in einem fragwürdigen Zustand. Die neuen Eigentümer des Tucherparks erachten die Pflege als nicht mehr notwendig. Sie rechtfertigten sich mit dem Argument des Biotops. Zunehmend entstand hier ein Münchner Schandfleck in Innenstadtnähe. Vernachlässigung und Verwilderung sind bei Tivolifoto ab 2012 in drei Fotoalben dokumentiert.
Das Lehel – die Sankt Anna Vorstadt

Im Online-Archivkatalog des Stadtarchivs München bekommt man mit der Volltextsuche zum Suchbegriff Tivoli viele Datensätze in mehreren Resultatlisten. Beim Wechsel in die Bildliste hatten sich insbesondere die folgenden Abbildungen ergeben, die im Laufe der Zeit erweitert wurden:

Alle fünf Bilder stammen aus der Sammlung von Karl Valentin. Ich habe beim Stadtarchiv für die Genehmigung der Veröffentlichung bei Tivolifoto angefragt und eine freundliche Zustimmung bekommen. Jetzt nehme ich mir die Freiheit, diese Fotos zu bearbeiten und hier herzuzeigen. Die Bilder sind mit einem Permanentlink zum Original und zur Signatur des Stadtarchivs versehen, damit man direkt auf die dortige Datenbank zugreifen und bei Interesse selbst weitersuchen kann.

Signatur: DE-1992-FS-NL-KV-0667
Titel: Eislaufplatz am Tivoli
Zeitraum: 1895

Signatur: DE-1992-FS-NL-KV-0668
Titel: Eislaufplatz am Tivoli
Zeitraum: 1900

Signatur: DE-1992-FS-NL-KV-0666
Titel: Eislaufplatz am Tivoli
Zeitraum: 1910

Signatur: DE-1992-FS-NL-KV-0669
Titel: Tivoli, Restaurant
Zeitraum: 1910

Signatur: DE-1992-FS-NL-KV-2089
Titel: Ludwigs-Walzmühle
Zeitraum: 1855
Bei einer neuen Suche fand ich die folgende Gartenszene, die mir durch das Foto auf der Seite 195 in: Theodor Dombart: Der Englische Garten zu München, 1972 bereits bekannt war. Dombart schrieb: „Gaststätte ‘Tivoli’ am Englischen Garten. Ursprünglicher Spielgarten für die Kinder des Bankiers Kaula. Anonyme Lithographie um 1830.“

Signatur: DE-1992-HV-BS-D-17-05
Titel: München: Tivoli-Garten
Zeitraum: 19. Jh.
