Altbayerische Onlineschau zwischen Gaudi und Grant

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Inhalt
Hier wird niemand beleidigt, verurteilt oder geschädigt. Wer sich in der Öffentlichkeit weit aus dem Fenster lehnt, muss aber mit Satire rechnen. Dieser Beitrag gehört zur Kunstgattung Satire, die Personen und Handlungen mit Übertreibung, Ironie und Spott kritisiert und sie der Lächerlichkeit preisgibt. Örtliche Zustände, Gegebenheiten und Sachverhalte werden mit mehr oder weniger scharfem Witz angeprangert. Wo der Witz und der Saustall zu finden sind, überlasse ich den Gästen von Tivolifoto.
Das Titelfoto gleicht einem Witz vom Tivoli auf die grüne und rote Stadtpolitik im Münchner Rathaus. Dort wird nämlich die Stadt nicht mit Tradition und Fortschritt weiterentwickelt, sondern brutal zerstört. Ich treffe diese Aussage trotz sozialer und umweltschützender Einstellungen.
Die rot-grüne Zerstörung des Tivoli ist für mich ein Symbol für die gesamte Stadtzerstörung durch die Rathauspreißn von der Münchenbande.
Vor 2014 konnte man am Tivoli in einer ruhigen, zentrumsnahen Umgebung leben. Nach der 90-jährigen Tennisanlage kamen die Baumaschinen, die Container und der Lärm. Ich habe diese Entwicklung fotografisch dokumentiert und bezeichne sie als preiswürdige Sauerei, die als Umweltsau vom Tivoli auszuzeichnen ist.
Bis 2014 hatten Politik und Verwaltung in München die städtischen Schulen dermaßen vernachlässigt, dass die Stadt zur sogenannten Schulbauoffensive gezwungen wurde. Rot-Grün verkaufte diese militärisch benannte Maßnahme als bürgerfreundliche Großtat. Die kämpferische Bezeichnung passt gut zur gegenwärtigen Kriegsrhetorik und Kriegstreiberei der Grünen.
2014 mussten alle roten und grünen Stadträte mit Fraktionszwang die Tennisanlage am Tivoli aus dem Jahr 1924 zerstören. Mit Demokratie hatte das überhaupt nichts zu tun. Anwohner, Bürgerversammlung, Sportler und Öffentlichkeit waren dagegen gewesen. Aus dem Kreis des Stimmviehs im Stadtrat hatten bestimmt nicht alle den Tivoli gekannt. Seitdem sind Münchner Stadträte für mich Menschen, bei denen die Partei wichtiger ist als das eigene Hirn. Ihr fragwürdiger Rat und die Anwesenheit bei Sitzungen sind überflüssig.
Stadtverwaltung und Politik beschwichtigten, es sei ja nur für sechs Jahre und für die Interimsnutzung des Wilhelmsgymnasiums und des Luitpold-Gymnasiums aus dem Stadtviertel. Rote, grüne Stadträte und ihre Handlanger in den Referaten verleugneten die dauerhafte Zerstörung der Tennisanlage, sie belogen und täuschten die Öffentlichkeit. Überträgt man solche Vorgehensweisen auf andere Bereiche, sind diese Parteien nur mehr wählbar, wenn solche Sauereien befürwortet werden.
Nach drei Jahren wurde plötzlich das Maximiliansgymnasium aus Schwabing wichtiger als die zweite Viertelschule. Aus den sechs wurden stillschweigend sieben Jahre. Die neue Interimsschule bekam einen Erweiterungsbau mit Containern und eine Pausenhoferweiterung mit einer Socceranlage. Diese versuchte das Schulreferat der Öffentlichkeit, ohne Genehmigung unterzujubeln. Als lärmgeplagter Anwohner erwirkte ich den Bauantrag und die Genehmigung, gegen die ich Ende 2020 eine bislang nicht verhandelte Klage vor dem Verwaltungsgericht einreichte.
Mittlerweile nutzt die Helen-Keller Realschule aus Johanneskirchen als dritte Schule den Schwarzbau der Socceranlage einfach ohne Genehmigung, und die Lokalbaukommission schaut zu. Wenigstens wurden nach meinen Lärmprotesten Zäune gebaut und begrenzte Nutzungszeiten nur in den Pausen festgelegt. Damit gab die Stadtverwaltung zu, dass die Socceranlage übertriebenen Lärm erzeugt. Vorher wollte sie testen, wie viel Lärm zumutbar ist und die Anwohner aushalten können. Das Maximiliansgymnsaium hatte dies auch getestet, indem es die Socceranlage bei Unterrichtsausfällen laufend und gelegentlich sogar ganztägig bespielte.
Zudem nutzten die ersten zwei Schulen sieben Jahre lang einen vollkommen überflüssigen, idiotischen Außengong, der die ganze Umgebung, einschließlich der Schlafzimmer der Anwohner, beschallte. Damit drückten die Gymnasien aus, dass sie nicht in der Lage waren, Pünktlichkeit mit pädagogischen Mitteln zu erzielen.
Die Gongpauker der zwei Gymnasien waren sogar so siebengescheit, ihre pädagogische Unfähigkeit mir gegenüber schriftlich zuzugeben. Der nachfolgenden Realschule gelingt es problemlos, auf den Außengong zu verzichten. Sie hält sich weitgehend an die Nutzung der Socceranlage in drei zwanzigminütigen Pausen. Soviel zur Erkenntnis der Wellbrüder Gymnasium bavarium macht saudumm!
Im siebten Jahr erfolgte ohne Öffentlichkeitsbeteiligung die stillschweigende Verlängerung der Containernutzung für Schulen aus anderen Stadtteilen um weitere zwölf Jahre. Städtische Verantwortliche hielten somit den Zeitraum von 20 Jahren, einschließlich der einjährigen Bauzeit für ein Interim. Die Öffentlichkeit erkennt eine Dauernutzung, die etwa einer menschlichen Generation und der Gesamtbetriebsdauer von Containern entspricht.
Danach werden wahrscheinlich neue Container auf das Grundstück der Tennisanlage gestellt. Die Stadt baut nämlich ständig billig und provisorisch, sodass andauernd ausgelagert und saniert werden muss. Sie bezeichnet die Sauereien aber nicht als scheußlich anzusehende und schmutzig hergestellte Container, sondern mit dem wohlklingenden Namen Pavillon.
Anwohner hätten gegen kurzfristige Auslagerungen mit schulüblichem Lärm im eigenen Stadtviertel nur wenig einzuwenden, wenn die Container lärmschützend und den wohnungsabgewandten Pausenhof umgebend aufgestellt werden. Das Schulreferat mietete aber das zu Wohnungen freiliegende Nachbargrundstück, um den vorher gänzlich ausreichenden Pausenhof zu erweitern und eine Socceranlage zu bauen.
Fußball macht doch erst richtig Spaß, wenn es gescheit scheppert. Somit baut ein fortschrittliches Schulreferat ein cooles, geiles Spielfeld mit einer Kunststoff-Metall-Umrandung. Kräftige Ballschüsse sollen doch mit lautstarken Prallgeräuschen und überwältigenden Jubelschreien in der ganzen Umgebung zu hören sein.
Außerdem dürfen halbwüchsige Hauptstadtgymnasiasten nicht mit einem stinknormalen Bolzplatz gelangweilt werden. Da braucht es schon eine sauteuere Socceranlage mit Kunstrasen, damit der hoffnungsvoll begabte Nachwuchs nicht nass oder gar schmutzig wird.
Es kommt aber noch besser. Das Betriebsgebäude der ehemaligen Tennisanlage liegt laut Digitalem Flächennutzungsplan der Landeshauptstadt München in einer Allgemeinen Grünanlage innerhalb eines Regionalen Grünzugs und im Außenbereich, der keine gastronomische Nutzung gestattet. Trotzdem genehmigte die Stadtverwaltung 2021/22 einigen gastronomischen Amateuren eine Gaststätte und einen Tennisplatz. Seitdem erfreuen Pächter und Gäste die ohnehin schon lärmgeplagten Anwohner
Diese Lärmverschmutzung erfolgt zusätzlich zum Schullärm an Abenden, Wochenenden, in den Ferien und sogar nach dem erlaubten Betriebsschluss um 22:00 Uhr. Sicher wissen die Verursacher, dass sie die Anwohner stören. Das ist ihnen aber egal. Die Lächerlichkeit der Mini-Eisstockbahn ist nicht bewusst, die Ärgerlichkeit des Lärms für die Anwohner wird ausgeblendet.
Eisstockschießen liegt im Trend, und so richtige Großstadt-Cowboys brauchen doch Gelegenheiten zum Schießen. Cool und geil ist es erst bei richtigem Knallen, wenn man mit Jubelgeschrei die Sau rauslassen kann.
Da freut sich das Weibchen über ihren Helden. Der Nachwuchs denkt: Papi ist ein Riesentyp. Was gehen uns die blöden Nachbarn an? Wir wollen Party machen!
Die Gaststätte Tivo ist am Tivoli so überflüssig wie ein Kropf. Sie macht nämlich kein Angebot für Anwohner, sondern vorwiegend für junge Leute und Familien aus anderen Stadtteilen, die in geschlossenen Gesellschaften feiern. Anwohner stören nur.
Anfänglich hatten die Tivo-Gäste-Preißn ihren Schratzen sogar die schulische Socceranlage überlassen. Das war ihnen aber behördlich untersagt worden. Sie beachteten das Verbot allerdings nicht lange. Die dann eintreffenden Polizisten belog man, dass es nicht die eigenen Kinder gewesen seien, obwohl das eindeutig war.
Mit Recht dürfen Lügen, Täuschen, Verleugnen und Rechtsverstöße als Mittel der Politik und Verwaltung am Tivoli in München bezeichnet werden. Damit haben aber nicht alle Bediensteten der Stadtverwaltung etwas zu tun. Selbstverständlich darf man Personen, die dafür Einzel- und Gesamtverantwortung tragen, nicht mit solchen Worten beleidigen, z. B. Verwaltungsmitarbeiter, Referatsleiter, Stadträte und Bürgermeister. Natürlich wurden weibliche Formen dabei mitbedacht. Um Missverständnissen vorzubeugen, bezieht sich der vorherige Satz auf Wortendungen in der genderverseuchten Münchner Verwaltungssprache.
Weibliche und männliche Stadt-Diener mit mangelnder Wahrheitsliebe und stadtzerstörerischen Absichten wollen nicht mehr dienen, sondern herrschen. Wegen der unangemessenen Machtansprüche, der Entscheidungen gegen den Bürgerwillen und der Bevormundung der Bürger benenne ich sie als Rathauspreißn von der Münchenbande.
Sie sind im übertragenen Sinn keine Bayern, verhalten sich gesellschaftlich von der in Altbayern üblichen Norm abweichend und können deshalb nicht ausgezeichnet werden. Die sachlichen Folgen ihres preußischen Hochmuts, ihrer vermessenen Taten und Folgen am Tivoli stehen aber im Verdacht, preiswürdig zu sein.
Grüne, rote und genderverseuchte Rathauspreißn wollen doch nur das Beste. Ein Bolzplatz ist doch hoffnungslos veraltet. Eine saucoole, sündteure Socceranlage muss her. Da kennt man doch einen Parteispezl, der ein gutes Geschäft braucht. Vielleicht fällt bei der Auftragsvergabe für einen selbst auch noch was ab?
Haben Sie das Fragezeichen im Titel bemerkt? Eigentlich geht es ja nicht um eine Sau, sondern um eine Sauerei oder genauer formuliert um mehrere davon. Ich bezeichne die Sauereien vom Tivoli in meinem Internetangebot als Skandal, mit etlichen Beiträgen und vielfältigem Schriftverkehr. Das ist aber nur die sachliche Seite.
Karl Valentin meinte, jedes Ding habe drei Seiten: eine positive, eine negative und eine komische. So kann man nicht nur Dinge oder Gegenstände ansehen, sondern auch Personen und Einrichtungen. Bei Sauereien von diesen ist aber Vorsicht geboten, weil schnell die Beleidigung unterstellt wird. Deshalb hat die Umweltsau vom Tivoli das Fragezeichen bekommen. Sie befindet sich damit in bester Gesellschaft mit der Zeitung, die große Buchstaben und bloße weibliche Formen als Kaufanreiz beinhaltet. Dieses Mal sind keine sprachzerstörenden Endungen gemeint.
Mit dem Fragezeichen im Titel stellt sich die Frage, ob es Umweltsäue am Tivoli überhaupt gibt. Weil ich das allein nicht beantworten kann, habe ich einen Preis ausgelobt, der hiermit bekannt gegeben wird. Ich verspreche also allen Preisträgern, dass sie bei erfolgreicher Wahl die Bezeichnung „Umweltsau vom Tivoli“ tragen dürfen. Das Fragezeichen weist auf die Fragwürdigkeit und auf die nachfolgende Umfrage hin.
Damit es die Gäste von Tivolifoto etwas einfacher haben, schlage ich mögliche Preisträger im Sinne einer Nominierung vor.
Anregungen dazu kamen 1997 vom Bund Naturschutz. Die Kreisgruppe Würzburg verlieh den Wanderpreis Umweltsau für die Vernichtung des Lebensraums Obstbaum in Erlabrunn. Der Gemeinderat schaltete die Staatsanwaltschaft Würzburg ein, die aber die Verleihung nicht als Beleidigung der Gemeinde, sondern als Satire bezeichnete und das Verfahren einstellte.
Um es vorwegzunehmen: Alle Omas sind von der Preisverleihung ausgeschlossen. Das kapierte sogar die Kölner Staatsanwaltschaft, indem sie 2020 ablehnte, dass die im Hühnerstall fahrende und als alte Umweltsau bezeichnete Oma beleidigt worden war.
Die Freiheit der Satire gilt somit auch für die Nominierung zur Umweltsau vom Tivoli. Damit gemeint sind nämlich keine Personen, Organisationen oder Einrichtungen aus Politik, Verwaltung und Wirtschaft, weil es sich bei denen bekanntermaßen nicht um Tiere handelt. Es geht vielmehr um örtliche Gegebenheiten und Sachverhalte. Das zugehörige Fragewort ist somit nicht wer, sondern was.
Beispielsweise können Blechcontainer, Außengong, Pausenhoferweiterung, Kunststoffrasen, Spielfeldumrandung, Ballprallen, Tennisgeschrei, Plastikeisstockbahn, Eisstockknallen, Wirtsgartenlärm oder Lichtanlagen nicht beleidigt werden. Die Nominierung für Auszeichnungen und die Reihenfolge bei Bewertungen sind aber möglich. Winterzeiten mit Filmpreisen, der Ballsaison und dem Fasching eignen sich auch für solche Preise.
Jetzt fehlt nur noch das Preisgericht oder die Jury. Eine solche Belastung kann natürlich nicht nur auf einer Schulter ruhen, deshalb biete ich das im Internet so beliebte Verfahren der Umfrage an.
Am Tivoli haben es örtliche Tatsachen und Folgenutzungen der Tennisanlage seit 2014 nicht leicht. Dabei sind sie ja nur mit wohlwollenden Absichten und aus sachlichen Zwängen entstanden.
Bei der Bewertung von fragwürdigen Sachverhalten geht es nicht um die Herabwürdigung von einzelnen Personen der Münchner Stadtverwaltung und Stadtpolitik. Die Bewertungen in diesem Beitrag betreffen keinesfalls die folgenden Personen und Einrichtungen:
So wie vorher schon ausgeführt, geht es nur um örtliche Gegebenheiten und Sachverhalte mit materialbezogener, optischer und akustischer Umweltverschmutzung in Form von Blech, Kunststoff, Plastik, Licht und Lärm. Freilich kommt noch die geistige Umweltverschmutzung der Containerbauten vor dem Hintergrund der denkmalgeschützten Wohngebäude am Eisbach und des naturgeschützten Englischen Gartens hinzu.
Wenn Schüler, Lehrer, Schulleiter, Väter, Stadtverwalter, Stadträte, Bürgermeister und ihre weiblichen Formen nicht schuldig sind, wer ist es dann?
Die einzige Antwort ist denkbar einfach: die Anwohner. Das Wort Nachbarn wird tunlichst von der Stadtverwaltung vermieden, um nicht auf den Artikel 66 der Bayerischen Bauordnung für die Beteiligung an Baugenehmigungsverfahren hinzuweisen. Eine Anliegerinformation über die bereits beschlossene Verlängerung hatte ausgereicht. Bei der Baugenehmigung 2014 war das nicht mal erfolgt. Darin steht, dass die Lokalbaukommission der Auffassung ist, es gebe keine Nachbarn im Sinne des Artikels.
2014 ließen sich die selbst schuldigen Anwohner von der Stadtverwaltung über die sechsjährige Dauer des Interims belügen und gingen deshalb nicht mit juristischen Mitteln gegen die schulische Nutzung der Grundstücke im Außenbereich vor. 2021 nahmen sie die Verlängerung bis 2033 widerspruchslos hin.
Nur Tivolifoto traute sich, auf die vorgebenden, bereits entschiedenen Anliegerinformationen die dort angebotenen Fragen zu stellen. Der Schulreferent antwortete nach acht Wochen mit einem Text, der 20 meiner 22 Fragen nicht oder unvollständig und ausweichend betraf. Auf die Beschwerde beim Oberbürgermeister sollte sich die dritte Bürgermeisterin um mein Anliegen kümmern.
Nach 21 wöchentlichen Erinnerungsschreiben an den Oberbürgermeister und 17 an die dritte Bürgermeisterin kamen auf meine freiwillig verringerten elf Fragen zwei Antworten, zwei Ausreden, drei unzutreffende Antworten, vier Antworten ohne Bezug zur Frage. Die gesamte Angelegenheit dauerte vom 28. September 2021 bis 5. Dezember 2022. Dieses Ergebnis war den Aufwand, der in der Chronik des Tivoliskandals nachzulesen ist, nicht wert.
Meine Klage gegen die Socceranlage hat das Verwaltungsgericht München seit dem 9. Dezember 2020 nicht behandelt. Die Verfahrenskosten musste ich aber sofort entrichten.
Trotzdem werde ich weiterkämpfen, verstehe allerdings die Gründe von Anwohnern, die sich von der Stadtverwaltung und den Ämtern alles gefallen lassen. Wer sich zu Schulzeiten nicht in der Wohnung, sondern am Arbeitsplatz aufhält, ist vom Lärm nicht betroffen.
Der zweite wichtige Grund für ausbleibende Anwohnerproteste ist, dass Kinderlärm im juristischen Sinn nicht als Lärm gilt. Nach dem Toleranzgebot im Bundesimmissionsschutzgesetz sind Kinder- und Schullärm hinzunehmen, z. B. Lärm bei der schulischen Nutzung der Socceranlage und als Zuschauer. Dabei handelt es sich um sozialadäquate Schallereignisse, für die keine Immissionsgrenzwerte und Immissionsrichtwerte einzuhalten sind (§ 22 Absatz 1a BImSchG).
Das Gesetz betrifft aber nicht den Lärm durch die technische Einrichtung der Socceranlage mit dem lautstarken Prallen der Ballschüsse von der Umrandung. Dieses erfreut zwar die Schüler, verärgert hingegen Anwohner, sofern sie sich in den nahen Wohnungen aufhalten.
Die Frage stellt sich: Warum müssen denn Menschen überhaupt neben Schulen wohnen? Man weiß doch, dass es da laut zugeht.
Es handelt sich bestimmt um in den Ferien zugezogenen Preißn, die sich dann über die lauten Schüler beschweren – so wie über Biergärten, Kirchenglocken, Misthaufen samt Gockel. Sicherlich waren die Schulen am Tivoli schon länger da als die neuen Anwohner. Sollen die doch bei Soccerbetrieb die Wohnungen verlassen oder wegziehen, wenn ihnen die Socceranlage nicht passt?
Oder noch besser: Alle bis zum 70. Lebensjahr zwingt man zu wohnungsfernen Arbeitsplätzen, danach sind sie ja eh altersschwerhörig, die alten Säcke – ab in die Gruft.
Dazu stelle ich fest: Als niederbayerischer Wahlmünchner seit 1975 bin ich kein Preiß und lebe seit fast 20 Jahren am Tivoli, die Schulen kamen erst 2015. Ich will meine Wohnung ohne Freiheitsbeschränkungen, ohne Lärmstörungen und ohne daraus folgende Gesundheitsschäden nutzen. Schließlich kann man in München derzeit kaum noch umziehen, und baldiges Sterben habe ich auch nicht vor. Also bleibt mir nur die Notwehr mit juristischen und satirischen Mitteln.
Der Kampf gegen den Lärm am Tivoli ist doch eine schöne Aufgabe für das Alter.
Die Unschuld von Schulgemeinschaft und Stadtverwaltung ergibt sich aus dem Bewegungsbedürfnis der Schüler und den Sachzwängen der Stadt. Hinzu kommen Attraktivität der Socceranlage, Lehrermangel und Unterrichtsausfälle.
Der saugeile Soccer Court wird als Ersatzklassenzimmer missbraucht und braucht keine Aufsichtsperson.
So eine arme, unterbezahlte und überlastete Schulleitung hat doch genug zu tun und kann sich genauso wenig wie das Schulreferat auch noch um den Lärm kümmern. Schuld sind eindeutig die Anwohner, die sich über den Lärm aufregen.
Jetzt muss gefragt werden, ob die Auszeichnung Umweltsau überhaupt als negativ anzusehen ist. Den Schweinen werden nämlich viele positive Eigenschaften zugeschrieben. Es gibt ja auch Sparschweine und Glücksschweine. Das Deutsche verniedlicht Schweine zu Comicfiguren als Schweinchen, das Bairische zu Schweinderl, die es mit der Frage, welches man gerne hätte, zu Fernsehruhm gebracht hatten. Sogar Saupreißn werden in bayerischen Sauställen und Rathäusern artgerecht gehegt und gepflegt.
Irgendwie sind wir doch alle Umweltsäue, wobei die größte davon die Natur selbst ist, weil sie jährlich aus natürlichen Ölquellen über 170 Millionen Liter ins Meer fließen lässt. Das sinnverwandte Wort Umweltsünder trifft auch auf die Allgemeinheit zu. Mit Sünden haben es Katholiken aber leichter, weil sie nur bereuend beichten müssen, um davon befreit zu werden.
Negativpreise, Schmähpreise oder Antiauszeichnungen werden für fragwürdige Gegebenheiten und Sachverhalte vergeben. Deshalb finden Preisverleihungen meist ohne Preisträger statt. Solche Preise unterhalten, weisen jedoch eher auf öffentliche Missstände hin.
So wie viele Menschen in meinem Alter brauche ich natürlich mehr Ruhephasen als jüngere. Mit der lautstarken Nutzung der Socceranlage ist das aber nicht so einfach. Ich werde gezwungen, solche Phasen nicht nach den körperlichen Bedürfnissen, sondern nach den Soccerzeiten auszurichten.
Vergleichbares gilt für konzentriertes Arbeiten am Computer-Schreibtisch und das Bewegungsbedürfnis außerhalb der Wohnung. Ich kann und will sie aber nicht ständig während des Soccerbetriebs verlassen. Schule und Schulreferat dürfen mich nicht andauernd zu Ohrstöpseln oder Radiogedudel nötigen. Mein Weg ist der öffentliche Widerspruch mit negativen Bewertungen.
Diese sind jedoch von persönlichen Umständen abhängig. Anwohner, die sich anderswo an ihren Arbeitsplätzen befinden, bekommen selbstverständlich nichts vom Lärm mit. Für die Gesundheit der während des Schulbetriebs in den Wohnungen Anwesenden bedeutet die Anlagennutzung hingegen eine Einschränkung in der Freiheit der Wohnungsnutzung. Man kann sich nicht einfach hinlegen, wann man will.
Ballprallen und Schreien stören auch beim Arbeiten in der Wohnung und schädigen die Gesundheit. Wird der Hinweis auf die Gesundheit als übertrieben angesehen, ist zu bedenken, dass sich unter den Anwohnern auch Kleinkinder sowie alte, kranke, arbeitende und anderweitig ruhebedürftige Personen befinden. Negative Bewertungen müssen somit auch vor solchen Hintergründen verstanden werden.
Durchwegs positiv ist natürlich die Schülersicht. Erstens wird ihr Lieblingssport bevorzugt, noch dazu mit einer bis zu 50.000 Euro teuren, trendigen Socceranlage, zweitens kann man es richtig krachen lassen und drittens werden Schülerinnen ausgegrenzt.
Coole Nachwuchs-Gangster lassen doch keine Weiber auf den geilen Soccer Court des ebenso coolen, stinkreichen Schulreferats. Die wollen da eh nicht hin. Das schnallst Du doch, Alter! Oder bist du bekloppt, Dicker? Krass!
Die gesundheitlichen Bewegungsbedürfnisse der Schüler könnten auch mit anderen Möglichkeiten berücksichtigt werden – ebenso die Bedürfnisse der Schülerinnen und der Lärmschutz für die Anwohner bei den pädagogisch versagenden Schulen. Dazu sind das Baureferat und das Referat für Bildung und Sport aber offensichtlich nicht in der Lage. Und die Lokalbaukommission genehmigt alles, was von anderen Referaten beantragt wird. Bei Anträgen oder Anliegen von Bürgern ist sie zurückhaltend oder antwortet nicht.
In den Medien werden viele Beispiele für Umweltsünden, Umweltsäue und Umweltsauereien dokumentiert. Am Tivoli in München muss man nur vor die Haustür gehen oder aus dem Fenster schauen, um fündig zu werden. Wer jetzt denkt, was interessiert mich der Münchner Tivoli, übersieht, dass vergleichbare Umweltsünden vielerorts erfolgen, weil unverantwortlich, falsch oder überhaupt nicht gehandelt wird. Überall werden Ideen verwirklicht, die von der Allgemeinheit als umweltfeindlich angesehen werden – auch vor Ihrer Haustür.
Deshalb bewerten Sie bitte die nominierten, angeprangerten Umweltsauereien, nicht die verantwortlichen Personen und Einrichtungen. Vor tatsächliche Gerichte gehören diese aber schon und nicht die anprangernden Personen.
Liebe Gäste,
Sie sind das Preisgericht. Hier dürfen Sie bis zu zwölf Kreuze oder Klicks machen. Ich habe ja anfänglich auf die Vielzahl der Sauereien hingewiesen. Sie brauchen keine E-Mail-Adresse anzugeben und können freiwillig und ohne irgendwelche Folgen auf das Feld Senden klicken.
Alles erfolgt streng demokratisch, so wie die Zerstörung des Tivoli in Vertretung und im Auftrag des Volkes auch war. Die Umfrage ist zeitlich nicht begrenzt und bleibt dauernd offen. Gelegentlich werden Zwischenergebnisse in diesem Beitrag vorgestellt.
Wer teilnimmt
kommt in den Himmel
und alles andere nicht in Frage
Jetzt könnte ich lang und breit mit Texten begründen, warum diese Sauereien als solche anzusehen sind. Das habe ich aber bereits ausführlich im Bereich Tivoliskandal meines Internetangebots dargestellt. Gäste brauchen also nur mit dem Cursor in das Hauptmenü oder mit dem Finger in das mobile Menü zu gehen und bekommen eine Fülle von Begründungen.
Zwölf Fragen mit Denkanstößen gegen die zwölf Umweltsauereien am Tivoli muss ich dennoch loswerden:
Ich könnte viele Fragen hinzufügen, bei Tivolifoto ist es aber üblich, Fotostrecken anzubieten. Die nachfolgenden Fotos sollen die geschätzten Gäste bei der Umfrage unterstützen. Allerdings ist zu bedenken, dass man Umweltverschmutzung durch Lärm und Plastikabrieb nicht sieht. Dafür gibt es keine städtischen Messstationen. Lärm neben Wohnungen ist hingegen gesundheitsschädlicher Terror und Plastik ein beträchtlicher Faktor der Umweltverschmutzung.
Nachfolgend würdige ich die aktuellen Sauereien in einer Fotostrecke, damit die Gäste von Tivolifoto eine Entscheidungshilfe bei der Umfrage haben.

Die Scheußlichkeit der Containeranlage am Tivoli ist kaum zu überbieten und unwürdig für die schulische Erziehung und Bildung. Billige rot-grüne Sauereien kennzeichnen das Versagen von Stadtpolitik und Verwaltung in grün-blauen Farbtönen.

Bezeichnungen wie Grünanlage oder „Die Grünen“ bekommen mit diesen Containern einen ganz neuen Sinn. Die Stadtverwaltung hat sie billig in Tschechien produzieren lassen. Dabei wurde und wird die Natur eines ganzen Flusstales verschmutzt. Dann folgte der rußige Dieseltransport nach München. Nach zwanzig Jahren müssen sie entsorgt werden.

Brauchen Schulen wirklich solche lärmenden Metall-Kunststoff-Monster mit Kunstrasen und Prallumrandung als Sportanlagen?

Die Entfernung zu den Wohnungen beträgt etwa 40 Meter. Laub, Trambahngleise, Theodorparkstraße und Eisbach schützen nicht vor dem Lärm dieser käfigartigen Sportanlage, die mit Fußball nur wenig zu tun hat.

Wie schafften nur Generationen von Münchner Schülern einen Schulabschluss ohne eine Socceranlage? Bei Schülerinnen ist das klar, weil die ja ausgegrenzt werden. Manche Mädchen lässt man durchaus mitspielen, aber so eine städtische Gleichstellungsanlage bevorzugt natürlich die Knaben und Herren, damit sie die Sau rauslassen können.

Lauter coole Nachwuchs-Gangster lassen doch keine Weiber auf den geilen Soccer Court. Das kriegt man schon so hin, dass die Bräute gar nicht mitspielen wollen.

Wie nah der Lärm neben den Wohnungen ist, zeigt dieser Blick bei geöffnetem Fenster mit 50 mm Brennweite im Vollformat am Mittwoch, dem 8. Februar 2023 um 15:35:39 Uhr. Ich habe mich kurz nach drei Uhr ein wenig hingelegt, um mich für die Fertigstellung dieses Beitrags ein wenig auszuruhen.
Die Helen-Keller-Realschule gönnte mir aber nur fünf Minuten. Dann kam eine lärmende Schülergruppe vermutlich wegen einer ausgefallenen Stunde des Nachmittagsunterrichts auf den Platz, und es war aus mit der Ruhe. Ständig prallte der Ball von der Umrandung, das Geschrei war unerträglich.

Am Freitag, dem 17. Februar 2023, findet die Lärmstörung am Vormittag von 10:45 Uhr bis 11:30 Uhr statt. Diesmal ist offensichtlich eine Stunde Vormittagsunterricht ausgefallen.

Der Schwarze Block bedrängt das Tor. Natürlich geht das nicht ohne Geschrei. Junge Damen haben bei so einer Attacke nichts verloren. Die Socceranlage wird zum Umwelteber.

Eine lächerliche Mini-Plastik-Eisstockbahn, bei der das Zusammenprallen der Eisstöcke lautstark in der ganzen Umgebung und in den nahen Wohnungen zu hören ist, hat am Tivoli gerade noch gefehlt.

Der einzelne Tennisplatz, der mit Schreien auf dem Platz sowie Anfeuerung und Jubel aus dem Wirtsgarten bespielt wird, stört ebenfalls in den nahen Wohnungen.

Die Socceranlage und der Tennisplatz widersprechen dem Mindestabstand zu Wohnungen nach der Sportanlagenlärmschutzverordnung.

Der gesamte Lärm ist eine Riesensauerei: Mini-Plastik-Knall-Eisstockbahn, neuer einzelner Schrei-Tennisplatz, Schrei-Prall-Socceranlage, Schrei-Pausenhof-Erweiterung und Schienenquietschen der Trambahn in zwei Gleiskurven.

Das Kunststoff-Blech-Monster vom Tivoli in einer Allgemeinen Grünanlage im Außenbereich

Die nicht genehmigte Plastik-Eisstockbahn im Wirtsgarten der Gaststätte Tivo

Selbstverständlich ist so eine Gaudigruppe mit Geschrei und Eisstockknallen in der gesamten Umgebung und in den nahen Wohnungen zu hören.

Die Lärmstörungen erfolgen natürlich auch in der Nacht und nach dem Betriebsschluss um 22:00 Uhr.

Stromfressende Dauerbeleuchtung bei Tag und Nacht im Wirtsgarten der Gaststätte Tivo

Stromfressende Wechselbeleuchtung am und in den Erweiterungscontainern der Schule

Vollkommen überflüssige, idiotische Lichtverschmutzung am Tivoli, im Wirtsgarten der Gaststätte und in den Erweiterungscontainern der Schule
Anfänglich wollte ich nur aktuelle Fotos zur Umweltsau zeigen. Dann folgte die Idee, den vorherigen Zustand und die Entwicklungen mit Fensterblicken und Panoramaansichten aus meinem digitalen Fotoarchiv vorzustellen. Das Ergebnis war eine Verknüpfung beider Vorhaben.
Bei den Fotos ist zu bedenken, dass Ansichten in Jahreszeiten ohne oder mit wenig Laub mehr zeigen als Bilder mit dem Blätterwald des Sommers. Natürlich habe ich bevorzugt dramatische Licht-, Wetter- und Wolkenstimmungen ausgewählt. Den Lärm, der von den Bauarbeiten, den Umweltsauereien und deren Nutzung ausgeht, kann man nicht sehen. Er ist aber auch mit Laub zu hören.




























Siehe auch Lage des Tivoli in München
Die Microsoft-Bing-Bilder zeigen, wie sich die damals fast 90-jährige Tennisanlage harmonisch in die Umgebung eingefügt hat. Deutlich erkennt man die Allgemeine Grünanlage im Regionalen Grünzug.









Ein Spaßvogel könnte meinen Beitrag kommentieren, der Autor sei eine Umweltsau vom Tivoli. Das würde ich in wenigen Bereichen sogar zugeben. Andererseits gehöre ich als langjähriger Anwohner zu den Opfern und nicht zu den Tätern. Mein Fehler ist nur, dass ich mir nicht alles gefallen lasse. Die Möglichkeiten, mich zu wehren, sind Schriftsprache, Fotografie und Internet. Lügnerische Gegner haben mehr Macht als ich. Das ist mir aber wurscht. Ich bleibe bei der Wahrheit, auch wenn es vielen nicht passt.
Verstehe ich nicht ganz diese „Raudis“ werden irgendwann ihre Rente bezahlen.
Die Umweltsau benennt keine Personen. Ob künftige Renten gezahlt werden, ist fragwürdig. Halbwüchsige Schreihälse sollen ja schreien, aber nicht ständig und nicht auf einer Socceranlage, die vorsätzlich Lärm erzeugt und sich unrechtmäßig neben Wohnungen befindet. Wikipedia schreibt zu Raudi: „Ein ‚Rowdy‘ handelt aus charakterlicher Unreife, Rücksichtslosigkeit, Lust an Provokation oder Zerstörungswut (bzw. Zerstörungslust).“
Auch wenn ich nicht selbst betroffen bin, aber immer über die laufenden Entwicklungen informiert werde: ich habe abgestimmt.
Stefan
Vielen Dank für die Teilnahme an der Umfrage und das Abonnieren meines Angebots, Sepp