Altbayerische Onlineschau zwischen Gaudi und Grant

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Siehe auch Über die Tivoligeschichten
Freiheit für Bayern – politisches Manifest und Volksmusik
Ich kritisiere Zustände, Institutionen, Politiker und den Freiheitsabbau in Europa, Deutschland, Bayern, München und im BR. Wege, Programme und Ziele zur Befreiung mit Eigenstaatlichkeit und direkter Demokratie werden aufgezeigt. Grafiken und YouTube-Videos mit Volksmusik sind illustriert, damit man Lust auf ein freies Bayern in einem Europa der Regionen bekommt.
Wer ist der Aloisius?
Natürlich ist er vergilbt, weil er schon 114 Jahre auf dem Buckel hat. Seine Botschaft ist allerdings aktueller denn je. Er bleibt ein patriotischer Münchner Grantler, den Bayern dringend braucht. Sonst schwimmen der Freistaat und das bayerische Volk mit seinen drei Stämmen trotz der Verfassung von 1949 den deutschen Bach hinunter. Das kann doch nicht im himmlischen Interesse sein.
Aloisius hat geholfen
Der Titel verweist auf die Volksfrömmigkeit in Altbayern. In zahlreichen Kapellen und Kirchen finden sich Votivtafeln mit Inschriften, dass ein Heiliger geholfen hat. Natürlich kann ich den Aloisius nicht heiligsprechen, außerdem gibt es schon einen Heiligen mit diesem Namen. Mein Aloisius hat trotzdem geholfen.
Aloisius hilft im Hofbräuhaus
Die Hilfen des Münchners im Himmel zeigen sich im Hofbräuhaus. Der Engel Aloisius erfreut Gäste und Personal, bewirkt aber auch Kritik. Ein Figuren-Set drückt frohlocken, zweifeln, schimpfen, überbringen und genießen aus. Es veranlasst zum Spielen und Schenken. Die Geschichten verstehen sich als Satire und Gaudi.
Das Aloisius-Spiel
Hintergründe, Erfahrungen, Varianten und Bedingungen zum Aloisius-Spiel im Hofbräuhaus werden mit Beispielen und Fotos vorgestellt. Es gilt, die fünf Figuren gemäß der Geschichte des Münchners im Himmel anzuordnen. Dabei erlebt man Geselligkeit, bayerischen Humor und Gemeinschaft mit Touristen im Wirtshaus.
Der Untergang vom Hofbräuhaus
Hintergründe, Erfahrungen, Varianten und Bedingungen zum Aloisius-Spiel im Hofbräuhaus werden mit Beispielen und Fotos vorgestellt. Es gilt, die fünf Figuren gemäß der Geschichte des Münchners im Himmel anzuordnen. Dabei erlebt man Geselligkeit, bayerischen Humor und Gemeinschaft mit Einheimischen und Touristen im Wirtshaus.
Der Ausverkauf vom Hofbräuhaus
Als staatlich anerkannter Hofbräuhaus-Kritiker ließ ich mich natürlich auch auf die Niederungen des sogenannten Heidifests ein. Die Müllparty war schlimmer als das städtische Oktoberfest. Geltungssucht und Habgier der Verantwortlichen führten zur Beschämung des Traditionswirtshauses und zur Beleidigung bayerischer Traditionen. Ein bisschen Ernst muss sein.
Der Schmierfink vom Hofbräuhaus
Auffälligkeiten bei den Angeboten und beim Personal des Hofbräuhauses werden mit sachlichen und satirischen Mitteln beschrieben und kritisiert. Begründete Alternativen zeigen sich aus der Sicht eines regelmäßigen Gastes. Hinzu kommt eine Zusammenfassung aller Beiträge von Tivolifoto zum Hofbräuhaus mit verlinkten Titeln, Titelbildern und Sammlungen.
Bayern und Preißn im Hofbräuhaus
Ein Bayer ist man laut der Verfassung des Freistaats Bayern von 1946: „Die Staatsangehörigkeit wird erworben durch Geburt, Legitimation, Eheschließung und Einbürgerung.“ Preißn ist das bayerische Wort für Nord- oder Ostdeutsche und Menschen aus der allgemeinen, nicht bayerischen Fremde, z. B. Tourismusgäste oder Fachkräfte mit Migrationshintergrund, aber nur bei missfallendem Verhalten.
Das Neuste aus dem Hofbräuhaus
Mein Neustes ist zwar ein Superlativ, vieles versteht sich aber als gar nicht so neu, z. B. Maßkrugklopfer, Lärmstörer, Banksteiger, Habgierkellner, Fotorauschige, Schreibrausch und Kastlmenschen. Bislang hat jedoch noch niemand über solche Neuigkeiten geschrieben. Die Geschichten aus dem berühmt-berüchtigten Weltwirtshaus werden mit acht Episoden in der vierten Folge fortgesetzt.
Das Letzte aus dem Hofbräuhaus
Die dritte Folge der Geschichten aus dem Hofbräuhaus betrifft Aufgebote, Beiträge, Geheimnisse, Platzversitzer, Tischgemeinschaften, Sauereien, Schweinswürstl und Geschenke. So eine bunte Mischung kann nur unter der ernsthaften Bezeichnung „Das Letzte“ zusammengefasst werden. Am Anfang steht das letzte Aufgebot, das Ende fragt, ob es das Ganze wirklich braucht.
Von Hirschen und anderen im Hofbräuhaus
Alle sagen zwar Stammtisch zu ihm, wollen aber gar keinen solchen. Einen freien Platz will aber jeder. Das geht nur, wenn sich jemand darum kümmert. Wer das übernimmt, wird unfreiwillig zum Platzhirsch. Über ihn und andere sind einige neue Geschichten aus dem Hofbräuhaus entstanden, z. B. über Maßkrugwanderer, Oberschlaukellner, Trachtenpreißn und Mausdoudschmatza.
Woast as scho ausm Hofbräuhaus
Mit dieser Feststellung wird ein wenig über das Hofbräuhaus geratscht. D’Leut wern praktisch ausgricht und a weng auffegschossen. Der Beitrag hat neun Abteilungen der sachlichen, kritischen und heiteren Art. Hauptsächlich geht es um den Vergleich meines Erlebens in der Zeit vor und nach der Pandemie. Außerdem erfährt man, was ein Gifthaferl und ein Gscheidhaferl ist. Ich warne vor dem Umfang der Ratscherei, aber sie gehört einfach zum Wirtshaus dazu.
Die Verpreußung vom Wirtshaus
Trauerspiel in 40 Akten: Bayern hat eine eigene Wirtshauskultur mit vielgestaltiger Weiterentwicklung, die positiven und negativen Einflüssen ausgesetzt ist. In diesem Beitrag werden Fehlentwicklungen aufgezeigt und Traditionen gegenübergestellt. Es geht um problematische Einflüsse durch deutsches und internationales Gästegeld. Alles ist selbstverständlich sachlich-traurig dargestellt.
Die Preißn-Hoibe vom Donisl
Eine Halbe Helles ist in Bayern normalerweise ein halber Liter Bier. In der Vergangenheit wurden auch 0,4 Liter angeboten. Diese sogenannte Preißn-Hoibe setzte sich aber nicht durch und wurde wieder aufgegeben. Jetzt soll diese ausgestorbene Unart im Donisl wiederbelebt werden.
Mein Glücksbringer
Glück steht in enger Verbindung mit Freude und Geschenken. Davon hatte ich in meinen Blumengrüßen bereits eine große Anzahl fotografiert. Jetzt erfahren sie mit dieser Geschichte aus dem Schelling-Salon eine Neuauflage. Und außerdem sind meine Blumenfotos Geschenke, die nicht verwelken.
Wirtshaus Wiesn 2021 und Hofbräuhaus
Hier gibt es Wahrheiten über die sogenannte WirtshausWiesn 2021 aus der Sicht eines regelmäßigen Gastes in Münchner Wirtshäusern und im Hofbräuhaus. Hintergründe sind nicht Traditionen oder Lebensgefühle wie Freude, sondern die Habgier von Wirten. Reservierungen und andere Missstände widersprechen der Münchner Wirtshauskultur.
Dahoambleim im Hofbräuhaus
Aller guten Dinge sind drei. Nach Josefifeier und HHO veröffentliche ich vermutlich in der frühen Coronakrise Berichte, Links zu Fotoalben, Meinungen und Wünsche zur Wiederöffnung des Hofbräuhauses. Der Aspekt des Daheimbleibens hat dabei viele Gesichter. Das Wichtigste ist natürlich, die Gesundheit, den Humor und die Lebensfreude nicht zu verlieren.
Hofbräuhaus Homeoffice
Bei der Tivolifoto-Schreiberei lässt mich das Coronavirus noch nicht los. Die Fotothemen müssen warten. Ich bin noch mehr an den Computertisch gebunden als in gewöhnlichen Zeiten. Deshalb muss ich meinem Schreiben den offiziellen Status in einem Homeoffice verleihen. Die Benennung mit Hofbräuhaus ergibt sich durch den gegenwärtigen Fotoschwerpunkt meines Internetangebots. – Verliert nicht den Humor, bleibt gesund und genießt das Leben.
Josefifeier 2020
Besondere Umstände erfordern ungewöhnliche Handlungsweisen. Wenn Feste und Feiern mit persönlichen Kontakten nicht möglich sind, kann man den virtuellen Raum im Internet nutzen. Dieser Beitrag ist nur ein Versuch in einer besonderen Zeit. Wer an dieser Tivoli-Josefifeier teilnimmt, hat kein Risiko mit dem Coronavirus. Vielleicht wird aber eine kleine Gaudi aus diesem zeitgemäßen Angebot.
Wirtshaus Wiesn 2020 und Hofbräuhaus
Während der Wiesnzeit hatte mir die Coronakrise die gewohnten Fotomotive weggenommen. Mein Denken und Erleben musste ich aber dennoch mitteilen. Die Wirtshaus Wiesn ist für mich das Dümmste, was München, Altbayern und dem Hofbräuhaus in der Krise passieren konnte. Die Münchner Wirtshauskultur wurde missbraucht.
Der Maurer Franz
Stammgäste des Hofbräuhauses haben mich vor ihm wegen seiner Neigung zu beleidigenden Ausfällen gewarnt. Mir gegenüber ist er aber immer harmlos und freundlich gewesen. Einige Male hat er mich zu einer Freibiermaß eingeladen.
Beiträge zur Psychologie des Goaßgschaus
Eigentlich und mit wissenschaftlichen Ansprüchen müsste der Titel heißen: Das Goaßgschau als psychophysisches Nullniveau unter besonderer Berücksichtigung von Wirtshäusern in der Münchner Altstadt. Das wäre aber zu gescheit und umfangreich.
Goaßgschau im Weissen Bräuhaus
Dieses Wirtshausmärchen und der Anblick des gewandelten Drachengschaus sind für uns eine Gaudi gewesen und haben zum unterhaltsamen Gespräch über Kellnerinnen im Allgemeinen und im Schneider Bräuhaus im Besonderen angeregt. Jegliches Goaßgschau musste auf spätere Zeitpunkte verschoben werden.
Des war koa Leberkas!
Meine Bestellung war: „A Scheim Leberkas, a Brezn und a Hoibe Bier, bittschen!“ Ich musste meine Bitte auf Hochdeutsch wiederholen, weil der arabisch aussehende Kellner mich nicht gleich verstanden hatte. Sicherheitshalber wies ich ihn noch darauf hin, nur Leberkäse zu wollen.
Kleine Welt
Das ist eine wahre Geschichte von Zufällen, die ich einfach erzählen muss. Es geht um das Zusammentreffen von Personen auf der Oidn Wiesn, im Hofbräuhaus und im Internet. So lernte ich Onkel Schorsch, Johanna und die Wolnzacher Musikanten kennen.
Kathi und die Wilde Weiße
Der Weißbierbock hat nicht nur die Eigenschaft, bei übertriebenem Konsum Bewegungsfähigkeit und Wirklichkeitswahrnehmung zu beeinträchtigen, sondern auch das Vermögen, dass sich Gast und Kellnerin ein wenig kennen lernen. Beide brauchen sich doch so wie Wirtshäuser das Besuchen, Weißbier das Schäumen und Böcke das Stoßen.
Pechbedienung
Über das Mundwerk von manchen Kellnerinnen in Münchner Wirtshäusern ist schon viel geschrieben, erzählt und gelacht worden. Was einige Damen in diesen Einrichtungen von sich geben, ist meist freundlich, heiter, humorvoll, trefflich und angemessen. Es gibt aber auch Hirn-, Respekt- und Rücksichtslosigkeit sowie Gschertheit wahrzunehmen.
Die Denunziation vom Tivo
Das Löwenmaul am Dogenpalast in Venedig ist zum Symbol für Denunziation geworden, weil man anonyme Anzeigen einwerfen konnte. Wer heute denunziert, zeigt jemanden aus persönlichen, niederen Beweggründen bei der Polizei an. Darunter versteht man beispielsweise, sich zu rächen, jemanden zu hassen, für jemanden Schaden zu bewirken oder sich zulasten anderer zu bereichern.
Der Servicebetrug vom Chinaturm
Es ist kaum zu glauben, dass man im bekannten Biergarten am Chinesischen Turm teilweise um die Serviceleistung des Abräumens betrogen wird. Gäste müssen nämlich für Krüge, Gläser und Tassen Pfand bezahlen und sie selbst zurücktragen. 2023 hat die Haberl Gastronomie das Pfand um 100 Prozent auf zwei Euro pro Trinkgefäß erhöht. Eigentlich schreibe ich lieber über Positives. Kritik ist aber notwendig, damit sich sogenannte Wirtinnen und Wirte nicht immer mehr von den Gästen entfernen.
Der Schlangenbeschleuniger vom Chinaturm
Dieser Beitrag ist für alle gedacht, die sich unter einem Schlangenbeschleuniger nichts vorstellen können. Es handelt sich um tatsächlich erlebte Begebenheiten aus dem Biergarten am Chinesischen Turm im Münchner Englischen Garten. Der Biergartenbesuch war etwas ungewöhnlich, weil er an Silvester 2022 bei 20 Grad plus stattfand. Da kriechen sogar fußlose Reptilien am weltbekannten Supermarkt des Chinaturms.
Leberkas-Scheiberl am Chinaturm
Mein Gedächtnis sagt mir, was ich vorher gegessen habe. Gaumen und Geschmack können sich aber nicht einigen. Es handelt sich wohl um eine Brühwurstsorte und etwas Teiggebackenes. Verstandesmäßig werde ich an den Kauf einer Leberkassemmel beim Brotzeitstandl des infektionsschutzleeren Biergartens am Chinesischen Turm erinnert.
Biergarten am Chinaturm – Supermarkt und Preißngarten
Der meiner Münchner Wohnung am nächsten gelegene Biergarten befindet sich beim Chinesischen Turm im Englischen Garten. Ich wohne seit 1975 in der Nachbarschaft und erinnere mich an viele angenehme Biergartenbesuche. 2004 bezog ich sogar eine Dachkammer mit Blick auf die nur 400 Meter Luftlinie entfernte Turmspitze. Der Frühling 2018 bescherte einen vorgezogenen Sommer mit so vielen Biergartentagen, dass ich glaubte, etwas zu versäumen, wenn ich nicht wie sämtliche Münchner und alle München-Touristen in den Biergarten gehe.
Zwoate Hoamat Mini-Hofbräuhaus
Der Wagmüller Adi war der Präsident der Kastanie 7 im Biergarten am Chinesischen Turm. Heute ist das Mini-Hofbräuhaus seine zwoate Hoamat. Als 91-jähriger, gehbehinderter Senior wird er teilweise mit dem Pkw gebracht und abgeholt. Unbekannte Personen wollen das verhindern. Deshalb wendet er sich an die Öffentlichkeit mit der Bitte um Lösungen.
Der Feldafinger
Beim Feldafinger hat es das Spiel mit der Sprache an sich, dass daraus ein Fehlt-ein-Finger werden kann. Und dies ist in Bayern nicht nur ein Synonym für die Bierbestellung der Lehrlinge in der Schreinerei, sondern auch ein Ausdruck für Schankbetrug. Diesen erlebt man in München bevorzugt im Gastgarten beim Imbissstand auf dem Viktualienmarkt, der auch Biergarten genannt wird.
Erfindung des Weißbiers
Gemeinsam wird in der Biergartenrunde am Viktualienmarkt festgestellt, dass die Wahrheit gar nicht so wichtig sei. Schöner wäre doch die angenehme Unterhaltung. Das Angeführt-Werden würde man selbst als Tourist an anderen Orten auch erleben. Und am liebsten säße man dort auch mit Einheimischen zusammen, um deren Geschichten zu hören.
Meine Heiligen
Zur gelegentlichen Besinnung und frommen Wallfahrt besteige ich öfter das Petersbergl und besuche die älteste Münchner Stadtpfarrkirche Sankt Peter. Der Kirchturm wird liebevoll Alter Peter genannt, ist im Volksmund ein Wahrzeichen Münchens und verfügt über ein eigenes Volkslied. Bei den Seitenaltären auf der Nordseite bleibe vor dem Glassarg mit der Ganzkörperreliquie der Heiligen Munditia stehen.
Des is Leberkas!
Eigentlich ist der Leberkäse in München eine arme Sau, weil er nicht mehr schmeckt. Kürzlich erklärt mir ein Tischnachbar am Viktualienmarkt, dass ihm der Leberkäse hier besonders schmecken würde. Neugierig geworden, bestelle ich mir auch eine Portion. Beim Verzehr fällt mir aber kein besonderer Wohlgeschmack der zwei Riesenscheiben und der Billigbrezn auf.
Ist das Leberkäse?
Ratlos schauen die Holländerinnen in die Speisekarte und stellen fest, gerade Obazda zu verzehren, den sie als Anpatzter aussprechen. Es entwickelt sich eine Diskussion, was das wohl sein könne. Die Begleitung des Herren klärt die möglichen Bestandteile wie Butter, Rahm oder Quark sowie Weichkäse und Camembert auf. Ich notiere mir die Dialoge und schweige.
Carmen aus Toronto
„Hallo Josef! Diese Woche komme ich nach München. Vielleicht tanze ich im Biergarten. Ha ha!! Vielleicht gehe ich zum Viktualienmarkt und mache München unsicher.“ Meine Antwort auf den Kommentar war, dass sie bitte bei schönem Wetter ab 17.00 Uhr auf dem westlichen Weg neben dem Servicebereich des Biergartens tanzen soll, und ich sie dann sehen, begrüßen und fotografieren werde.
Blumengrüße in der Hirschau
Ich radle mit meinem USB-Stick und der Datei in die Hirschau und muss mich beeilen, weil die TV-Übertragung der Fußball-WM beginnt. Gegen 16.30 Uhr erreiche ich endlich den Showtruck. Der Inhalt des Sticks kann auf die Bildwand übertragen werden. Das Ergebnis ist etwas zu breit skaliert, aber ich freue mich sehr über das spannende Technik-Abenteuer, und einige der etwa 200 anwesenden Biergarten-Gäste oder Fußball-Freunde schauen auf meine Fotos an der Bildwand.
Geschichte des Tivoli in München
Als Anwohner mit Blick über den Münchner Tivoli und als Internetanbieter von Texten und Fotos aus meiner nahen Wohnumgebung verfolge ich geschichtliche und aktuelle Entwicklungen zum Tivoli mit besonderem Interesse. Dieses hat mich zur Namensgebung von Tivolifoto im Internet angeleitet. Am Anfang meines Internetvorhabens im Jahr 2011 erarbeitete ich mit meinem damaligen geringen Kenntnisstand das Fotobuch und den Internetbeitrag Tivoli in München, welcher im Internet häufig aufgerufen wird. In der Zwischenzeit konnte ich mein Wissen um den Tivoli erweitern und sammelte Literatur die ich auf der Seite Tivolibücher vorstelle. Dieser Beitrag bietet eine Gesamtdarstellung zu Geschichte und Gegenwart an.
Das Lehel – die Sankt Anna Vorstadt
Der Beitrag beinhaltet eine Literaturübersicht in der Gegenwart und Geschichte. Die Sankt Anna Vorstadt ist eine alte Bezeichnung für das Lehel, welches als erster Stadtteil 1724 in die Kurfürstliche Haupt- und Residenzstadt München eingemeindet wurde. Vorher war das Lehel eine Armensiedlung in einem sumpfigen Auwald mit vielen Isararmen oder Bächen. Man charakterisierte die Gegend als Brettervorstadt, die Bevölkerung ist aber ständig gewachsen. Mit der Grundsteinlegung für den Bau der Sankt Anna Klosterkirche 1727 erhielt der Stadtteil die amtliche Bezeichnung Sankt-Anna-Vorstadt, die sich aber in der Bevölkerung nicht durchsetzte.
Der Münchner Trambahn-Wahn
Die Trambahn ist eine heilige Kuh in München. Sie wird geliebt, aber auch kritisiert und als vergangenes, museumsreifes Verkehrsmittel verspottet. Neue, quietschende Bahnen werden für die Bezeichnung alte Umweltsau nominiert. Die Gründe sind quietschender Lärm, Unzuverlässigkeit, städtische Raum- und Geldverschwendung.
Sonnenschnee in Vorstadt und Park
Sonnenschnee in der Großstadt ist eine seltene Erscheinung, die meist nicht sehr lange dauert – noch dazu an einem Sonntagvormittag. Mit Vorstadt und Park sind das nördliche Lehel und der südliche Englische Garten gemeint. Die Fotostrecke ist mit Fensterblicken und bei einem Spaziergang entstanden. Sie zeigt Schönheit und Gegensätzlichkeit vor der Haustür in der Umgebung des Münchner Tivoli.
Tivoli im Schnee
Am heutigen 21. Januar 2012 gibt es eine geschlossene Schneedecke in München. Die Aussicht über den Tivoli ist besonders reizvoll am Morgen bei den ersten Sonnenstrahlen. Spontan möchte ich meine neuen Bilder den Besucherinnen und Besuchern von Tivolifoto zeigen.
Weihnachten und Neujahr
Eigentlich wollte ich nur ein paar Ansichten mit Schnee aus meiner Umgebung herzeigen. Teilweise sind sie bereits veröffentlicht, aber nicht in dieser Zusammenstellung und Bearbeitung.
Der Radlpreiß
Meist sind Preißn in München für Verteuerung und Verdichtung von Wohnraum zuständig. Hier geht es aber um die Verdichtung in einem Fahrradraum. Bei meinem Einzug in die Mietwohnung am Eisbach waren leere Stellplätze im Radlraum der Normalfall. Etliche Mieter bevorzugten es, ihr Fahrrad auf dem freien und bequemen Platz vor dem Mietshaus abzustellen. Im Laufe der Zeit veränderte sich die Mieterschaft. Als Folge wuchsen die Anzahl und der Wechsel der im Haus wohnenden Personen. Damit vergrößerte sich auch die Zahl der Fahrräder.
Zufälle und andere Fälle
Ich erlebe keine dramatischen Geschichten, aber ein besonderes Vorkommnis muss ich hier mitteilen. Der Hintergrund der folgenden Geschichte ereignete sich wie ein verspäteter Aprilscherz am 2. April 2011. Ich wollte mit dem Donau-Isar-Express nach Moosburg fahren, um möglichst nahe gelegen am Isarkanal zum Tivoli zurückzuradeln. Während der Bahnfahrt vertiefte ich mich in die Zeitung und sah plötzlich den platten Vorderreifen an meinem Rad.
Parken am Lehel Belvedere
Im nördlichen Lehel fährt man auf dem Weg vom Tivoli zum Restaurant Paradiso durch die Oettingenstraße. Kurz vor dem Paradiso, bei der renovierten Wohnanlage mit dem klangvollen Namen Lehel Belvedere für ehemalige Siemens-Werkswohnungen parkten wie häufig an Werktagen Liefer- und Handwerkerfahrzeuge in der zweiten Reihe. Als Radfahrer muss man die Schienen der Trambahn queren um an ihnen vorbeizukommen.
Das Geheimnis vom Tivoli
Gut, dass Sie diese Heidi nicht wirklich kennen! Nein, nicht die Medien-Heidi, auch nicht die Heidi aus der Schweiz! Gemeint ist die Heidi Henan. Sie wird besungen von Django 3000 aus dem Chiemgau. Ihre Identität ist aber so geheim, dass nicht einmal diese hervorragenden Musikanten sie kennen. Deshalb fragen sie ja danach: „Wea kennd vo eich de Hei-di, des is a Gfei-de“. Tivolifoto kennt sie, hat deshalb ein Geheimnis und wird somit zum Geheimdienst.
Blumen für meinen Weiher
Stellen Sie sich vor, was mir passiert ist. Am heutigen Donnerstag steht jemand um 11.30 Uhr vor der Haustür und läutet mich vom Bildschirm weg. Ich gehe zur Wohnungstür und frage über die Gegensprechanlage. Es meldet sich niemand. Ich denke mir, das ist bestimmt wieder ein Jugendlicher, der mit diesen fürchterlichen Werbezeitschriften die Postkästen vollstopfen will. Meist läuten diese Störenfriede an mehreren Klingeln, aber sie melden sich immer für die Türöffnung und den Zugang zu den Briefkästen.
Spendenaufruf für Vodafone
Hätten Sie gewusst, dass es Vodafone so schlecht geht? Ich habe Befürchtungen um das Unternehmen, weil es Geld von mir will, ohne dass es eine Dienstleistung erbringt. Gerne bin ich bereit, im Sinne einer Spende für die Rettung zu bezahlen. Ich gehe sogar einen Schritt weiter und bitte öffentlich um Spenden für Vodafone bei Deutsche Bank (BLZ 300 700 10) 250 8000. Direkte Spenden mit Münzen oder Scheinen in den Läden sind auch möglich.
Gongpauker und Schreischratzen am Tivoli
Bereits um 7.50 Uhr teilt sich die ausgelagerte Schülerschaft am Tivoli in zwei Gruppen, wobei man in der Nachbarschaft nur die Schreischratzen wahrnimmt. Die Mehrheit der Schüler begibt sich ruhig und zügig zur Vorbereitung auf den Unterricht in die Klassenzimmer. Außerhalb der Container treiben aber Schreischratzen ihr Unwesen solange, bis der erste Gong um 8.05 Uhr ertönt. Dann wird es wieder ruhig am Tivoli, bis Gongpauker und richtige Lehrkräfte den Unterricht um 8.10 Uhr mit einem erneuten Außengong beginnen.
Django und der Eisbach-Hintern
Django wird in einem wahren, aktuellen Tivoli-Western herausgefordert. Gnadenlos und provokant enthüllt er Neues vom Eisbach-Skandal und Tivo-Saloon. Aus Lärmproblemen werden falsche Verdächtigungen. Der Sheriff schreitet ein. Sitte und Moral sind gefährdet. Django bekommt aber nichts zum Rächen. Die intrigante Tivo-Bande tritt sich selbst in den Hintern.
Django II und das Ende der Zapferlbande
Django lebt und will, seinem Ruf weiterhin gerecht werden. Gefahren für Leib und Leben bestehen nach wie vor, z. B. mit Nötigungen und Drohungen. Ein Maulheld gibt nämlich keine Ruhe, kämpft mit modernen Waffen und versucht, Angst und Schrecken zu verbreiten. Gelingt es Django den Täter und die vermutlichen Komplizen zu stoppen? Warum werden Verbrecherfotos heute nur mehr hinter Panzerglas gezeigt?
Django und die Abzockfalle der 1&1-Bande
Der Begriff Abzocken gehört normalerweise nicht zu meinem Sprachgebrauch. Ich finde aber kein besseres Wort für einen Vorgang, den ich zwischen dem 25. April 2017 und dem 12. Oktober 2017 erlebt hatte. Die Firma 1&1 wollte mich mit List und Hinterhältigkeit beziehungsweise in vermutlich betrügerischer Weise zu einem Mobilfunkvertrag zwingen, bei Ablehnung einen Wucherpreis verlangen oder mir schließlich einfach nur ungerechtfertigt Geld abnehmen.
Django und die Sicherheit im Traditionszelt
Django hatte schon gewusst, dass die Bürgermeister und ihre Stadtratskomplizen in der Oktoberfestverordnung vom 24. August 2016 verboten hatten, Rucksäcke und Taschen mit einem Fassungsvermögen von mehr als drei Litern auf das Festgelände mitzunehmen. Ich erklärte Django, dass der städtisch empfohlene, lächerliche Drei-Milchtüten-Test bei meiner Fototasche positiv gewesen wäre. Daraufhin musste ich mir für 50 Euro eine neue Fototasche in volumensparender Coltform kaufen.
Django und das Erbe des Deiglmayrs vom Aumeister – meine Familiengeschichte
Django ist ein gnadenloser Rächer, ein schlechter Bierholer und ein lausiger Erzähler. Seine Geschichten sind ohne jeglichen Wahrheitsgehalt und dienen nur der Unterhaltung am Biergartentisch. Die Vorträge am Aumeister sind durch Längen und Lücken sowie Nebensächlichkeiten und Wiederholungen gekennzeichnet. Meist gibt es nur etwas zum Gähnen und selten einen Anlass zum Lachen. Einmal berichtete er mir aber von den spannenden Begebenheiten um das Erbe einer Münchner Familie aus den Anfängen des Königreichs Bayern.
Django und das Bierholen am Aumeister
Django beruft sich immer darauf, dass er älter als ich ist und ich ihm somit nach der arabischen Kultur zu Diensten verpflichtet bin. Wir befinden uns aber im Biergarten am Aumeister in München und verstehen uns eigentlich ganz gut. Seinem Ruf als Rächer wird er nicht immer gerecht, aber das mit der Rosinante am Aumeister hat er ganz gut hinbekommen. Außerdem widerspricht er mir, wenn ich mich scherzhaft als Schriftsteller und Fotograf bezeichne. Er macht sich sogar lustig darüber und verspottet meine Werke als Kitsch, obwohl er sie gerne liest und anschaut.
Django und die letzten Tage der Rosinante am Aumeister
An einem sonnigen Frühlingsnachmittag sitze ich mit Django in der ersten Reihe des Fahrradschnellwegs durch den Biergarten am ehemals königlichen Forsthaus Aumeister. Ich frage ihn, ob ihm etwas auffällt. Er verneint und schaut um sich, bis er sie entdeckt. In den letzten Jahren konnten wir uns immer wieder an dem schockfarbenen Plastikkarussell auf dem Spielplatz gegenüber erbauen. Die Kinder und Mütter hatten ebenfalls eine Freude. Jetzt aber gibt es eine Sensation. Rosinante ist da.