Altbayerische Onlineschau zwischen Gaudi und Grant

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Inhalt
So ein großer Betrieb wie das Hofbräuhaus benötigt natürlich mehrere Leiter und Leitungsebenen. Genaue Zahlen und Hierarchien sind mir nicht bekannt. Als Gast habe ich nur mit Kellnern und Oberkellnern zu tun. Dabei sind die Wahrnehmungen und Erfahrungen nicht gleichförmig, sondern menschlich verschieden. Die Dienstleistungen des Bedienens oder neudeutsch der Service werden unterschiedlich ausgeführt. Sie bewirken Lob und Zufriedenheit, aber auch Humor und Kritik.
Steckt man Letzteres in eine Schublade, entsteht die Kunstform Satire. Mit ihr werden Personen, Ereignisse oder Zustände kritisiert, verspottet oder angeprangert. Sachverhalte werden übertrieben, untertrieben und lächerlich dargestellt. Versuche, mit obrigkeitlichen Mitteln gegen Satire vorzugehen, scheitern, wie zahlreiche Beispiele belegen. Satire ist Freiheit und liegt in der menschlichen Natur. Die folgenden Tivoligeschichten aus dem Hofbräuhaus verstehen sich als Satire. Zunächst wird aber ein Überblick zur Vorgeschichte präsentiert.
Aloisius hilft im Hofbräuhaus
Bayern und Preißn im Hofbräuhaus
Das Neuste aus dem Hofbräuhaus
Das Letzte aus dem Hofbräuhaus
Von Hirschen und anderen im Hofbräuhaus
Woast as scho ausm Hofbräuhaus
Diesem Beitrag sind Aloisius hat geholfen und Aloisius hilft im Hofbräuhaus vorausgegangen. Am Ende der zweiten Geschichtensammlung hat doch tatsächlich jemand behauptet, er sei oder er kenne Alois Hingerl im Hofbräuhaus. Ein solcher Schmarrn bedarf natürlich dringender Richtigstellung. Dazu veröffentliche ich ein aktuelles Schreiben vom Himmel an die bayerische Staatsregierung.
Das seltene Dokument beweist, dass Alois Hingerl lebt und immer noch versucht, Briefe mit göttlichen Ratschlüssen zu überbringen. Es wurde mir anlässlich eines bemerkenswerten Vorfalls mit einem Oberkellner im Hofbräuhaus in die Hände gespielt. Wahrscheinlich hat eine Brieftaube dazu beigetragen. Oder war es tatsächlich der Heilige Geist?
Lieber Gott im Himmel,
meist anwesend in den
Herzen der Menschen
und in der Schöpfung
An die
Bayerische Staatskanzlei
Franz-Josef-Strauß-Ring 1
80539 München
Dies primus mensis quarti anni 2025
Laudate Dominum anno MMXXV – Göttlicher Ratschluss
Sehr geehrte Damen und Herren der Bayerischen Staatsregierung,
wir bitten Sie, Herrn Josef Maria Wagner mit der Bezeichnung Schmierfink vom Hofbräuhaus auszuzeichnen.
Begründung
Seit Mittwoch, 14. Oktober 2015, um 18:30 Uhr, absolvierte der Auszuzeichnende in zehn Jahren bis zum heutigen Tag 597 Besuche im Hofbräuhaus. Als treuer Gast sitzt er in der Regel zwischen 17:00 Uhr und 23:00 Uhr am Tisch 35 in der hohen Schwemme. Ausnahmen sind lediglich die Wechsel zu den Musikantenstammtischen im Bräustüberl und die Aufenthalte im Gastgarten des Hofbräuhauses. Mit einer durchschnittlichen Zeche von mehr als 50 € wendete er mehr als 30.000 € und zusätzlich etwa 3.000 € Trinkgeld auf.
Seine Verdienste für das Hofbräuhaus umfassen sieben Sammlungen von Geschichten mit 69 Teilen, fünf Fotosammlungen mit 70 Fotoalben und zehn Fotostrecken oder Fotobücher in seinem Internetangebot Tivolifoto München. Das gesamte Werk fördert das Ansehen und den guten Ruf des Hofbräuhauses.
Ein besonderer Dank gilt der sachlichen, konstruktiven und wahrhaftigen Kritik zur Verbesserung der Angebote im Hofbräuhaus. Sein Wohlwollen und Humor werden von den himmlischen Heerscharen und Herrschaften geschätzt.
Bitte beauftragen Sie das Staatliche Hofbräuhaus als Wirtschaftsunternehmen des Freistaats Bayern und die Sperger Gaststätten OHG, vertreten durch Oberkellner, die Leistungen mit der Bezeichnung Schmierfink vom Hofbräuhaus zu würdigen.
wg. Datenschutz: A. H.
gspr. [àhà:] oder [àgä:]
s. Z. Münchner im Himmel
gez. Alois Hingerl
i. A. vom lieben Gott
Lange habe ich nachgedacht, ob ich den vorliegenden Beitrag mit „Aloisius hat noch nicht geholfen“ betiteln soll. Danach rieten mir die himmlischen Heerscharen, den Aloisius wegzulassen. Anschließend kam der göttliche Ratschluss vom Chef mit seinem beauftragten Schreiben persönlich, indem er mich von einem Oberkellner im Hofbräuhaus beleidigen ließ. Der kann also praktisch nichts dafür, weil er nur Mittel eines himmlischen Zwecks war. Er wurde zum Werkzeug, einen Kritiker zu Fortsetzungen zu motivieren.
Ein Wirtshaus ist eine Gaststätte, die den Gästen gehört. Wirte und Personal sind nur Diener, keine Herrscher. Wer diese Grundsätze aus Gründen der Habgier oder Ansprüchen der Macht missachtet, hat verloren. Das gilt auch für das Staatliche Hofbräuhaus als ein Wirtschaftsunternehmen des Freistaates Bayern, das von einer privaten Gesellschaft betrieben wird. Kritik ist für die Weiterentwicklung des Hofbräuhauses notwendig. Aloisius motiviert mich, Auffälligkeiten zu veröffentlichen.
Achtung, hier schreibt ein Schmierfink! Diesen Ehrentitel habe ich von einem Oberkellner meines bevorzugten Wirtshauses bekommen – leider ohne eine Laudatio. Ein Stammtischbruder widersprach ihm mit dem Hinweis auf meine Werbung für das Hofbräuhaus. Ich freute mich, weil mir der Oberangestellte mit der Beleidigung nicht ins offene Messer, aber in die klappernde Tastatur gelaufen war.
Die abwertende Bezeichnung Schmierfink ist eine Beleidigung, obwohl ich mich nicht beleidigt fühle.
Beleidigung bewirkt Rechtfertigung
Der umgangssprachliche Begriff beschreibt eine Person, die unsauber, unordentlich oder ungenau arbeitet, insbesondere beim Schreiben. Er kann sich auch auf jemanden beziehen, der sich oft beschmiert, besonders bei Kindern. In der Schweiz wird Fink als Schimpfwort für einen Lumpen oder Schuft verwendet. Bei den alten deutschen Nazis hat man kritische Pressemitarbeiter damit bezeichnet. Neue Nazis verwenden solche Abwertungen vermutlich auch.
Alles trifft für mich nicht zu. Um das nachzuweisen, fasse ich meine sämtlichen Arbeiten zum Hofbräuhaus hier zusammen und verlinke sie: Fotobücher, Fotoalben, Tivoligeschichten, Titelbilder, Menü, Begleittexte. Ansonsten verzichte ich auf die Bebilderung.
Das weltbekannte Wirtshaus beschäftigt viele Kellner. Dabei ist es unvermeidlich, dass sich auch schwarze Schafe darunter befinden. Und solche erkennt am besten ein regelmäßiger Gast. Sie haben eben Pech gehabt, weil ich schreiben kann – zumindest bilde ich mir das ein. Einmalige Verfehlungen werden großzügig übergangen. Wiederholte Sünden zwingen mich zum Schreiben. Schließlich sind einheimische Gäste verpflichtet, die internationalen Besucher vor Betrügern zu schützen. Der gute Ruf des anständigen Personals im Hofbräuhaus muss bewahrt werden. Das geht am besten, indem man Fehlverhalten rügt und nichts verschweigt.
Mit dem Internet ist eine Art weltweiter Pranger für Fehlverhalten möglich. Das sollen die schwarzen Schafe beachten, bevor sie einen regelmäßigen Gast unfreundlich behandeln oder beabsichtigen, ihn zu betrügen – noch dazu, wenn er öffentlich über seine Erlebnisse schreibt.
Wem das nicht passt, der soll es mir mitteilen, darf mich aber nicht beleidigen. Unfreundliche, habgierige und betrügerische Bedienstete zu schützen, ist der falsche Weg für jedes Wirtshaus. Das Hofbräuhaus kann sich freuen, wenn Missstände aufgedeckt werden. Es geht um den guten Ruf des berühmten Wirtshauses, das ein Repräsentant des Freistaates Bayern in der Welt ist.
Als ich im Bekanntenkreis mitteilte, an einem neuen Beitrag über das Hofbräuhaus zu arbeiten, wurde ich gebeten, über die Zustände in den Toiletten zu schreiben. Die Zuständigkeit für diesen Gastbereich ist im Hofbräuhaus anscheinend nicht eindeutig geklärt. Mehr teile ich nicht mit und lasse den schmutzigen Gedanken freien Lauf.
So ein großer, weltbekannter Betrieb bleibt niemals ohne Kritik, die sogar für die Weiterentwicklung notwendig ist. Ich sehe meine Kritik als sachlich, berechtigt und humorvoll an. Alternativen werden aufgezeigt. Meine Beiträge verstehen sich als Werbung für das Hofbräuhaus. Von den mir bekannten Gästen bekomme ich viel Zustimmung für mein Schreiben und Fotografieren.
Werbung für das Hofbräuhaus
Der Tourismus ist eine zarte Pflanze, die nicht ständig weiterwächst. Manchmal entwickeln sich die Geschäfte rückläufig. Immer mehr Hochburgen wehren sich gegen den Übertourismus.
In München ist die Stimmung am Kippen. Viele Einwohner meiden an Wochenenden die Innenstadt wegen der touristischen Übermacht mit ihren Auswüchsen. Ballermann-Verhältnisse in den Stadtvierteln werden ebenfalls kritisiert. Oktoberfestzustände und Auswüchse gehören nicht in Wirtshäuser, auch wenn die Innenstadtwirte noch so trommeln mit ihrer fragwürdigen Wirtshaus-Wiesn.
Natürlich wollen viele Einheimische und Touristen mehr Gelegenheiten nutzen, ihre Billigtrachten anzuziehen und die Sau rauszulassen. Muss das aber wirklich auf die Wirtshäuser ausgeweitet werden, oder ist es eine Belästigung der angestammten Gäste aus Gründen der Habgier von Wirten?
Betreiber von Gaststätten erlauben Gästen, das Lokal zu betreten, wenn sie sich angemessen verhalten. Ansonsten können sie abgewiesen werden. Zum angemessenen Verhalten gehört auch Kritik, die sachlich, begründet und wahrhaftig ist. Der willkürliche Ausschluss einzelner Personen, ohne dass Rechtsverletzungen vorliegen, ist nicht möglich und bewirkt sogar einen Anspruch auf Schmerzensgeld.
Das Hausrecht ist ein Machtinstrument der Oberkellner im Hofbräuhaus, weil es keinen anwesenden Wirt gibt, sondern nur zwei Leiter der Betriebsgesellschaft mit Abteilungsleitern. Dieser Personenkreis hat mit den Gästen meist nichts zu tun. Für das Gästewohl sind Kellner und Oberkellner oder Serviceleiter zuständig. Sie verdienen großes Lob für ihre verantwortungsvolle und anspruchsvolle Tätigkeit unter schweren Bedingungen. Ihre Anzahl ist mir nicht bekannt. Sie arbeiten in unterschiedlichen Gasträumen und zu verschiedenen Zeiten.
Gäste im Hofbräuhaus sind nicht immer einfach. Es gefällt mir, wenn sie sich wie daheim fühlen. Benehmen sie sich aber unangemessen und so, wie sie es daheim nicht dürfen, dann werden die Oberkellner in berechtigter und diplomatischer Weise aktiv. Dazu wird viel Fingerspitzengefühl benötigt. Es zeichnet sie aus, wenn sie sich vorrangig für den Betrieb und das Personal engagieren.
Dabei sind die Stimmungslagen und Verhaltensweisen nicht immer ausgeglichen und entspannt. Bei einigen Oberkellnern, Kellnern und Gästen sind gelegentlich auch missmutige, überzogene Anweisungen oder Bemerkungen zu beobachten.
Manche Oberbedienstete streben offensichtlich nach höheren Etagen, weil sie vermutlich glauben, sich in besonderer, vielleicht sogar übertriebener Weise für den Betrieb engagieren zu müssen. Vernünftige und angemessene Zurückhaltung wird also in Ausnahmefällen nicht gezeigt.
Mich fragte ein Oberkellner, was ich mache, obwohl er mich schon oft beim Fotografieren gesehen hatte. Es folgte der Hinweis, dass ich eine Genehmigung der Brauerei benötige, weil im Hofbräuhaus alles geschützt sei. Ich erwiderte, dass die fotografierte Kellnerin mit den Fotos einverstanden gewesen war. Erneut verlangte er eine Genehmigung. Anscheinend hatte er unter Sehproblemen gelitten, weil er mich beim Fotografieren wahrgenommen hatte, nicht aber die zahlreichen Touristen in der Nähe, die ebenfalls fotografierten.
Weiter erklärte ich, keine gewerblichen Interessen zu haben, meine Fotos im Internet zu veröffentlichen und keine Persönlichkeits- oder Markenrechte zu verletzen. Der engagierte Ober entgegnete, dass er mit vielem, was ich im Internet geschrieben hatte, nicht einverstanden wäre. Mehr wollte er wegen der Anwesenheit anderer Gäste nicht sagen.
Oberkellner belästigt Gast
Kritik anzudeuten, aber nicht mitzuteilen, halte ich für unfair. Es erfreute mich jedoch, dass der Oberkellner meine Texte gelesen hatte. Bei diesen berufe ich mich auf das Grundrecht der freien Meinungsäußerung, das Veröffentlichungsrecht von Tatsachen, die Pressefreiheit und die Freiheit der Satire.
Vermutlich befindet sich in meinem freien Internetangebot Tivolifoto München die größte öffentliche Fotosammlung zum Hofbräuhaus ohne Qualitätsanspruch. Diese biete ich der Öffentlichkeit gemeinfrei und ohne Urheberrecht an. Die Betriebsleitung des Hofbräuhauses und die Brauerei Staatliches Hofbräuhaus können für Werbe- und Dokumentationszwecke frei über alle Fotos verfügen.
Fotografieren im Hofbräuhaus ist ein Gewohnheitsrecht aller Gäste. Sogar die Arbeitsverträge des Personals beinhalten die Erlaubnis, sich fotografieren zu lassen. Das Personal und die Stammgäste sind in der Regel beim Fotografieren behilflich. Stammgäste kennen die Lieblingsmotive der Touristen und fotografieren Tischgemeinschaften, damit alle auf dem Bild sind.
Die Betriebsleitung kennt meine Fotos und wurde in einem Schreiben mit weiteren Inhalten darüber informiert. Ein allgemeines Fotografierverbot würde sich sehr nachteilig auf den Betrieb auswirken. Um ein Verbot durchzusetzen, wäre eigenes Kontrollpersonal notwendig. Das Hofbräuhaus würde zum Gespött der Weltöffentlichkeit. Aloisius hat es vor solchem Unheil bewahrt, im Einzelfall eines Oberkellners aber bisher nicht geholfen.
Aloisius bewahrt das Hofbräuhaus vor Fotoverboten
Versucht ein einzelner Oberkellner, mit einem einzelnen Fotoverbot einen regelmäßigen Gast zu vertreiben, dann bitte ich ihn um intelligentere Vorgehensweisen. Sogar bei offiziellen, kommerziellen Foto- und Filmaufnahmen im Hofbräuhaus wird das Recht auf das eigene Bild großzügig ausgelegt. Gäste werden ohne ihr Einverständnis in Panoramaaufnahmen fotografiert und gefilmt – so wie von mir. Sie freuen sich darüber und posieren gerne. Fotografiere ich einzelne Personen, bitte ich vorher mit der Visitenkarte von Tivolifoto um das Einverständnis für die Fotos und die Veröffentlichung.
Es ist nicht davon auszugehen, dass ein Fotoverbots-Oberkellner die Interessen des Betriebs und des Freistaates Bayern vertritt, in dem Meinungsfreiheit, Wahrheit und Humor gelten. Angestellte des Gaststättenbetriebs sind keine Staatsdiener, aber sie dienen dem bayerischen Volk im weitesten Sinn, weil sie in einem privaten Betrieb eines staatlichen Unternehmens arbeiten. Wer versucht, zu herrschen, statt zu dienen, wird scheitern. Hoffentlich bleibt diese unfreundliche, unhöfliche und unbegründete Belästigung eines Gastes ein Einzelfall.
Natürlich hat das Hofbräuhaus das Hausrecht und könnte mir das Fotografieren untersagen. Ich müsste es akzeptieren, würde aber aktiv mit sämtlichen journalistischen Mitteln anstreben, dass aus Gleichheitsgründen allen Gästen das Fotografieren verboten wird. Ein allgemeines Fotografierverbot im Hofbräuhaus wäre nicht durchsetzbar und würde weltweite Empörung auslösen. Offensichtlich ist davon auszugehen, dass ein einzelner Oberkellner zu Fotoverboten neigt, insgesamt jedoch die Freiheit des Fotografierens im Hofbräuhaus erhalten bleibt.
Schließlich ist das Hofbräuhaus staatlich und gehört deshalb dem Volk der Bayern mit seinen Staatsbürgern. Man wird doch wohl noch sein Eigentum fotografieren dürfen. Die Beamten des Finanzministeriums, die Staatliche Brauerei Hofbräu und die privaten Betriebspächter könnten das Fotografieren verbieten, würden so etwas aber nicht lange durchhalten. Sie sind keine privaten Eigentümer, sondern nur vom Volk beauftragte Verwalter.
Akzeptiert ein Angestellter des Hofbräuhauses diese Zusammenhänge nicht, ist er in einem privaten Betrieb besser aufgehoben und kann dort Machtansprüche verwirklichen. Das beschriebene Verhalten war nicht gastfreundlich und leider kein Einzelfall.
Der Unsinn, das Fotografieren zu verbieten, interessierte aber diesen Oberkellner nicht. Er hatte halt wieder ein Opfer für seine Attacken gefunden. An unserem Tisch gibt es niemanden, der keine Geschichte über eine Fragwürdigkeit erzählen kann. Diese auszubreiten, würde den Rahmen sprengen, deshalb beschränke ich mich auf diesen und zwei weitere Vorfälle, die belegen, dass der Oberkellner übertriebene Machtansprüche stellt.
So wie er sich aufführt, macht ihm die Arbeit keine Freude. Das sieht man ihm an. Gegen Ende des Stammtisches für Junge Musikanten im Juni 2025 störte der Oberkellner die Gäste der Veranstaltung mit der Geburtstagsfeier von Zwillingen. Er brüllte durch das gesamte, gemütlich musizierende Bräustüberl: Aufhören! Betriebsschluss! Dienstschluss! Musikanten und Gäste erzitterten vor dem militärischen, lauten Befehlston des kommandierenden Obers. Meine innere Schlagzeile lautete:
Oberkellner vertreibt Gäste
Es folgten zahlreiche Proteste. Er rechtfertigte sich mit der Begründung, das Personal habe ein Recht auf das pünktliche Dienstende. Dabei hatte er aber offensichtlich nur sich gemeint, weil der freundliche Tischkellner mitgeteilt hatte, dass er gerne noch eine Stunde bleiben würde. Ich protestierte ebenfalls und wurde vom Ober mit der beleidigenden Beschimpfung ausgezeichnet: „Sie sind der Schmierfink vom Hofbräuhaus.“ Wiederum fiel mir eine Schlagzeile ein:
Oberkellner beleidigt Gast
Stolz über diese Beförderung verließen meine Kameraden und ich das Schlachtfeld wie bei der Vertreibung aus dem musikalischen Paradies. Der Ober hatte die Schlacht im Alleingang gewonnen. Unsere vertriebene Truppe traf sich mit der ebenfalls geschlagenen musikalischen Einheit zum Kriegsrat vor dem gastfreundlichen Wirtshaus.
Was hier über den militärischen Oberkellner besprochen wurde, unterliegt leider der Geheimhaltung und dem Jugendschutz. Es waren aber nur verständnisvolle Worte über diesen unfreundlichen Akt der Geschäfts- und Rufschädigung des Hofbräuhauses und über die Vertreibung der Gäste.
Die Bezeichnung Schmierfink wird oft mit Nazi-Symbolen, Nazi-Parolen und Lügenpresse in Zusammenhang gebracht. So etwas unterstelle ich dem Ober nicht. Sein Auftritt hatte eher etwas Militärisches. Deswegen beförderte sich der Ober zum hohen militärischen Dienstgrad Oberst. Der Oberstkellner hatte die Saalschlacht wie ein wild gewordener Rausschmeißer im Alleingang gewonnen.
Jeder Wirt und Gastfreund hätte bei der gemütlichen, friedlichen Stimmungslage ein Auge zugedrückt, weil sich die Müdigkeit der Gesellschaft von selbst einstellt, noch Umsatz generiert wird und die jungen Musikanten am Morgen Verpflichtungen haben.
Alle anderen Oberkellner hielten sich bei den zahlreichen bisherigen Musikantenstammtischen im Bräustüberl diplomatisch zurück und vermieden es, das Geschäft, den Betrieb und den Ruf zu schädigen.
Noch ein Wort zu meiner Kritik: Mir ist bewusst, dass ich Personal im Hofbräuhaus nicht beleidigen oder verleumden darf. Es ist aber erlaubt, die Wahrheit zu schreiben und die Mittel der Satire zu verwenden. Bei dieser Kunstform werden Personen, Ereignisse oder Zustände kritisiert, verspottet oder angeprangert. Stilmittel sind Übertreibungen oder Untertreibungen ins Lächerliche.
Beim Oberst fehlte nur noch die Drohung, das Bräustüberl mit dem Sicherheitsdienst sofort räumen zu lassen. Diese hatte der respektable Oberkellner aber bereits am Münchner Tisch in der Schwemme ausgesprochen, als für einen amerikanischen Football-Verein reserviert war. Statt uns freundlich darauf hinzuweisen, hat er uns mit unfreundlichen Worten verscheucht. Vermutlich will er weiterhin Stammgäste vertreiben. Ich vertraue jedoch auf die göttlichen Ratschläge unseres Münchners im Himmel.
Außerdem habe ich den Oberkellner nicht beleidigt, sondern er mich mit dem Schimpfwort „Schmierfink“. Großzügig zeige ich ihn nicht an und erwarte sogar keine Bitte um Entschuldigung. obwohl es sich eigentlich gehört. Ich weise lediglich seine Vorgesetzten und die Öffentlichkeit darauf hin, dass er Gäste belästigt, vertreibt und beleidigt. Vielleicht wollte er nur provozieren. Auch in dieser Angelegenheit bitte ich ihn, so wie beim Fotografieren, um eine intelligentere Vorgehensweise.
Oberkellner belästigt, vertreibt und beleidigt Gäste
Sein für das Hofbräuhaus bedauernswertes und rufschädigendes Verhalten veranlasste mich nur, ihn mit dem angesehenen militärischen Rang eines Obersts auszuzeichnen. Immerhin schenkte er der Öffentlichkeit diese neue Tivoligeschichte aus dem Hofbräuhaus. Dafür danke ich ihm und wünsche ihm viel Erfolg für seine Gesundheit und die beruflichen und privaten Wege. Aus betrieblicher Sicht war die Gästevertreibung begründbar, nicht aber die Beleidigung eines Gastes.
Insgesamt ist mein Schreiben über das Hofbräuhaus wohlwollend und kritisch, jedoch nicht beleidigend oder mit falschen Tatsachenbehauptungen. In einem solchen großen Betrieb kommt es zwangsläufig zu Problemen. Eine kluge Betriebsleitung geht sachlich damit um und sollte eigentlich einem Kritiker dankbar sein, wenn seine Kritik berechtigt, begründet, nachweisbar und bezeugt ist.
Wir einheimischen Gäste des Hofbräuhauses verstehen uns als Botschafter der Gastfreundschaft in München und Bayern. Mit Gastfeindlichkeit, die belästigt, beleidigt und vertreibt, können wir nichts anfangen. In ein bayerisches Wirtshaus gehören die Gastlichkeit und die Liberalitas Bavariae.
Natürlich ist das Hofbräuhaus kein Tanzlokal, außer bei Veranstaltungen. Wegen der gelungenen Musik in der Schwemme kommt es aber vor, dass ein Paar zu tanzen beginnt. Der Platz ist ausreichend. Niemand wird behindert oder belästigt. Alle Gäste freuen sich über eine gekonnte Tanzeinlage. Was macht der Oberst? Von weitem hat er seine Opfer schon erspäht, kommt mit schnellen Schritten und verbietet das Tanzen.
Alle anderen Oberkellner lassen Tanzpaare wohlwollend gewähren. Er hat etwas gegen diesen Ausdruck der Lebensfreude und des Musikgenusses. Niemanden hat das gestört. Das Tanzverbot des Obersts ist mir schon mehrfach berichtet worden. Als ich es aber selbst gesehen hatte, beschloss ich, es aufzuschreiben. Solche Verbote beschränken die Freiheit und schädigen das Geschäft.
Die zwei Vorfälle teilte ich einem langjährigen Stammgast mit. Daraufhin berichtete er mir seine Oberst-Geschichte. Er wollte sich als Stammgast Hofbräuhaus-Münzen kaufen, der Oberst behauptete, dass dies nur mit einer Stammgastkarte möglich sei. Andere Oberkellner lassen den Kauf bei gesichtsweiser Bekanntschaft zu. Einer Tochter des Stammgastes wurde der Kauf gewährt, weil sie die Münzen in großem Umfang für ein Geschenk benötigte.
Unzweifelhaft ist, dass nur Stammgäste diesen Service beanspruchen. Alle Gäste, die darum bitten, verstehen sich als Stammgäste und haben recht. Ich habe keine Stammgastkarte und bekomme ohne Probleme die Münzen, verwende sie aber nur zum Verschenken. Das Hofbräuhaus wirbt sogar auf der Webseite mit der eigenen Währung:
„Die alte Tradition der Bierzeichen lebt bei uns weiter! In Erinnerung an die Marken, mit denen die Hofbediensteten früher ihr Bier bezahlten, wurde die Hofbrauhaus-eigene Währung wieder eingeführt. Ein Bierzeichen entspricht einer Maß Bier. Kaufen Stammgäste zehn Bierzeichen, bekommen sie ein elftes gratis. Die Stammgäste weisen auch immer wieder darauf hin, dass es sich dabei um eine stabile Währung ohne Kursschwankungen handelt: „Heutzutags kriegst nirgends mehr so vui Prozente wia im Hofbräuhaus.“ scherzen unsere Stammgäste. Jedes Jahr legen wir eine neue Edition der eigenen Hofbräuhaus-Münzen auf.“
Einem anderen Stammgast verbot der Oberst aus Brandschutz- und Fluchtweg-Gründen, sich mit einem Stuhl an das Ende des Tisch 35 zu setzen. Das störte niemanden und erweiterte den Münchner Tisch traditionell um diesen Stuhlplatz.
Ich hatte in meiner Anfangszeit oft dort gesessen. Der Stuhl ermöglichte einem später kommenden Gast, sich zu seinen Münchner Bekannten zu setzen. Nein, diese Freiheit ließ der Oberst nicht mehr zu.
Einige Tage später berichtete mir wiederum ein anderer Stammgast, dass genau derselbe Oberst selbst einen Stuhl für jemanden hingestellt hatte, um eine große Gruppe zu platzieren. Da fragt man sich doch!
Ist der Stuhl nicht besetzt, schützt er die Tischgäste vor den Hinterteilen und Rucksäcken der fotografierenden Touristen. Vermutlich aus diesen Gründen wurde er in der Vergangenheit dauerhaft dort platziert. Dieser Service für die letzten Münchner Tischgäste war leider aufgegeben worden.
Selbstverständlich wird die pünktliche Beendigung des Betriebs in der Schwemme um 24:00 Uhr mit freundlichen Aufforderungen des Personals durchgeführt. Das gilt auch für das Bräustüberl. Dort hatten die montäglichen Musikantentreffen eine Sonderstellung. Gelegentlich wurden sie bis in die Morgenstunden durchgeführt. Der Ausschank und Service waren beendet, aber man konnte sich bei einer letzten Bestellung mit Getränken versorgen.
Seit 2025 wird auch das Bräustüberl um 24:00 Uhr geschlossen. Die Bediensteten bieten nach 23:00 Uhr die letzte Bestellung an. Ich habe kurz vor 23:30 Uhr noch ein Bier bekommen. Um 23:30 Uhr bat mich ein Kellner, aufzubrechen. Mein Glas war noch gut gefüllt. Die Musikanten mussten aufhören.
Wie gewohnt wollte ich noch etwas bleiben, in Ruhe austrinken, der Musik zuhören und das Gespräch beenden. Die Aufforderung zum Aufbruch und zum Musikabbruch veranlasste mich dazu, dem Bediensteten vorzuhalten, das Dienen mit dem Herrschen zu verwechseln. Ich protestierte gegen diese Beschränkung meiner Freiheit als Gast.
Wir hätten nämlich noch eine halbe Stunde für Musik und Gespräch nutzen können. Es stellte sich die Frage, warum es nicht den Musikanten und Gästen überlässt, den Abend zu beenden – so wie in den vielen vorangegangenen Jahren.
Vor Corona hatten die Musikantenstammtische immer ein offenes Ende. 2025 wird diese Freiheit beschränkt. Da kann es schon zu überzogenen Reaktionen und Provokationen kommen. Aus Gaudi kann etwas Unpassendes herausrutschen, das missverständlich ist und in die Richtung geht, dienen mit herrschen zu verwechseln.
Freiheitsbeschränkungen vertreiben Münchner Gäste
Insgesamt fragt man sich, warum der Betrieb traditionelle, den Gästen gewohnte Freiheiten beschränkt. Hat das vielleicht etwas mit der erneuten Verlängerung des Pachtvertrages und dem Ausscheiden einer bei Stammgästen beliebten Person aus der Betriebsleitung zu tun? Solche Auffälligkeiten passen in das Gesamtbild des neuen Hofbräuhauses.
Den ausgeschiedenen Wirtsbruder hat man wenigstens noch gelegentlich an den Stammtischen gesehen. Das Wirtsehepaar scheint sich in den Gasträumen nur aufzuhalten, wenn ich nicht anwesend bin, so wie die vielen in der Werbung angegebenen Stammgäste. Eine Gästebetreuung durch die Betriebsleitung, Serviceleitung und Oberkellner habe ich in der Vergangenheit und ist in der Gegenwart nicht wahrgenommen.
Ich bin regelmäßiger Gast im Hofbräuhaus und schätze das Angebot – natürlich nicht in allen Bereichen. Niemand kann es allen recht machen. Ich habe keinen Stammgast-Ausweis, keinen Stammgast-Maßkrug und nur ausnahmsweise Stammgast-Münzen, um sie zu verschenken. Mein bevorzugter Tisch gehört allen Gästen. Wöchentlich zweimal bitte ich die am Tisch 35 anwesenden Gäste, dass ich mich dazusetzen darf. Meine Zeche beträgt monatlich etwa 500 €.
Dieser regelmäßige Tisch ist traditionell der Münchner Tisch. Wir sitzen gerne mit internationalen Gästen zusammen und lassen sie sich dazusetzen. Erwarten wir kurzfristig noch Bekannte, bitten wir fragende Gäste, andere Plätze zu suchen. Neue Gäste, die bereits anwesende Gäste nicht grüßen und für das Dazusetzen nicht fragen, werden abgewiesen. So ein unfreundliches Verhalten widerspricht altbayerischen Traditionen und wird den Abgewiesenen erklärt. Wenn diese anschließend einsichtig fragen, sind sie willkommen.
Fragen Gäste einen Kellner nach freien Plätzen, zeigt dieser meist im Arbeitseifer einfach auf seine Umgebung. Die Gäste fühlen sich dann berechtigt, sich zu setzen, ohne die bereits Anwesenden zu fragen. Beide Verhaltensweisen widersprechen der Wirtshauskultur. Solche Gäste werden ebenfalls abgewiesen.
Darüber beschwerte sich ein Kellner schon zum zweiten Mal bei einem Oberkellner. Das Problem wurde beides Mal einvernehmlich gelöst. Die Abweisungen waren gerechtfertigt: einmal, weil ein kurzfristig erwarteter Bekannter an den Tisch kam, ein anderes Mal, weil die abgewiesenen Gäste nach der Belehrung fragten und sich dann dazusetzen konnten.
Der Kellner begründete die Verständigung des Oberkellners mit dem Hinweis, er sei verpflichtet, abweisende Gäste zu melden. Wir einigten uns darauf, solche Angelegenheiten künftig direkt zu regeln.
Das Platzieren der Kellner und Oberkellner, ohne die bereits anwesenden Gäste zu fragen, ist unfreundlich und beschämend für ein bayerisches Wirtshaus. Solche Machtansprüche sind ungerechtfertigt, waren anderswo aber üblich, z. B. in der ehemaligen DDR. Im Staatlichen Hofbräuhaus widersprechen sie der bayerischen Wirtshauskultur – auch wenn das Platzieren aus Habgiergründen in der Münchner Innenstadtgastronomie zunimmt. Habgierige Wirte, Kellner und Oberkellner verwechseln das Dienen mit dem Herrschen.
Als staatliches Wirtschaftsunternehmen hat das Hofbräuhaus Vorbildfunktion. Die anwesenden Gäste bestimmen die Tischgemeinschaft, nicht das Personal. Haben Angestellte andere Meinungen und kommen aus anderen Kulturkreisen, ist die Betriebsleitung gut beraten, sie über bayerische Traditionen und kulturelle Eigenheiten zu belehren. Internationale Gäste kommen doch wegen dieser Eigenheiten. Gleichmacherei würde den Tourismus als Geschäft erübrigen.
Das ungefragte Platzieren wird in Einzelfällen auch von Oberkellnern mit der Berufung auf das Hausrecht betrieben. Oft stammen sie ebenfalls aus anderen Kulturbereichen mit verschiedenen, außerbayerischen Sichtweisen von Autorität. Auch bei solchen Vorgesetzten wird der Betriebsleitung die Fortbildung empfohlen.
In der Schwemme fällt auf, dass Kellner immer mehr platzieren. Im Sinne einer Gästebetreuung ist das lobenswert. Werden aber die bereits anwesenden Gäste übergangen, widerspricht es der gebotenen Höflichkeit und der altbayerischen Tradition.
Höhepunkt der Ungastlichkeit ist das Umsetzen von Gästen, um an langen Tischen große Personengruppen zu platzieren. Das ist nach meiner Meinung in Ordnung, wenn Gäste es unter sich regeln, nicht aber, wenn das Personal eingreift.
Neue Gäste, auch große Gruppen, sollen sich selbst einen Platz suchen und warten, bis Plätze frei werden, oder anderswo hingehen. Umgesetzte Gäste sind in der Regel mit einem neuen Platz weniger zufrieden, weil sie sich den vorherigen ausgesucht hatten.
Die neuen Gäste freuen sich, aber die Unzufriedenheit der alten hätte vermieden werden können, wenn sich die neuen selbst einen Platz gesucht hätten. Zudem kann das Umsetzen den neuen Tisch durcheinanderbringen. Insgesamt sollen Gäste die Tischgemeinschaft selbst bestimmen, ohne die Mitwirkung von Personal mit falschen, ungastlichen Machtansprüchen und aus Gründen der Habgier.
Das Hofbräuhaus hat Platz genug. Das Platzieren in bestimmten Servicebereichen ist überflüssig – genauso wenig wie das Reservieren. Eine große Gruppe, die in Hauptbetriebszeiten kommt, muss mit Plätzen in den hinteren Bereichen zufrieden sein und braucht nicht bei der Musikbühne platziert zu werden. Auch wenn sich neue Gäste nicht trauen, andere Gäste anzusprechen, ist das keine Angelegenheit der Bediensteten.
Über die Bezahlung der vielen Angestellten im Hofbräuhaus wird nicht gesprochen. Personalprobleme nimmt man allerdings nicht wahr, weil vermutlich hohes Trinkgeld lockt. Touristen, die das weltweit berühmteste Wirtshaus besuchen, zeigen sich meist von der großzügigen Seite und würdigen die Leistungen der Bediensteten. Sogar die Musikanten bekommen Trinkgelder. Ihre Löhne kann ich ebenfalls nicht beurteilen. Interessanterweise sind sie in einem mir bekannten Fall seit mehr als einem Dutzend Jahren gleich geblieben,
Die allgemeine Lohn-Preis-Entwicklung in einem so langen Zeitraum hat sich erheblich verändert. Man fragt sich, ob das Hofbräuhaus trotz des großen Erfolgs sparen muss. Als regelmäßiger Gast kenne ich und spreche mit Musikanten. Dabei erfahre ich, dass viele nicht nur wegen des Geldes, sondern auch wegen der Freude an der Musik und des gemeinsamen Spiels arbeiten. Was manchen fehlt, ist die Anerkennung und Wertschätzung ihrer anspruchsvollen und anstrengenden Tätigkeit durch den Betrieb, die allerdings bei den Gästen gegeben ist.
Bei der Preisentwicklung kommt es immer wieder zu Auffälligkeiten. Derzeit wird der Münchner Wurstsalat sauer angemacht mit Zwiebelringen für 12,50 € in der Speisekarte angeboten. 2024 kostete er 13,20 €, hatte aber eine Scheibe Brot zusätzlich. Allerdings ist diese vielfach zurückgegangen, weil sie vorportioniert, vertrocknet und deshalb ungenießbar war. Brotscheiben befinden sich 2025 nicht mehr auf der Speisekarte. Das preiswerteste Brot ist die Semmel oder das Pfennigmuckerl für 1,60 €. Weil Brot zum Wurstsalat dazugehört, ergibt sich ein neuer Preis von 14,10 €.
Die versteckte, getarnte Preiserhöhung wollte ein Oberkellner als Preisminderung hinstellen. Solche Tricksereien sind aber schnell entlarvt. Touristen entgehen diese Feinheiten. Stammgäste werden für dumm verkauft. Das wird schon lange mit anderen Gerichten betrieben. Zum Schweinsbraten gehört ein Krautsalat oder Sauerkraut. Der wird im Hofbräuhaus einfach weggelassen, weil Touristen den traditionellen Umfang des Gerichts nicht kennen. Beides bietet man 2025 zum Preis von 22,60 € an.
Bei den Speisen ist zugutezuhalten, dass die Burgerisierung abgelehnt wird und bayerische Traditionen gewahrt bleiben – mit Ausnahme der Tricksereien. Die Qualität der Essensangebote wechselt allerdings. Preise bei den einfachen Gerichten wie Würstl und Leberkas sind zu hoch.
Hinweise auf die hohe Preislage in der Innenstadtgastronomie lasse ich nicht gelten. Zugegeben befindet sich das Hofbräuhaus in einem moderaten Bereich. Beim Bier ist Augustiner deutlich günstiger. Im Hofbräuhaus wäre es unfair, Preise mit den Immobilienpreisen zu begründen. Die Immobilie befindet sich nämlich im Staatsbesitz. Die Vorzüge des staatlichen Eigentums werden aber offensichtlich nicht an das Staatsvolk weitergegeben.
Auch das lobenswerte Musikangebot rechtfertigt keine hohen Preise. Bei Preiserhöhungen schließt man nämlich Musikanten und vermutlich weiteres Personal aus.
So hohe Preise wie beim Schweinsbraten in einem Wirtschaftsunternehmen des Freistaats richten sich nicht mehr an das Volk der Bayern, sondern nur mehr an die Touristen.
Letztlich hält die Staatsverwaltung die Staatsbürger für dumm und vertreibt sie aus dem Hofbräuhaus, um nur mehr Geld mit Touristen zu verdienen. Vertreiben und für dumm verkaufen lasse ich mich nicht. Bedauernswert wird die Zukunft, der die Jugend ausgesetzt ist.
Preise nur für Touristen
Wie bei Augustiner mit dem preiswerten Bier könnte der Staat die Preisgestaltung des privatwirtschaftlichen Betriebs zum Wohl der Bürger beeinflussen, ohne dass ihm übertriebener Sozialismus vorgeworfen wird. Schließlich nennt sich die in Bayern immer noch staatstragende Partei sozial.
Gespannt bin ich, wie sich die für 2026 geplante Steuersenkung in der Gastronomie im Hofbräuhaus auswirken wird. Man könnte formulieren, dass im Hofbräuhaus ohnehin keine Bayern verkehren, und Touristen auszunehmen, diene schließlich dem Volk, weil die Staatskasse gefüllt wird.
Solche Zusammenhänge präsentiert Tivolifoto in bislang sieben Sammlungen von Hofbräuhaus-Geschichten. Die 2026er Speisekarte nach der Steuersenkung veranlasst mich bestimmt zu einer neuen Tivoligeschichte.
Die Titelbilder haben das Standardformat 3 × 4 mit Fotos und Text. Anfänglich war der Titel in die Bilder integriert. Neuerdings lasse ich ihn weg. Die Titel beziehen sich nicht mehr auf Fotobücher, sondern auf Tivoligeschichten aus dem Hofbräuhaus.
Als Autodidakt habe ich keine beruflichen Hintergründe in Fotografie, Webdesign und Texterarbeitung. Ich lerne lebenslang im Internet und biete meine Beiträge nur zur Unterhaltung an – für mich und die interessierte Öffentlichkeit.
Die Sperger Gaststättenbetrieb OHG und die Gastfreunde Personalüberlassungs GmbH leben vom Tourismus. Für beide Betriebe und die gemeinsame Geschäftsführung gilt:
Gastfreundlichkeit kann man
nicht verordnen, aber fördern
Werden Probleme unter den Teppich gekehrt, verschlimmert man sie. Zahlreiche Gaststättenskandale belegen die Erkenntnis. Platzieren ohne Befragung und Zustimmung der anwesenden Gäste ist falsch verstandene Gastfreundlichkeit und wird immer mehr zur Gastfeindlichkeit wegen Habgier. Das Hofbräuhaus hat vor einigen Jahren auch Platzierungsversuche geprüft, diese aber erfreulicherweise wieder aufgegeben. Aloisius hat geholfen.
Außerdem gilt: Platzieren ist im Hofbräuhaus unsinnig, weil es sich von selbst füllt. Auch noch den letzten Platz mit Platzieren besetzen zu wollen, ist nur ein Zeichen von Habgier.
Meine Kritik betrifft Angestellte, die vermutlich versuchen werden, einen Kritiker loszuwerden. Es liegt aber kein Fehlverhalten meinerseits vor. Im Gegenteil: Ein Oberkellner hat mich belästigt, beleidigt und vertrieben. Ein anderer Oberkellner hat Hausverbot angedroht, wenn wir Gäste am Tisch abweisen. Dass wir berechtigt waren, wurde einvernehmlich geklärt. Das Fehlverhalten liegt somit in Einzelfällen beim Personal. Im Regelfall sind die Serviceangestellten freundlich, höflich und fleißig. Gelegentlich ergeben sich Auffälligkeiten, die vielfach in der hohen Arbeitsbelastung begründet sind.
Beispielsweise vergessen Kellner und Oberkellner, ihnen vom Sehen bekannte Personen zu grüßen. Ich erinnere mich noch an Herrn Sperger sen., wie er von Tisch zu Tisch ging, die Gäste begrüßte und nach ihrer Zufriedenheit fragte (siehe Fotosammlung 2000–2006). Seine Söhne folgten diesem vorbildlichen Wirtsverhalten – aber nur in der Anfangszeit der Bewerbung um die Pacht. Heute ist keine Wirtspersönlichkeit mehr wahrzunehmen.
Kellner und Oberkellner grüßen nicht
Vom vorgesetzten Personal sieht man meist nur Oberkellner, die als Gastgeber durch Tischreihen gehen. Manche werden nicht bemerkt, weil sie ruhig und besonnen ihre Pflichten erledigen. Andere verhalten sich wie Aufseher oder Kontrolleure, die ständig auf der Suche nach auffälligem Verhalten mit misstrauischen, unmutigen Gesichtern patrouillieren.
Einige übersehen sogar die ihnen vom Sehen bekannten regelmäßigen Gäste oder schauen absichtlich weg, ohne zu grüßen. Dann grüße ich freundlich, was in Andeutungen fast unwillig erwidert wird. Die Höflichkeit würde gebieten, dass die jüngeren Angestellten als Repräsentanten der Betriebsleitung einen Ihnen bekannten Senior zuerst begrüßen. Ich beschwere mich aber nicht. Manchmal denke ich nur, einige Bedienstete sollten sich schämen, weil sie sich nicht so verhalten, wie es sich für einen privaten Betrieb in einem vorbildlichen, staatlichen Unternehmen gehört.
Dabei ist nochmals zu betonen, dass es sich um Ausnahmen handelt. Sie betreffen nicht den gesamten Betrieb, sind selten und gelegentlich wegen der Arbeitsbelastung verständlich.
Im Folgenden präsentiere ich Geschichten. die nur Auffälligkeiten von Gästen und Kellnern betreffen. Meine Auswahl bietet Satiren über zwölf Gäste oder Gästetypen an. Das Verhalten der Angestellten wird in sechs Beiträgen humorvoll dargestellt. Zu bedenken ist, dass sie auch nur Menschen sind, die nicht fehlerfrei arbeiten. Einige haben aber einen Bedarf an Höflichkeit, Ehrlichkeit und Weiterem.
Sogar ein schreibender Gast im Hofbräuhaus macht Fehler und ist nicht immer gleich gestimmt. Dann muss man doch sachlich, freundlich und humorvoll zum Einvernehmen kommen. Insgesamt bin ich für die Leistungen des Personals dankbar und zufrieden. Etwas besser machen können Gast und Wirtshaus immer. Niemand hat die Weisheit, die Stimmung und das Wohlverhalten mit dem Löffel gefressen.
Gäste I
Gäste II
Ich bin einer der wenigen Münchner, die noch die Schwemme besuchen, kann jedoch nicht alle Wochentage beurteilen. Werden die letzten vertrieben, stirbt das Hofbräuhaus nicht, aber Tourismus stirbt am Übertourismus.
Tourismus stirbt am Übertourismus.
Die Erkenntnis in dieser Formulierung stammt von mir. Der Hl. Geist hat sie mir mit der Erleuchtung kurz nach der Sommersonnenwende geschenkt. Dann verirren sich einzelne Sonnenstrahlen für einige Minuten und Tage etwa um 18:00 Uhr an den Tisch 35 in der hohen Schwemme.
Zum Übertourismus erinnere ich an die Tourismus-Aussage von Hans Magnus Enzensberger aus den späten Fünfzigerjahren. Die Feststellung gilt heute mehr als in der Vergangenheit:
„Der Tourismus zerstört das, was er sucht,
indem er es findet.“
Neuerdings wird ein Index zum Übertourismus auf der Basis von Daten angeboten – Flipbook zum Übertourismus. Einzelne Hotspots wie das Hofbräuhaus werden allerdings bislang nicht erwähnt.
Ich sitze in der Regel während der gesamten musikalischen Abendunterhaltung am Tisch 35 in der hohen Schwemme. Vor mir steht ein Banner mit den Landesfarben Weiß und Blau. Der Tischschmuck drückt aus, dass hier einer der letzten Bayern und Wahlmünchner im Hofbräuhaus sitzt – mehr nicht. Touristen zeigen auf das Banner und fotografieren es. Manche fragen sogar gezielt, ob sie sich zu einem Einheimischen dazusetzen können. Fragen Preußen nach Plätzen, erkläre ich ihnen:
Des is da Preißnschreck,
es brauchts eich oba ned firchtn.
Die bayerischen Rauten haben keinen politischen Anspruch, sondern nur einen menschlichen, aufgrund meiner Herkunft. Den Ausdruck bin ich den Eltern, der Natur und unserem Land schuldig. Sie haben Bayern und München zum Touristenziel gemacht.
Die Geschäftemacher der Gegenwart missbrauchen häufig unsere Traditionen aus Habgier oder selbstverständlich aus ehrbarem Geschäftssinn.
Das Hofbräuhaus wirbt mit über 125 Stammtischen und mit ca. 3.500 Stammgästen. Entweder sie existieren nur auf dem Papier oder kommen bloß, wenn ich nicht in der Schwemme sitze. Dort sind Münchner und Bayern nur in Ausnahmefällen wahrzunehmen. Das werden alle Einheimischen bestätigen.
Ich sitze allerdings gerne mit Touristen zusammen und erkläre ihnen, dass sie sich hier nicht in Deutschland, sondern in Bayern befinden. In Gesprächen führe ich den Sachverhalt aus und verweise auf die Inhalte meiner Tivoligeschichte Freiheit für Bayern – politisches Manifest und Volksmusik. Meine Fotobücher belegen das einvernehmliche Zusammensein von Touristen und Einheimischen, weisen allerdings auch auf den Übertourismus hin.
Die Onlinewerbung des Hofbräuhauses beinhaltet vorwiegend Einheimische in Wirtshaustrachten und mit heimatlichen Attributen, z. B. historischen HB-Maßkrügen. An meinen Besuchstagen in der Schwemme ist dieser Personenkreis nur in Ausnahmefällen zu sehen. Für mich wird er in der Werbung vorgetäuscht. Ein Teil der im HB-Internetangebot abgebildeten Personen ist bereits verstorben. Lebendig sind aber die Musikanten in Tracht, die sich umsonst für Hofbräuhaus-Werbung fotografieren lassen. Zu meinem Bekanntenkreis in der Schwemme gehören auch einige Vereinstrachtler, die sich gerne für Fotos anbieten.
Bei Touristen erwähnt die Werbung meist nur Prominente, die ansonsten in eigenen Welten leben, im Hofbräuhaus aber unters Volk gehen. Schließlich ist ein Besuch im Hofbräuhaus Pflicht für alle Besucher in München. Das wissen auch die Einheimischen, wenn sie Verwandtenbesuch bekommen. Dem wird das Hofbräuhaus gezeigt, ansonsten geht man wegen der Touristen nicht zu ihren Zielen. Kurz nach Corona habe ich erlebt, wie ein einheimisches, bayerisches Hofbräuhaus wäre – ein Wunschtraum.
Ein Teil meiner Motivation, im Hofbräuhaus zu fotografieren, war anfänglich die große Freiheit, dass alle Gäste zu jeder Zeit die Kameras und Handys nutzen. Nach zehn Fotobüchern wurden mir die Texte wichtig, weil sich die Fotomotive wiederholten. Ich habe praktisch bei den touristischen Gästen nichts Neues mehr gesehen. Mit Texten sind Eindrücke zum Verhalten besser mitzuteilen als mit Fotos. Aus dem Fotorausch wurde ein Schreibrausch, aus dem Fotografen ein Schmierfink.
Kein Wunder, dass manche die Wahrheit nicht vertragen. Bei den Fotos war das nicht so schlimm. Die sind nämlich oft stumm und beziehen sich auf Äußerlichkeiten. Meine heutige Motivation für die Hofbräuhaus-Besuche betrifft vorrangig den Bekanntenkreis und die hervorragende Musik. Das Schreiben ist nur ein Nebeneffekt. Ich möchte es jemandem mitteilen, wenn mir etwas besonders gefällt oder missfällt. Vor Corona waren öffentliche Fotobücher für mich der beste Weg, mich auszudrücken.
Das Wirtschaftsunternehmen des Freistaats Bayern und die Gaststätten OHG haben meinen bisherigen Fotos und Texten zum Hofbräuhaus nicht widersprochen, weil sie sachlich, konstruktiv und wahrhaftig sind. Sie halten meine Kritik und den Humor aus. Beleidigt mich jemand als Schmierfink, möchte er mich loshaben. Einen Kritiker mundtot zu machen, würde das Gegenteil bewirken.
Vom Betrieb erwarte ich keine Stellungnahme zu diesem Beitrag, bitte aber darum, die erwähnten Personen zu belehren. Sicherlich gehören Belästigen, Vertreiben und Beleidigen nicht zu den Eigenschaften der privatwirtschaftlichen Gaststättengesellschaft und des staatlichen Wirtschaftsunternehmens Hofbräuhaus.
Das Argument, im Hofbräuhaus sei es nicht anders als in anderen Wirtshäusern, lasse ich nicht gelten. Anderswo gibt es private Eigentümer oder Pächter von privatem Besitz. Der Betrieb von Staatseigentum in historisch, städtisch und touristisch besonderer Lage ist zu qualitativ hochstehenden Angeboten verpflichtet.
Jetzt könnte mir jemand den Rat geben, wenn mir die gegenwärtigen Besuche im Hofbräuhaus nicht gefallen würden, dann müsste ich ja nicht mehr hingehen.
Andererseits habe ich als Münchner und Bürger des Freistaates Bayern das Recht, in einem staatlichen Wirtschaftsunternehmen heimatliche und gefällige Angebote zu bekommen.
Touristen wollen das doch auch, wissen aber meist nicht, wie es geht. Der Gaststättenbetrieb weiß es und ist in besonderer Weise verpflichtet, ein Repräsentant der bayerischen Wirtshauskultur, des Volkes und des Freistaats zu sein. Das kann man auch mit internationalem Personal, wenn es richtig gebildet und geleitet wird.
Jetzt ist zur Kunstform Satire doch noch ein wenig Ernst hinzugekommen. Insgesamt muss die Gaudi sein. „Ohne Gaudi is ois nix“, betitelte der große niederbayerische Musiker und Sänger Fredl Fesl (1947–2024) seine Autobiografie. Zur Gaudi und Unterhaltung empfehle ich meine Fotoalben.
Mit den Fotobüchern konnte ich viel im Onlineangebot herzeigen. Es blieben viele Fotos auf dem PC, also offline, übrig. Im Lauf der Jahre ist mein Fotospeicher zunehmend öffentlich geworden.
Die Online-Speichermöglichkeiten und Geschwindigkeiten im Internet waren gewachsen. Öffentliche Fotoalben wurden mir wichtig. Es entstanden zahlreiche Fotoalben bei Google Fotos, die ich in sechs Sammlungen anbiete.
Dass aus der kleinen Pflanze Hofbräuhaus bei Tivolifoto von 2015 einmal eine Kategorie und ein Menü Hofbräuhaus werden, hätte ich mir nie gedacht.
Anfänglich wollte ich nur fotografieren, dann bin ich zum Schmierfink vom Hofbräuhaus befördert worden. Immerhin veranlasste das ein göttlicher Ratschluss.

Zu den vielfältigen Aufgaben eines Schmierfinks vom Hofbräuhaus gehört auch das Verfassen von Begleittexten zu den Beiträgen.
Das Beitragsbild und der Titel verlinken den Beitrag. Der Text beschränkt sich auf weniger als 50 Wörter. Was manchmal gar nicht so einfach ist.
Der Schmierfink vom Hofbräuhaus
Auffälligkeiten bei den Angeboten und beim Personal des Hofbräuhauses werden mit sachlichen und satirischen Mitteln beschrieben und kritisiert. Begründete Alternativen zeigen sich aus der Sicht eines regelmäßigen Gastes. Hinzu kommt eine Zusammenfassung aller Beiträge von Tivolifoto zum Hofbräuhaus mit verlinkten Titeln, Titelbildern und Sammlungen.
Aloisius hilft im Hofbräuhaus
Die Hilfen des Münchners im Himmel zeigen sich im Hofbräuhaus. Der Engel Aloisius erfreut Gäste und Personal, bewirkt aber auch Kritik. Ein Figuren-Set drückt frohlocken, zweifeln, schimpfen, überbringen und genießen aus. Es veranlasst zum Spielen und Schenken. Die Geschichten verstehen sich als Satire und Gaudi.
Bayern und Preißn im Hofbräuhaus
Ein Bayer ist man laut der Verfassung des Freistaats Bayern von 1946: „Die Staatsangehörigkeit wird erworben durch Geburt, Legitimation, Eheschließung und Einbürgerung.“ Preißn ist das bayerische Wort für Nord- oder Ostdeutsche und Menschen aus der allgemeinen, nicht bayerischen Fremde, z. B. Tourismusgäste oder Fachkräfte mit Migrationshintergrund, aber nur bei missfallendem Verhalten.
Das Neuste aus dem Hofbräuhaus
Mein Neustes ist zwar ein Superlativ, aber vieles versteht sich als nicht so neu, z. B. Maßkrugklopfer, Lärmstörer, Banksteiger, Habgierkellner, Fotorauschige, Schreibrausch und Kastlmenschen. Bislang hat jedoch niemand über solche Neuigkeiten geschrieben. Die Geschichten aus dem berühmt-berüchtigten Weltwirtshaus werden mit acht Episoden in der vierten Folge fortgesetzt.
Das Letzte aus dem Hofbräuhaus
Die dritte Folge der Geschichten aus dem Hofbräuhaus betrifft Aufgebote, Beiträge, Geheimnisse, Platzversitzer, Tischgemeinschaften, Sauereien, Schweinswürstl und Geschenke. So eine bunte Mischung kann nur unter der ernsthaften Bezeichnung „Das Letzte“ zusammengefasst werden. Am Anfang steht das letzte Aufgebot, das Ende fragt, ob es das Ganze wirklich braucht.
Von Hirschen und anderen im Hofbräuhaus
Alle sagen zwar Stammtisch zu ihm, wollen aber gar keinen solchen. Einen freien Platz will aber jeder. Das geht nur, wenn sich jemand darum kümmert. Wer das übernimmt, wird unfreiwillig zum Platzhirsch. Über ihn und andere sind einige neue Geschichten aus dem Hofbräuhaus entstanden, z. B. über Maßkrugwanderer, Oberschlaukellner, Trachtenpreißn und Mausdoudschmatza.
Woast as scho ausm Hofbräuhaus
Mit dieser Feststellung wird ein wenig über das Hofbräuhaus geratscht. D’Leut wern praktisch ausgricht und a weng auffegschossen. Der Beitrag hat neun Abteilungen der sachlichen, kritischen und heiteren Art. Hauptsächlich geht es um den Vergleich meines Erlebens in der Zeit vor und nach der Pandemie. Außerdem erfährt man, was ein Gifthaferl und ein Gscheidhaferl ist. Ich warne vor dem Umfang der Ratscherei, aber sie gehört einfach zum Wirtshaus dazu.