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Josefifeier 2020

Josefifeier 2020

Einladung zur Josefifeier 2020

Liebe Festgäste,

„iaz muas der a no sein Senf dazuagem“, könnte sich jemand denken. Das Fest ist aber nicht aus, sondern nur ausgesetzt. Noch ein Wort mit dieser Vorsilbe ist Ausgangssperre. Ich verhalte mich jetzt schon so und empfehle es allen, bei denen die Möglichkeit dazu besteht. Bleibt dahoam!

Meine zweite Empfehlung ist, dass wir Angebote für den virtuellen Kontakt nutzen sollen – und wenn es nur Wünsche und Grüße sind. Vielleicht kann man das Treffen ins Internet verlagern oder telefonieren. An meiner Handy-Verweigerung halte ich aber fest, weil sie mir Freiheit bedeutet. Ein Handy für unterwegs ist gegenwärtig ohnehin sinnlos. Festnetznummern kann man auch mit E-Mail austauschen.

Ich informiere auf diesem Weg seit Januar 2018 über die Festkapellen im Hofbräuhaus und mein Internetangebot. Dafür habe ich viele positive Rückmeldungen und Dank bekommen. Natürlich kennt Ihr alle die aktuelle Lage mit der vorübergehenden Schließung des Hofbräuhauses. Was noch nicht bekannt ist, sind die Bilder von unserem letzten Festabend mit den Jungen Bräuhausmusikanten: https://photos.app.goo.gl/KR5wccGDNC6SPfa28. Fast wie zum Abschied hat uns der Metzger-Michi die Vogelwiese auf der Bühne gesungen. Auch die Holledauer Hopfareisser konnte ich noch eine Woche vorher fotografieren: https://photos.app.goo.gl/CmF9BXNxL5xEEunF9.

Tivolifoto schauen ist meine dritte Empfehlung. Es soll sich aber blos niemand beim unboarischen Gucken erwischen lassen. Tivolifoto merkt das und sendet sofort einen Computervirus. Humor mit Viren ist gegenwärtig fragwürdig. Ich denke jedoch, dass Viren krank machen können und Lachen gesund ist. Vielleicht hat jemand Lust, mich mit einem geschriebenen Witz zum Lachen zu bringen.

Und vergesst bitte alle die morgigen Namenstagswünsche nicht. Darauf hat mich gestern der Josef Zapf gebracht, weil er nicht wusste, wo wir morgen feiern sollen. Lieber Josef, ich habe eine Idee: Wir feiern ganz einfach im Internet. Ich werde einen Beitrag erstellen, bei dem alle in einem Kommentarfeld ihre Grüße und Wünsche und vielleicht sogar eine kleine Gaudi schreiben können. Der Namenstag ist schließlich im traditionellen Altbayern viel wichtiger als der Geburtstag.

Mit dieser virtuellen Namenstagsfeier im Internet sind wir dann alle vorbildlich und sehr modern, indem wir Kontakt verringern und Abstand halten. Außerdem dürfen wir uns damit gescheit und gebildet fühlen, weil wir social distancing betreiben, wofür es ja keine Wörter in unserer Sprache gibt. Kommt oder schreibt niemand, bin ich auch zufrieden, weil ich es wenigstens versucht habe.

Jetzt aber zurück zur Sache: Mit den staatlichen Freiheitsbeschränkungen bin ich einverstanden, weil ich weiß, was eine Exponentialkurve ist. Durch das Leben als Alleinstehender fast ohne nahe Verwandte und mit beendeten Dienstpflichten bin ich das Alleinsein gewohnt, das Hofbräuhaus geht mir jedoch ab. Auf das Wiedersehen und Nachholen mit Euch freue ich mich schon sehr. Ich wünsche allen Festgästen und solchen, die es werden wollen, Gesundheit und versuche auf diesem Weg, Hilfen zum Daheimbleiben anzubieten. Ich glaube, dass die Ausgangssperre so wie in den Nachbarstaaten bald kommen wird. Man braucht nur täglich diesen Link aufzurufen.

Herzliche Grüße
Josef I. der Vielschreiber
aus der Vielschreiberei
am Tivoli in München

Festgäste mit E-Mail

Achim, Albert, Andre, Arno, Bernhard, Bernhard, Christopher, Conni, David, Dominik, Franz, Helmut, Inga, Johanna, Johanna, Josef, Josef, Katharina, Klaus, Klement, Leonora, Lothar, Melanie, Moni, Monika, Monika, Regina, Rotraud, Stefan, Steffi, Toni, Willi, Wolfgang

Die Liste umfasst nur meinen E-Mail-Verteiler für das monatliche Programm der Festkapellen in der Schwemme des Hofbräuhauses. Nachnamen und Mailadressen sind selbstverständlich nicht öffentlich.

Festgäste ohne E-Mail

Renate und Willi (Hams iaz wos midanad?), Aubinger-Hans (Maratonga-Hansi), Augsburger-Günther, Metzger-Michi, Radl-Wolfi, Speck-Erwin, Wasser-Kurt und viele andere, die regelmäßig oder gelegentlich den Tisch 49 in der Hohen Schwemme besuchen, z. B. in den Fotoalben von 2016, 2017, 2018, 2019, 2020.

Festgäste unterscheiden sich erheblich von Stammgästen, weil sie ohne Verabredung, Verpflichtung und Reservierung kommen. Außerdem wollen sie nicht nur zamhocken, sondern auch fest feiern. Stammgäste können aber auch Festgäste sein oder werden.

Ehrengäste

Josef Zapf, Fotografen-Sepp, Niederbayern-Sepp, Poinger-Sepp, Speckalm-Sepp, Tuba-Sepp

Wenn ich einen Josef oder Sepp aus dem großem Kreis der Festgäste übersehen habe, dann bitte ich um Mitteilung.

Festessen

Festkapellen

12:00 – 16:00 Obermüller Musikanten
18:00 – 23:30 Altmühlthaler Trachtlermusi

Das war die Planung des Hofbräuhauses für die heutige Josefifeier am Donnerstag, den 19. März 2020. Meine Fotos bei den Konzerten aller Festkapellen sind hier zu sehen.

Festpersonal

Jetzt ist diplomatisches Geschick gefragt. Vom Sehen kenne ich fast alle Kellnerinnen und Kellner. Bei einigen weiß ich die Namen, und wir haben schon miteinander – meist über das Fotografieren – gesprochen. Andere grüßen mich freundlich, ich weiß aber den Namen nicht. Fleißig und geschickt sind alle. Damen gefallen mir mehr als Herren. Als zweimal wöchentlicher Festgast lernt man auch unterschiedliche Befindlichkeiten beim Service kennen. Am besten schreibe ich jetzt keine Namen, sondern verweise auf meine Fotoalben zum Personal 2016-2017, 2018, 2019, 2020.

Festliche und feierliche Gedanken

Man muss die Feste feiern, wie sie fallen. Und die Josefifeier fällt jährlich auf den Josefitag am 19. März. In die Redewendung zum Fallen könnte man statt dem wie auch ein wo einsetzen. Als Ergebnis erkläre ich hiermit diesen Beitrag zur ersten offiziellen Josefifeier im Internet. Ein Fest ist eigentlich eine größere Feier. Das geht im 2020er Jahr überhaupt nicht. Eine Feier ist kleiner, hat dafür aber den Charakter der Feierlichkeit.

Reime, Sprüche und Bauernregeln

Nachtrag am Josefitag 2021

Bei Tivolifoto gibt es wenig Beiträge, die nicht ganz oder zumindest teilweise dem Hirnkastl des Gesamtanbieters entsprungen sind.

Wenn aber eine Rede zum Josefitag so treffend ist wie die des Generalsekretärs der Bayernpartei, Hubert Dorn, dann muss sie hier aufgenommen werden.

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